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Streiflichter Nr..068 vom 17.02.2011

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regenmacher



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germany.gif
Streiflichter Nr..068 vom 17.02.2011

(1) Zwei Seiten FKK-Reklame

Zwei Seiten Reklame für FKK.

Die britische „Prima“ ist eine Frauenzeitschrift, die sich für gewöhnlich mit „Falten-Weg-Cremes“, Hinweisen zum Blumenschmuck und Diät-Kuren beschäftigt.

Sozusagen eine Magazin für die modebewusst Frau. In einem solchen Blatt lässt man am besten eine Frau sprechen.

Jane berichtet ausführlich über ihre positiven Erfahrungen mit sozialverträglicher FKK:



Die 39-jährige erwähnt das nach den berühmten ersten 10 Minuten eintretende Empfinden von Freiheit. Ich will an dieser Stelle nur zwei Zitate aus dem Artikel bringen:

„Die warme Sonne auf meinem ganzen Körper zu fühlen, ist die reinste Glückseligkeit“

Diese Zitat klingt noch etwas nach klassischer Beauty, und ist damit noch in einer Linie mit der werbefinanzierten Frauenzeitschrift. Dann aber kommt das „Schlüsselwort“:

„Es geht nicht darum, einen perfekten Körper zu haben – es geht um Selbstvertrauen“

Genau. Es geht um Selbstvertrauen.

Wenn jemand den ganzen Artikel lesen will - hier ein höher auflösender Scan:

http://i-naked.info/news/women-and-naturism-news/sun-devil-jane/index.html


(2) „Ebenerdige“ Wege zur FKK in Portugal

Jeder Bäcker weiß es: Manchmal kann das Angebot von allerlei süßem Gebäck die Nachfrage danach erzeugen. Es ist in der Tat kein Zufall, dass die Auslagen in der Theke beim Bäcker mit einer großen Auswahl von Gebäck gefüllt sind.

Vergleichbar kann es helfen, mehr ebenerdige Wege zur FKK zu schaffen.

In Kurz:
Je größer das Angebot, desdo größer die Nachfrage.

In Portugal lässt sich zum Beispiel das dort seit wenigen Tagen in neuer Fassung gültige Naturismus-Gesetz nutzen, mehr „ebenerdige“ Zugänge zur FKK zu schaffen.

Bedenkt: In dem portugiesischen Gesetz (Lei n.º 53/2010 vom 20.12.2010, hier wurde davon berichtet) ist der offizielle Naturismusverband (Federacao Portuguesa de Naturismo, FPN) im Paragraphen 2, Satz 2, genannt. Das ist meines Wissens nach einmalig in der Welt. Daraus ergeben sich nun Gestaltungsmöglichkeiten, die – wie ich in diesen Tagen erfuhr - auch genutzt werden.


http://www.lavidanaturista.com/files/thumbs/474/img_carrouseltophomepage.jpg

Bei einem Treffen im Rathaus in Faro befürwortete der dortige Bürgermeister den von der FPN eingereichten Antrag, ein Teilstück eines nahen Strandes nun auch offiziell zum FKK-Strand zu erklären.

In Kurz: Die in einem der vorhergehenden Streiflichter angegeben Möglichkeit, die Zahl der offiziell anerkannten FKK-Strände in Portugal zu vervielfachen, bleibt nicht nur in der Theorie, sondern wird auch realisiert.


(3) Wasserstandsmeldungen aus Barcelona

Gelegentlich taucht in der hiesigen Presse die von einem Teil der Regierungskoalition in Barcelona beantragte Änderung der „Ordnungsverordnung“ auf. Danach würde demnächst bei einfacher Nacktheit in Barcelonas Straßen eine Geldstrafe von 300-500 Euro bzw. beim Tragen von Badebekleidung in Barcelonas Straßen eine Geldstrafe von 120-300 Euro drohen. Das würde zumindest dann gelten, wenn die betreffenden Personen sich nicht – nach erster (nicht gebürenpflichtiger) Verwarnung durch Polizei nicht bekleiden.

Strände und Strandpromenaden sind von dieser „Ordnungsveränderungs-Änderung“ ausgenommen.

Nun kam es zu Beginn der Woche zu einer Abstimmung im Stadtrat, der sich derzeit noch aus

14 Mitgliedern der PSC-PSOE,
12 Mitgliedern der CiU,
7 Mitgliedern der PP,
4 Mitgliedern der IU-ICV-EUIA,
4 Mitgliedern der ERC

zusammensetzt, über die Änderung. Sie wurde mit den Stimmen der PSC und den Stimmen der CiU angenommen. Die Mitglieder der PP enthielten sich der Stimme und die Mitglieder von IU-ICV-EUIA und ERC sprachen sich gegen die Änderung aus.

