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Streiflichter Nr..079 vom 24.04.2011

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regenmacher



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germany.gif
Streiflichter Nr..079 vom 24.04.2011

(1) Nacktwandern – auf Krankenschein

Nacktwandern auf Krankenschein?

Reißerischer Titel.

Darum vorneweg: Der eigentliche Titel dieses posts lautet: „Nacktwandern ist Gesund“. Das aber klingt zu sachlich. Und irgendwie auch zu banal. Trotzdem: „Nacktwandern ist gesund“.

Aber natürlich gibt es auch hier wieder etwas.

Und zwar von einem Arnold Rikli.
Nicht irgendeinem Arnold Rikli, sondern dem Arnold Rikli schlechthin.

Wie? Was? Welcher Arnold Rikli?

Unschwer zu erraten: Ein Schweizer.

Und – wenn man den Autor dieses postings bedenkt – ebenfalls unschwer zu erahnen: Schon länger her.

Genau: Der Schweizer Dr. Arnold Rikli lebte von 1823 bis 1906.

„Regenmacher, soweit zurück. Muss das denn sein?“

Lass mal.
Also: Jener Dr. Arnold Rikli nannte sich selbst „naturwissenschaftlicher Arzt“. („naturwissenschaftlich“, das war damals noch unüblich). Er lebte in Triest und gründete im Jahre 1855 eine Naturheilanstalt mit einer nahen Filiale in Veldes – heute Bled/Slowenien. Er sprach sich in seinen Anleitungen dafür aus, „sich dem Sonnenbad ganz nackt zu exponieren“. Offensichtlich hat er bereits damals erkannt, was wir eh schon alle wissen: Der Aufenthalt in frischer Luft in absoluter Nacktheit ist dem Wohlbefinden förderlich. Damals nannte sich das: „Atmosphärische Kuren“. (Der Begriff „FKK“ ist erst gegen 1921 geprägt worden)

Na gut, FKK – oder wie auch immer das genannt wurde – um 1860. Auch nicht neu.

Aber Obacht: Jener Dr. Arnold Rikli schickte die Kranken nackt auf Waldpfaden spazieren. U.a. auch an der französischen Atlantikküste. So steht es in den Aufzeichnungen der INF. Etwas genauer: In Karl Dreßen „Geschichte des Naturismus“, Chronik der INF, Seite 9.
Wenn ihr so wollt: „Nacktwandern auf Krankenschein“.

Egal – was den Kranken gut tat, das kann den Gesunden nicht schaden.

Schnell noch ein paar Bemerkungen zum (vermutlich) hier weitgehend unbekannten Dr. Arnold Rikli:

Er gilt als neuzeitlicher Begründer der „Heliotherapie“. Diese Heilmethode wird heute allgemein als der Anfang des Naturismus verstanden.

So wie bereits damals das „Sonnenbad“ zum Naturismus gehörte, so gehören heute die Nacktwanderungen, wie sie von Dr. Arnold Rikli verschriebenen wurden, zum naturistischen Leben.


(2) Noch ein neuer Nacktwanderverein

Es werden immer mehr.

Vor etlichen Streiflichtern konnte ich von der offiziellen Anerkennung des französischen Nacktwandervereins „Les Randonneurs Nus de Provence“ berichten. Und dann auch von der „Wiedergründung“ des FKK-Vereins „Association Naturiste Phocéenne“, dessen Intiatoren sich auch aktiv für Nacktwanderungen einsetzten, und der am vergangenen Wochenende mit 100 Stimmen und einer Enthaltung in den französischen Verband FFN aufgenommen wurde.

Nun berichtet man mir, dass sich Ende letzten Jahres ein weiterer Nacktwanderverein "Association des Randonneurs Naturistes de Bretagne (arnb)" gegründet hat. Dominic Rigalleau, sehr aktiver Nacktwanderer und sowohl Naturliebhaber als auch Freund der Nacktheit, wurde letztens zum Vorsitzenden gewählt. Die Begrenzung im Titel auf die Bretagne ist - so teilt uns Jean-Christophe, der dort für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, mit – nicht zu wörtlich zu nehmen, weil auch die benachbarten Bereiche mit einbezogen werden sollen.

Den Initiatoren geht es weniger um die Öffentlichkeitsarbeit (im Sinne von TV), denn das hat ja auch schon zu einem großen Teil die Apnel erledigt, sondern eher um die praktische Organisation der Nacktwanderungen, bei der natürlich auch gelegentlich z.B. Redakteure der örtlichen Zeitungen willkommen sind.

