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Streiflichter Nr.45

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regenmacher



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Streiflichter Nr.45

(1) Bald auch am Kiosk?

Von Henk Smeeman ( Naturisten Federatie Nederland, nfn ) kommt ein interessanter Vorschlag. Das heißt – um genau zu sein – ich weiß gar nicht einmal, ob er wirklich von ihm stammt. Das hätte aber auch kein Einfluss auf die dessen Bewertung.

Vorbemerkung:
Die NFN gibt für ihre Mitglieder ( gut 70000 ) eine Zeitschrift „UIT!“ heraus, die vier Mal im Jahr erscheint. Darin wird Werbung gemacht. Für Naturismus. Mit allem „drum und dran“.

Unter anderem wird auch über geeignete Urlaubsgebiete berichtet.

In der aktuellen „UIT!“ vom August 2010 bilden z.B. Hinweise zu „Korsika – dem kleinen Frankreich“ einen Schwerpunkt :



Nachdem wir nun wissen, dass viele Naturisten über ihren Urlaub zur FKK gekommen sind, liegt natürlich eine Idee nahe :

Henk Smeeman berichtete, das ernste Überlegungen innerhalb der NFN bestehen, die „UIT!“ im kommenden Jahr vermehrt über die Kioske zu vertreiben.

Da bereits jetzt die innerhalb der NFN verteilte Auflage bei immerhin rund 40000 liegt, ist das Risiko eines Misserfolges gering. Wenn sich ein solches Experiment also – aus welchen Gründen auch immer – als wenig erfolgreich herausstellt, dann kann die NFN, die natürlich auch weiterhin das Heft in fester Hand hält, ohne Schaden die Auflage wieder auf 40000 senken und damit dem Mitgliederstand von gut 70000 anpassen.

Henk rechnet sogar mit einer dadurch bewirken weiteren Steigerung der Mitgliedszahlen. Einer Steigerung, die sich bereits jetzt in den Zahlen der NFN andeutet.


(2) Pressesplitter beim DFK

In der aktuellen Oktober-Ausgabe des vom DFK herausgegebenen „Der Naturist“ Jg, 16, Nr. 5, 2010 findet sich auf Seite 15 eine zusammengestellter Pressespiegel der unter der Überschrift „Pressesplitter“ läuft.

Neben eines auch in diesem Forum bereits erwähnten Beitrags der „Neuen Westfälischen“ mit der Überschrift „Nackt am Strand: Schön oder Schamlos“ wird auch ein Beitrag von „Spiegel online“ erwähnt, in dem von einem Nackten berichtet wird, der nackt auf Bahngleisen herumspringt. So jemanden möchte ich sicherlich nicht verteidigen. Aber der Beitrag wird dort zum Anlass genommen, eine Anmerkung nachzuschieben:

Der Naturist hat folgendes geschrieben::
Anmerkung d. Red.: Es ist nach wie vor gesetzlich nicht erlaubt, sich in der Öffentlichkeit nackt zu bewegen – aber dafür gibt es ja unsere zahlreichen FKK-Sportvereine, ausgewiesene Wanderwege und Naturisten-Urlaubsmöglichkeiten. Hier dürfen sie sich ausziehen!


Dazu kann man einiges schreiben:

„Es ist nach wie vor gesetzlich nicht erlaubt, sich in der Öffentlichkeit nackt zu bewegen“

Das kann sooo nicht richtig sein. Darauf weisen die Nacktwanderveranstaltungen diesen Jahres mit knapp 500 Teilnehmenden hin (siehe Statistik). Es kann auch nicht richtig sein, weil nun schon mehrfach die durch - offensichtlich noch nicht hinreichend gut informierte Bürger gerufenen - Ordnungsbehörden, sich einem Vorgehen gegen die Nackten verweigerten.