Die Enthaltung der (konservativen) PP erklärt sich daraus, das ihnen die Änderung nicht weit genug ging. Dort stießen vor allem die vorgeschobene Warnung der Betroffenen durch die Polizei, und der ihnen dann eingeräumten Möglichkeit, die Geldstrafe abzuwenden, auf Kritik. Schulterfreie Kleider sollten nach Meinung der PP ebenfalls auf Barcelonas Straßen verboten werden. Zusätzlich beklagten sie, dass nach dem Änderungsantrag andere Bestimmungen der Stadt, die dem Änderungsantrag widersprechen, nicht ebenfalls geändert werden.

Die Mitglieder der IU-ICV-EUIA und der ERC sahen in der Änderung keinen Sinn. („überfüssige Verordnung“ „Kleiderwahl als Ausdrucksmöglichkeit“ „Was kommt als nächstes?“ „Es gab mit Badeanzugsträgern und Nackten in Barcelona eh nie Problem“ usw.

Hier zwei Beispiel:


www.btvnoticies.cat

Quelle: www.btvnoticies.cat

In dem Video erläutern Ester Capella (ERC, gegen Ordnungsverschärfung) und Joaquim Forn (CiU, für Ordnungsverschärfung) ihre Meinung zur Änderung des „Ordnungsverordnung“.

Wie geht es weiter:

Damit die Verschärfung gültig werden kann, muss die Verordnungsänderung nun 4 Wochen „ausgelegt“ werden, um allen interessierten Einsicht und Einspruch zu ermöglichen. Da wird dann also noch viel diskutiert werden.

Hier ein schönes Beispiel:

Llucia Ramis (gegen die Verschärfung) eröffnet mit einem Kommentar

http://www.elperiodico.com/es/noticias/opinion/20110212/barcelona-han-hecho-traje/715001.shtml

die Diskussion.

Wenn die Änderungsverordnung diese Diskussion übersteht, kann sie in der letzten Sitzung des Stadtrates in der derzeitigen Legislaturperiode angenommen werden. Erst wenn das eventuell passiert ist, haben wieder einmal die Gerichte das Wort. ( Die PP hat - vermutlich unbeabsichtigt – da ja schon einige Tipps gegeben )


(4) Post aus Frankreich

Vor einigen Tagen erhielt ich ein Information von der juristische Speerspitze des Naturismus in Frankreich: Frédéric Picard.

Mir wurde berichtet, das es dort kürzlich eine gerichtliche Entscheidung gegeben hat, die – noch um einiges deutlicher als bisher – die Anwendung des dortigen Strafrechtsparagraphen 222-32 gegen einfache Nacktheit nicht nur erschwert, sondern sogar ausschließt. Ob diese erst kürzlich gefallene richterliche Entscheidung Auswirkungen auf die tägliche Praxis hat, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Entscheidend aber – so darf ich Frédéric sinngemäß zitieren – dürfte die vom Berufungsgericht Rennes am 15.11.2010 gefällte Entscheidung bezüglich des „Vorsatzes“ im Zusammenhang mit 222-32 sein.

Ein – im übrigen unsympathischer und mit Recht wegen rassistischer Beleidigung vom Berufungsgericht verurteilter - Angeklagte, wurde bezüglich einfacher Nacktheit freigesprochen, weil es an „Vorsatz“ fehlte. Nach dem Spruch des Berufungsgerichtes reicht die bloße Nacktheit nicht als Begründung für „Vorsatz“ aus. Die Entscheidung ist somit hilfreich im Zusammenhang mit Nacktwanderungen.


(5) Winterliches FKK

Aus den Niederlanden kam in diesen Tagen der Hinweis auf einen dort verwendeten TV-Spot, der für eine Milchmarke namens „Vifit“ werben soll. Der Werbespot spielt auf dem Gelände eines fiktiven FKK-Verein „Campingplatz Körperfreunde“.


http://www.nfn.nl/upload/Image/Nieuws/2011-0216vifit/vifit.jpg

Geworben wird mit dem Spruch:

„Vifit - wenn sie davon genug trinken, machen sie Ihren Winterurlaub im Schnee zur reinsten Erholung.“

Der jeweils aktuelle, vermutlich im wöchentlichen Rhythmus wechselnde Werbespot ist unter

http://www.vifit.nl/

verfügbar. Neben FKK-Camping kommt auch der FKK-Sport darin vor.
Sozusagen: Winterliches FKK in 29 Sekunden.

Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Etwas verpasst ??
Macht nichts.
Hier geht es zu den vorherigen Streiflichtern:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=22485
.

Beitrag 17 Februar 2011 23:53 
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diedrick
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Es gibt auch ein "The making of...." video von Vifit:

http://www.youtube.com/watch?v=117J2yIEFiU

allerdings war man meist nicht wirklich nackt, es wurden fleischfarbigen Hosen getragen

gruss,

Dick

Beitrag 19 Februar 2011 17:14 
 
 
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Puistola



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Re: Streiflichter Nr..068 vom 17.02.2011

regenmacher hat folgendes geschrieben::

(4) Post aus Frankreich

Entscheidend aber – so darf ich Frédéric sinngemäß zitieren – dürfte die vom Berufungsgericht Rennes am 15.11.2010 gefällte Entscheidung bezüglich des „Vorsatzes“ im Zusammenhang mit 222-32 sein.

Ein – im übrigen unsympathischer und mit Recht wegen rassistischer Beleidigung vom Berufungsgericht verurteilter - Angeklagte, wurde bezüglich einfacher Nacktheit freigesprochen, weil es an „Vorsatz“ fehlte. Nach dem Spruch des Berufungsgerichtes reicht die bloße Nacktheit nicht als Begründung für „Vorsatz“ aus. Die Entscheidung ist somit hilfreich im Zusammenhang mit Nacktwanderungen.


Bei dem genannten Artikel 222-32 des Code pénal handelt es sich um den Exhibitionismus-Artikel.

Der Angeklagte wurde also nicht bezüglich einfacher Nacktheit freigesprochen, die war wohl auch nicht eingeklagt, sondern weil ihm kein Vorsatz zur exhibition sexuelle nachgewiesen werden konnte, die im Strafgesetz unter "anderen sexuellen Aggressionen" aufgeführt sind.

Die Klärung, dass (vorsätzliche) einfache Nacktheit keine sexuelle Aggression ist, ist in der Tat hilfreich im Zusammenhang mit Nacktwanderungen.
Wie es scheint, ist das manchem Procurateur nicht geläufig.
Wie das angesichts der eindeutigen Einordnung des Exhi- §verwechselt werden kann, bleibt ein Geheimnis der Repression:

Zitat:

Code pénal

* CHAPITRE II : Des atteintes à l'intégrité physique ou psychique de la personne.
o Section 3 : Des agressions sexuelles.
+ Paragraphe 2 : Des autres agressions sexuelles.

Article 222-32

L'exhibition sexuelle imposée à la vue d'autrui dans un lieu accessible aux regards du public est punie d'un an d'emprisonnement et de 15000 euros d'amende.


Blutti Grüess
Puistola

Beitrag 19 Februar 2011 22:20 
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neptun2005
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Zu (5): Winterliches FKK - Vifit Winternudisten



Viele Grüße
neptun2005

Beitrag 20 Februar 2011 13:49 
 
 
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Puistola



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Ohne "Vifit" ist es einfacher

Zitat:

„Vifit - wenn sie davon genug trinken, machen sie Ihren Winterurlaub im Schnee zur reinsten Erholung.“


Köstlich amüsiert!
Auch sehenswert ist das "making of", inkl. den hautfarbenen Höschen für die beiden Bedauernswerten, die bei trübem Wetter, feuchter Luft und Wind auf die lange Reise mit dem Sessellift geschickt wurden:




Ohne "Vifit" ist es einfacher:
Warten auf Sonnenschein, Höschen weg und los!

09.02.2011 Dreibündenstein

Blutti Grüess
Puistola

Beitrag 20 Februar 2011 14:52 
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neptun2005
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Zalando TV-Spot

Anscheinend hat die Werbebranche die FKK-Camps für ihre Zwecke entdeckt.

Nach der von regenmacher referenzierten niederländischen Vifit Werbung, läuft derzeit auf deutschen Privatsendern ein TV-Spot von Zalando, übrigens ein Online-Schuhshop.

Der Clip ist trotz Zensurbalken ziemlich lustig gemacht, insb. der Platzwart mit der Trillerpfeife, der den Paketboten zum Ausziehen auffordert, erinnert mich an viele Platzwarte auf deutschen FKK-Örtlichkeiten, die ihren Job sehr gründlich machen möchten.

Aber seht lieber selbst:



Viele Grüße
neptun2005

Beitrag 26 Februar 2011 02:00 
 
 
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