Ich will nicht viel schreiben, statt dessen bringe ich hier ein Bild-Zitat vom neuen Verein, mit dem er für sich wirbt und zugleich verdeutlicht, was unter „Randonneurs Naturistes“ zu verstehen ist:


http://www.vivrenu.com/getfile.php?att_id=5744&apli=forum_npds&Mmod=d9e49a&att_name=affiche%20atelier%201%20MINI.jpg

Hier die Adresse des noch sehr jungen – aus juristischer Sicht erst mit der Veröffentlichung im Amtsblatt am 26.September 2010 entstandenen – Vereins: http://arnb.fr

Ich möchte die aktuellen Entwicklungen kommentieren.

Mit nur einem Wort: Weitermachen.


(3) “Handelsblatt“ feiert die Naturisten

Gemeint ist das niederländische „NRC Handelsblad“, in dem am 09.April in einer Beilage die Naturisten „gefeiert“ wurden. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der „Naturisten Federatie Nederland (NFN)“ wurde den Lesern in einem ausführlicheren Artikel der Naturismus erläutert.

Titel: „50 Jahre – einfach nur nackt“
Überschrift: „Sociaal bloot“


http://www.nfn.nl/upload/banners_homepage/home_page_banners_image_prachtig_artikel_in_nrc_bijlage_39.jpg
(Foto: Hans Franken)

Und als Bonus gab es zwei Interviews (eines davon mit Carlijn de Maat, der Vorsitzenden des „Jongerenclub JNFN“ in der NFN, von der ich hier auch schon einmal berichtete)

Das ist aber noch nicht der eigentliche Grund, warum ich dies hier in den Streiflichtern auftauchen lasse.

Zur Bebilderung wurden die Titelbilder von 4 Ausgaben der des NFN aus den zurückliegenden 50 Jahren ausgesucht. Sozusagen: „Meilensteine“.

Was wurde gewählt:

Ok – die erste Ausgabe der "naturisme", Jahrgang 1, Nr.1 aus dem Jahre 1961 gehört natürlich dazu. Das ist klar.

Aber dann auch ein Titelbild, das zwei nackte Bergwanderer in den schweizer Alpen zeigt.

Damit Puistola nun nicht zu übermütig wird:
Das mit den „nackten Bergwanderern“ ist bei den Niederländern nicht neu. Vielmehr hat es inzwischen schon Tradition. So zierten u.a. auch zwei auf hoher Bergspitze (vermutlich in den italienischen Alpen) rastende Nacktwanderer die Jubiläumsausgabe der „naturisme“ aus dem Jahre 1981, mit der die NFN ihren 20. Geburtstag feierte.

Zum Artikel im handelsblaad:
http://www.nfn.nl/upload/File/naturisme%20in%20de%20media/NRC_9_april_2011_Blootboek_50jaarNFN_printversie.pdf
(bei einigen acrobat-readern, taucht eine Meldung auf „Es ist ein Grafikfehler aufgetreten“, die man aber wegklicken kann. Wenn man dann ein bisschen rauf und runter scrolled, baut sich das Bild auf)


(4) Nacktwandern – auf Italienisch

Neulich wurde ich erinnert an ein Post von Freunden aus Italien. Die haben dort ja auch ihre diversen FKK-Verbände. Und Untergruppen. Dort gibt es die „Federazione Naturista Italiana (FENAIT)“ und darin die UNI ( = Unione Naturisti Italiani). Letztere hat eine „Section“ in Lazio, die sich sinnvollerweise UNILAZIO nennt.

Schön und gut. Details brauchen uns jetzt nicht sonderlich zu interessieren.

Aber – wenn ich den örtlichen FKK-Verein in Lazio hier extra erwähne, dann hat das natürlich seinen Hintergrund.

Dreimal – nein, nein, höchstens einmal dürft ihr raten.

Richtig – es geht ums naturistische Nacktwandern.

Hier in seiner sportlicheren Form: Dem nackten Bergwandern.

Zu solch einer Tour in den italienischen Bergen hat besagter FKK-Verein eingeladen. Die sachkundige Leitung lag bei Prof. Carlo Consiglio, der im „Nebenberuf“ Zoologie an der Uni Rom lehrt, aber auch von Botanik reichlich Ahnung hat. Und außerdem tritt er für Förderung des Bahnverkehrs ein.

Wir sehen Prof. Carlo Consiglio ist ein sehr vielseitiger und mit beinahe 150 papers auf dem Gebiet der Zoologie auch sehr fleißiger Mann.

Hier nun ein Bild von der naturistischen Exkursion:


http://www.unilazio.it/images/uni_montagna.jpg

Vor rund 13 Jahren erschien im Informationsblatt des Verbandes der italienischen Naturisten, der „Info Naturista“, (No 2, April-June 1998) ein Artikel über das Nacktwandern.