Nach derzeitiger Rechtsprechung stellt selbst jetzt bereits Nacktheit in öffentlichen, nicht explizit der FKK gewidmeten Bereichen nicht notwendigerweise eine Ordnungswidrigkeit dar. Ich verweise in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Erläuterungen vom Ministerialdirigenten im Justizministerium des Landes Brandenburg, Herrn Honorarprofessor Dr. Michael Lemke, der – zusammen mit Dr. jur. Andreas Mosbacher - in „Ordnungswidrigkeitengesetz“ (Heidelberg, 2005) auf den Seiten 868/869 sogar feststellt, dass Nacktheit auch in nicht explizit der FKK gewidmeten öffentlichen Bereichen – je nach den Umständen – bereits jetzt und selbst bei strengster Auslegung des Ordnungswidrigkeitengesetzes ohne weitere Prüfung keine Ordnungswidrigkeit darstellt.

Das ist übriges gar nicht einmal sooo neu, wie uns die spiegel-redaktion im nachfolgenden Unterpunkt in Erinnerung rufen wird.

Aber lassen wir den juristischen Kleinkarm um die Frage „Knöllchen oder kein Knöllchen“ einmal beiseite :

Im weiteren Text werden Nacktwanderwege ( man beachte die Mehrzahl ) mit FKK-Sportvereinen (gemeint sind DFK-Vereine) und Naturisten-Urlaubsmöglichkeiten „in einem Atemzug“ genannt.

Immerhin.

Wenn man bedenkt, was für ein DFK-Gelächter auf der letzten Tourismus-Messe in Essen zu vernehmen war, wo u.a. auch der Harzer-Naturistenstieg vorgestellt wurde, dann ist das ja schon einmal ein Fortschritt.

Übrigens: In der gleichen Ausgabe findet sich auch ein von Lorenz K. , der hier im Forum auch schon einmal mitgemacht hat (Stichwort: Barfußpfad), eingesandter Pressebeitrag aus der „Süddeutschen“.


(3) Die Polizei, Freund und Helfer der Nackten

Hier haben wir einmal einen Beitrag für all diejenigen, die im nackten Treiben in allgemein zugänglicher Öffentlichkeit etwas Verwerfliches oder gar Verbotenes sehen.

Und in der Tat:
Die Polizei griff ein, wenngleich auch nicht in dem Sinne, wie sich das jene wünschen mögen.

einestages.spiegel.de hat folgendes geschrieben::
Als die sächsischen Gruppen des linken Nudismus kurz vor Pfingsten 1929 ihr Treffen in Zwickau-Planitz öffentlich ankündigten, da waren etliche Menschen in Südwest-Sachsen bereits im Vorfeld in heller Aufregung und schwitziger Erwartung. Das Treffen der "Nackedeis" avancierte zum Regionalgespräch und erregte die Phantasien der Bürger.

Am Morgen des Pfingstsonntags brachen folglich ganze Menschenkolonnen zum Ausflug nach Planitz auf, bewegt offenkundig von der Hoffnung, einem lasziven Sodom und Gomorrha beiwohnen zu können. So bot sich ein groteskes Bild: Da hatten etwa 40 bis 50 Leute auf einer Waldwiese ihre Kleidung abgelegt, machten ihre Liegestütze wie Kniebeugen; und mehrere tausend Menschen schauten ihnen lüstern, vermutlich indes - da es zu Orgien oder dergleichen partout nicht kommen wollte - sukzessive enttäuscht zu. Nach einiger Zeit erschien endlich die Gendarmerie und trieb das unerbetene Publikum auseinander.




Wiederholen wir noch einmal:

Die Polizei griff ein.

Nicht gegen die Nackten – denn dazu bestand kein Anlass.

Aber gegen das herumstehende Publikum.


(4) “The Paddling Bares Canoe Club“

das ist der Bezeichnung, die ein amerikanischer Kanuten-FKK-Verein führt, und den ich hier kurz erwähnen soll. Mach ich doch. Mach ich doch.

