Innovatives Wanderkonzept: Wandern ohne Rucksack
Die Wanderung im Deister vor 2 Wochen hat uns auch deshalb so gut gefallen, weil man direkt nach Wanderschluss ab Anziehpunkt nur noch wenige Schritte brauchte, um in den Waldgasthof zu gelangen, in dem unsere Wanderung ausklang.
Deshalb habe ich versucht, für die Sauerland-Wanderung am 16. August eine noch komfortablere Variante zu planen: Die Wanderung führt in zwei Schleifen in Form einer 8, ausgehend vom Mittelpunkt der 8 zweimal zurück zu diesem Mittelpunkt.
Anfangs-, Mittel- und Endpunkt ist jeweils ein Wanderparkplatz mit Gasthof im Zentrum der "8". Wir können uns also nach den Halbwanderungen an den geparkten Autos oder im dort vorhandenen Gasthof versorgen.
Wer sich zutraut, 9 bzw. 8 km ohne Getränk oder Vesper zu überwinden (man kann ja ein bisschen vorsorgen oder notfalls ein 500 ml Getränk unter den Arm klemmen), kann also fast ganz ohne Ballast (ohne Kleider und ohne Rucksack) durchs Ebbegebirge lustwandeln!
Das ist es, was mir Ende Mai am Radeln im Münsterland so gefallen hat: Man ist wirklich frei (ohne Rucksack), weil alle nötigen Utensilien in der Gepäcktasche stecken und man selbst frei davon ist, sich belasten zu müssen. Mit der Einrichtung von geeigneten "Versorgungspunkten" können wir das aber auch beim Wandern erreichen und so für noch intensiveren und freieren Wandergenuss sorgen!
Mit der Wanderung bei Meinerzhagen will ich dieses Wanderkonzept erproben. Ich denke, die Rucksackfreiheit wird eine zusätzlich gewonnene Dimension beim Nacktwandern!
Gruß, natury
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