Er ist – seiner Bedeutung entsprechend – von der „Info Naturista“ ins Netz gestellt worden:

http://www.infonaturista.org/articolo.asp?cod=33&l=IT&yy=1998&nn=6&pag=1&pg=1

Damit hier aber nicht der Eindruck entsteht, bei der „UNI Lazio“ würden nur naturkundliche Exkursionen durchgeführt werden, hat man mich auf folgendes Bild verwiesen, das sie beim „Beine in das Wasser legen“ zeigt:


http://www.unilazio.it/public/Alb%20AAA.jpg


(5) ADAC für die Nackten

Hier soll es noch einmal um die „Naturisten Federatie Nederland (NFN)“ gehen. Kürzlich wurden dort nämlich ein paar neue Beschlüsse gefasst, in denen es um das Verhältnis der „fördernden Mitglieder“ (im Vereinsdeutsch: „außerordentliche Mitglieder“) zu den „Mitgliedern, die über eine Vereinsmitgliedschaft Mitglied im NFN sind“ (im Vereinsdeutsch: „ordentliche Mitglieder“) geht.

Ursprünglich verstand sich die NFN als „Verein, der in ihr zusammengeschlossenen Vereine“. Umgangssprachlich nennt sich das im Vereinsdeutsch: Verband.

Die NFN war also ein Verband. Das ist beim DFK noch heute so.

Inzwischen stellt sich das beim NFN aber anders da. Dort sind über 80% der Mitglieder „außerordentliche Mitglieder“. Somit ist die Ausnahme zum Regelfall und aus dem „außerordentlich“ ein „ordentlich“ geworden.

Die NFN wird dem nun durch einige Anpassungen in der Satzung usw. Rechnung tragen. Dadurch wird die Position der „außerordentlichen Mitglieder“ in der niederländischen NFN gestärkt werden

Eine kleine Rechnung:

Wenn es hierzulande im DFK gelänge, das Verhältnis der Fördermitglieder (FM) zu den Vereinsmitgliedern auf ein dem NFN vergleichbares Maß zu bringen, dann würde sich die Zahl der DFK-Mitglieder fast vervierfachen.

Noch einmal: Fast vervierfachen.

Da könnte einem schwindelig werden.

Ich glaub, ich mache hier jetzt besser Schluss.

Nein – einen lustigen hab ich noch.

Nacktwandern – Von England nach Frankreich:


(6) Schlusslicht

Zum Schluss - statt weiterer Wasserstandsmeldungen aus Barcelona, wo sich inzwischen der derzeitige Bürgermeister, das Büro des „Bürgerbeauftragten“ und weitere zur dort geplanten anti-nudity und anti-semi-nudity Ergänzung der lokalen Verordnung geäußert haben – ein kleines Osterei.

In Form eines Videos. Aus dem Jahre 1975. Unkommentiert.

„La Samaritaine : L'anglaise nue“

http://www.culturepub.fr/videos/la-samaritaine-l-anglaise-nue

(Darin eine Nacktwanderin, die durchs Wasser von England nach Frankreich gewandert ist)

Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Etwas verpasst ??
Macht nichts.

Hier geht es zu den vorherigen Streiflichtern - „gesammelt und gebunden“:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=19187
.

Beitrag 24 April 2011 09:17 
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neptun2005
Ehemaliger User










Re: Streiflichter Nr..079 vom 24.04.2011

regenmacher hat folgendes geschrieben::
„Nacktwandern ist Gesund“. Das aber klingt zu sachlich. Und irgendwie auch zu banal. Trotzdem: „Nacktwandern ist gesund“.


Mediziner behaupten das Gegenteil, aber eine Sache ist sicher, Nacktwandern ist viel praktischer und bequemer als Textilwandern.

Zitat:
Bleibt die Frage, ob es wirklich so gesund ist, nackt durch Feld, Wald und Wiesen zu streifen. Der Allgemeinmediziner und Naturheilkundler Dr. Gerd Reppin bezweifelt einen besonderen gesundheitsfördernden Effekt. Vielmehr rät er, wenigstens einen Hut als Sonnenschutz aufzusetzen, auf Wanderschuhe nicht zu verzichten, um Verletzungen vorzubeugen und sich vor Sonnenbrand zu schützen. Und er gibt zu bedenken, dass es nackt, anders als mit voller Wanderausstattung, schwierig ist, im Gras, auf Baumstümpfen oder im Moos zu rasten. Schließlich gäbe es da noch diese überaus gemeinen Zecken.


Quelle:

  • http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nackt-wandern-am-Rande-Thueringens-1423221311

    Schöne Ostern,...
    neptun2005
  • Beitrag 24 April 2011 10:00 
     
     
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    peacebruder
    Ehemaliger User










    Ich vermisse ein bischen Berichte aus Deutschland. Woran liegt das ?
    Und diesen DFK Verein kann man doch auch auflösen. Oder ?