Jener Kanuten-FKK-Verein, in dem sich die Kanuten und Naturisten von New Jersey zusammengeschlossen haben, hat ein umfangreiches Fahrtenprogramm, das auch die Everglades (FL), Assateague (MD), Adirondacks (NY) und Allagash (ME) umfasst. Neben ein- und zweitägigen finden sich bei denen auch 1-2 wöchige Fahrten.



Hier bei einer Rast:



Ich bin nun nicht mit allen Wassern gewaschen und kenne mich nicht wirklich im Geschäft der Kanuten aus, aber wie es der Zufall doch so will, fand ich soeben im Forum der beiden DFK-Kanuten-Vereine „Kanusportring Nordwest“ bzw „ - Südwest“ einige kritische Bemerkungen zu diesem Forum, woraufhin ich die Gelegenheit nutze, den dortig (hoffentlich) Aktiven, etwas zu erzählen, das ihnen eventuell neu sein könnte.

Interessant ist auch, wie stark sich die Erläuterungen des „Paddling Bares Canoe Club“ zu Sinn und Zweck des Vereins mit den Erläuterungen der Kanusportringe gleichen

Paddling Bares Canoe Club : .................. www.canoeing.org
Kanusportring Nordwest bzw. Südwest .... www.kanusportring.de

Zumindest was die Erläuterungen und die angegeben Intionen anbelangt, sind der „Paddling Bares Canoe Club“ und die KSRs praktisch identisch.


(5) Interview

Die Naturisten in den USA wollen natürlich auch nicht nachstehen, wenn es darum geht, Werbung für FKK zu machen.

Hier ein Beispiel :



Sicherlich ist es keine Eilmeldung wert – aber für ein „Splitter“ in den „Streiflichtern“ reicht es allemal.

Kudos an Karen Wenonah („The Naturist Society“) die damit auf 1:34 Minuten Reklame für FKK macht.

Noch etwas erscheint mir erwähnenswert, der Beitrag läuft bei YouTube unter der schönen Überschrift „Gemeinnütziges Engagement“, was wie „gemeinnützig“ klingt.

In Kurz: FKK und Werbung für FKK – gemeinnützig.


(6) Gleichgewicht

Mit dem Gleichgewicht ist das ja so eine Sache. Gelegentlich kann es kompliziert werden.

Besonders dann, wenn das eine Gewicht wesentlich schwerer ist, als das andere Gewicht. Oder wenn die Auflage sehr, sehr klein ist. Dann kann es schon manchmal schwierig sein, das Gleichgewicht zu halten. Besonders dann wenn man sich zusätzlich noch „verheddert“

Julien Wolga, der nackte Zeichner aus Frankreich, drückt das so aus:




(7) Ganz schön mutig

Mutig und nervenstark.

Das ist die Überschrift die mir zu einem Paddel-Foto einfiel, auf das mich jemand aus dem amerikanischen Nackt-Paddel-Verein, von dem ich gerade vor wenigen Minuten schrieb, aufmerksam machte:



Sieht doch irgendwie interessant aus.

Um den Nacktpaddler brauchen wir uns aber keine großen Sorgen zu machen, denn das Foto ist – wie man mir zu meiner Beruhigung mitteilte - eine Montage.

Ich kann also hier Schluss machen.

Alle Grüße

michael regenmacher / strothjohann
.
Etwas verpasst ??
Macht nichts.
Hier geht es zu den vorherigen Streiflichtern:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=21295
.

Beitrag 08 Oktober 2010 14:29 
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robert ka



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Zitat:

– aber dafür gibt es ja unsere zahlreichen FKK-Sportvereine, ausgewiesene Wanderwege und Naturisten-Urlaubsmöglichkeiten. Hier dürfen sie sich ausziehen!


Da findet scheinbar doch ein Umdenkungsprozess statt.
Leider scheinen die Redaktuere nicht gemerkt zu haben, das der Harzer Naturistenstieg nicht auf initative des DfK und ohne eines Vertreters des Verbandes eröffnet wurde.
Und warum eigentlich in der Mehrzahl?
Wen der DfK noch weitere Naturistenstiege initiert hat, sollte er das auch veröffentlichen. Ich würde mich darüber freuen.