    Beitrag 24 April 2011 13:22 
     
     
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    tonius



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    germany.gif

    Hallo,
    mit Sonnenhut und Wanderschuhe kann ich mir durchaus noch nackt fühlen.
    Wegen Zecken ist es eher besser nackt durch die Wälder zu streifen als den Zecken in den Kleidern Versteckmöglichkeiten zu bieten.
    Nach dem Wandern ist es ratsam zu duschen und sich ab zu suchen oder ab suchen zulassen, ob sich die kleine Biestern sich nicht im Haar oder Hautfalten versteckt haben,
    MfG
    Ton

    Beitrag 24 April 2011 15:00 
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    regenmacher



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    Zitat:
    Ich vermisse ein bischen Berichte aus Deutschland. Woran liegt das ?

    Weil es eben nur ein Streiflicht ist. Und auch nie mehr sein soll.

    Wenn wir alle hiesigen Berichte da mit hineinnehmen würden, dann wäre es kein Streiflicht mehr.

    Berichte von hiesigen Veranstaltungen findet du an andere Stelle im Forum. Z.B. finden sich unter "Unternehmungen" nicht nur die Ankündigungen, sondern im jeweiligen Thread auch immer wieder Berichte von den Veranstaltungen. So habe ich z.B. erst kürzlich einen kurzen Bericht zur letzten Nacktwanderung im Sauerland geschrieben.

    alle Grüße
    michael regenmacher
    .

    Beitrag 24 April 2011 16:44 
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    neptun2005
    Ehemaliger User










    Re: Streiflichter Nr..079 vom 24.04.2011

    neptun2005 hat folgendes geschrieben::
    regenmacher hat folgendes geschrieben::
    „Nacktwandern ist Gesund“. Das aber klingt zu sachlich. Und irgendwie auch zu banal. Trotzdem: „Nacktwandern ist gesund“.


    Mediziner behaupten das Gegenteil, aber eine Sache ist sicher, Nacktwandern ist viel praktischer und bequemer als Textilwandern.

    Zitat:
    Bleibt die Frage, ob es wirklich so gesund ist, nackt durch Feld, Wald und Wiesen zu streifen. Der Allgemeinmediziner und Naturheilkundler Dr. Gerd Reppin bezweifelt einen besonderen gesundheitsfördernden Effekt. Vielmehr rät er, wenigstens einen Hut als Sonnenschutz aufzusetzen, auf Wanderschuhe nicht zu verzichten, um Verletzungen vorzubeugen und sich vor Sonnenbrand zu schützen. Und er gibt zu bedenken, dass es nackt, anders als mit voller Wanderausstattung, schwierig ist, im Gras, auf Baumstümpfen oder im Moos zu rasten. Schließlich gäbe es da noch diese überaus gemeinen Zecken.


    Quelle:

  • http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nackt-wandern-am-Rande-Thueringens-1423221311


  • Die WHO definiert Gesundheit wie folgt: „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ Quelle: http://www.searo.who.int/LinkFiles/About_SEARO_const.pdf

    Das trifft ohne Zweifel auf das Nacktwandern zu. (Der zitierte Mediziner irrt sich.)

    Zurück zu den Zecken: Die Viecher werden von Jahr zu Jahr aggressiver und ihre Poupulation nimmt zu (womöglich wg. dem Klimawandel). Ich hatte bislang drei Borreliose Erkrankungen, einmal sogar im Stadium II. Ich weiss immer noch nicht, ob ich vollständig genesen bin, da sich die Erreger im Körper jederzeit reaktivieren können. Ich empfehle daher hohe Achtsamkeit. Eine Pinzette, Zeckenzange oder -karte sollte auf jede Nacktwanderung mitgenommen werden, ebenso ein Desinfektionsmittel, die Bissstelle sollte nach dem Entfernen der Zecke sofort desinfiziert werden. Borrelia Bakterien werden erst nach der "Blutmahlzeit" der Zecke auf den Menschen übertragen, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren hingegen sofort nach dem Biss. Gegen FSME gibt es ein Impfstoff, die von Kindern aber nicht immer gut vertragen wird. Gegen die Lyme-Borreliose gibt es in Deutschland kein Impfstoff, in Kanada und in den USA hingegen existiert ein Impfstoff, der aber in Europa nicht geeignet ist, da die Borrelien-Subtypen nicht äquivalent sind.

    Allen eine zeckenfreie FKK-Saison,...
    neptun2005

    Beitrag 24 April 2011 18:00 
     
     
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