Robert aus BW, von dem der Harzer Naturistenstieg mit 480km zu weit entfernt ist.

Beitrag 08 Oktober 2010 18:36 
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neptun2005
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robert ka hat folgendes geschrieben::
Zitat:

– aber dafür gibt es ja unsere zahlreichen FKK-Sportvereine, ausgewiesene Wanderwege und Naturisten-Urlaubsmöglichkeiten. Hier dürfen sie sich ausziehen!


Da findet scheinbar doch ein Umdenkungsprozess statt.
Leider scheinen die Redaktuere nicht gemerkt zu haben, das der Harzer Naturistenstieg nicht auf initative des DfK und ohne eines Vertreters des Verbandes eröffnet wurde.
Und warum eigentlich in der Mehrzahl?


Ich nehme an, dass diese Aussage auch die offiziellen Nacktwanderwege im Ausland inkludiert. Bspw. die Nacktwandermöglichkeit auf der Lido Alm in AT. Regenmacher schrieb diesbzgl.:
regenmacher;
am 05. März 2005 um 18:38 Uhr;
in http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=4089 hat folgendes geschrieben::
Franz Rutar ist Gründer des Naturisten-Ferienzentrums RUTAR LIDO in Eberndorf bei Klagenfurt. Am 12. Juli 1984 zog er - unterstützt von 20 weiteren Personen - mit Hacke, Farbe und Hinweistafeln los, um diesen Nacktwanderweg zu schaffen. Dieser Weg hatte damals zwar nur eine Länge von 3 km führte aber durch einen lichten Laub- und Fichtenwald, der nicht offiziell für FKK freigegeben war.

Entsprechendes ist auch heute noch (inzwischen natürlich auch auf längeren Strecken) möglich. So werden regelmäßig gemeinsame Nackt-Wanderungen hinauf zur Lido-Alm angeboten. Das ist dann durchaus vergleichbar mit unserer Nacktwanderung in der Eifel – vielleicht aber etwas (wegen der Steigung) anstrengender.

Das Beispiel von Franz Rutar, der inzwischen das Rutar Lido an seinen Sohn Peter abgegeben hat, soll nur ein weiteres Mal aufzeigen, was alles möglich ist, wenn nur der Wille dazu vorhanden ist. Das gilt selbstverständlich nicht nur in Kärnten sondern auch anderswo.

So bedarf es heute sicherlich keiner explizit dem Nacktwandern gewidmeter Wanderwege mehr. Z.B. das Naturisten-Zentrum HELIO-CARINTHIA nahe Leoben. In der DFK-Verbandszeitschrift „Freikörperkultur“ Nr. 3 vom März 1986 findest du hierzu auf Seite 63 einen Artikel (kein Leserbrief) mit der Überschrift „Nackt durch die Wälder streifen“.
Dort heißt es unter anderem: „Man kann stundenlang nackt durch die Wälder streifen, Beeren und Pilze sammeln, Grenzen gibt es gewissermaßen keine.“ Etwas kürzer findest du hierzu etwas unter: nacktbaden.de -> Österreich -> Eisentratten: Helios-Carinthia


Viele Grüße
neptun2005

Beitrag 08 Oktober 2010 20:00 
 
 
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robert ka



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@ Neptun:
Michael hat einen Splitter des DfK gepostet.
Mir ist nicht bekannt, das sich der hiesige Verband in Wanderwegen im nichtdeutschen Raum engagiert.
Daher kann ich keinen Bezug der Anmerkung der Redaktion zu ausländischen Möglichkeiten herstellen.

Obwohl, wen man genau liest, ist ja nirgends die Rede von Nacktwanderwegen, sondern von Wanderwegen.
Ob das beabsichtigt ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Grüße
Robert

Beitrag 08 Oktober 2010 21:50 
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regenmacher



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Vielleicht ist es ratsam, nun nicht gleich jedes Komma und jede Erwähnung des Nacktwanderns (das "ausgewiesene Wanderwege" war als "ausgewiesene Naturistenwege" z.B. wie der "Harzer Naturistenstieg" gemeint), das vielleicht gut für ein Streiflicht ist, gleich für eine – wie auch immer geartet – Politikwende des dfk zu halten. Die gibt es nämlich (zumindest sooo) nicht.

Aus dem Zusammenhang ist aber klar, dass im Zitat die „Nacktwanderung“ als eine weitere Art von Naturisten-Urlaubsmöglichkeit – z.B. vergleichbar mit einem offiziellen FKK-Strand - gesehen wird. Aus Sicht des DFK benötigen die Nacktwanderungen dazu so etwas ähnliches wie die offizielle Befürwortung einer Behörde. Das ist beim „Harzer Naturistenstieg“ bekanntlich der Fall. Die von der Redakteurin benutzte Mehrzahl sehe ich eher „allgemein“. So gehören aus Sicht des DFK wohl z.B. auch Veranstaltungen unter Beteiligung einer stattlichen Behörde (z.B. eines Forstamtes o.ä.) zu den positiv zu wertenden Unternehmungen. Aber ob dazu auch „halb-stattliche“ Behörden, wie z.B. Wandervereine, die durch Pflege der Wanderwege – häufig auch im stattlichen Auftrag – öffentliche Aufgaben übernehmen, ausreichen, lassen wir einmal beiseite.

Der seinerzeitige Nacktwanderweg in Österreich ist übrigens nie von einer staatlichen Behörde genehmigt, sondern vielmehr – den INF-Berichten nach – allein auf Eigeninitiative der damaligen Aktiven entstanden.

Wir sollten die Sache nicht zu hoch hängen. Schließlich hat, wenn ich den derzeitigem Stand der Dinge betrachte – niemand Interesse an einem Präsidiumsbeschluss des DFK hierzu – wenngleich selbiger heute vermutlich deutlich positiver ausfallen würde als z.B. der Präsidiumsbeschluss zum (zugegebenermaßen aus meiner Sicht tatsächlich albernen) Nacktflug-Pseudo-Angebot, das vor vielen Monaten von einem (vorsichtig ausgedrückt) nicht ganz seriösen Reisebürounternehmer „angeboten“ wurde. Einem Reisebürounternehmer, der übrigens zuvor schon durch andere hohle Presseaktionen aufgefallen war.

Bezüglich des „Nacktwanderns“, dessen Wirkung der Präsident des DFK offensichtlich unterschätzt hat, gibt es ja auch schon gelegentlich „kleinere“ Korrekturen. Zum Beispiel wurde Kurt F kürzlich in einer - anlässlich der soeben in Italien stattgefundenen INF-Kongresses - gemachten Veröffentlichung mit den Worten „ ... ich habe ja nichts gegen die Nacktwandernden ..“ zitiert.(Nach meiner Erinnerung, ich muss es noch einmal genau nachlesen).
Aber wenn ich es richtig bedenke, dann sollte ich darüber in einem der nächsten Streiflichter berichten. Für einen Unterpunkt wird vielleicht reichen.

Eine weitere Bemerkung:
Nacktwandern war aus Sicht des dfk ein „Nicht-Thema“. Inzwischen ist es – immer noch aus Sicht des dfk - zum „Neben-Thema“ herangewachsen. Es in der jetzigen Situation zu einem „Thema“ oder gar zu einem „Haupt-Thema“ (so wie z.B. hier im Forum) zu machen, ist es noch etwas zu früh. Etwa physikalischer formuliert : Mit rund 45000 Mitgliedern ist der dfk eine „sehr träge“ Masse, bei der selbst ordentliche Kräfte nur langsam „Richtungsänderungen“ bewirken können.

Nebenbei: Bei vielen FKK-Vereinen gehören bereits jetzt Wanderungen (bekleidet) zum spät-herbstlichen und früh-frühlingshaften Standardprogramm.

Alle Grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 10 Oktober 2010 19:48 
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