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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 03 September 2010 12:56 |
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
Beiträge: 83
Wohnort: Pfälzer Weinstrasse

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erster Tag
H+C haben F in Genf abgeholt und sind um 14:30 angekommen: 26 Grad Sonne - was will man mehr ?
Sogleich in den Pool - wegen Überdachung bei schlechtem Wetter - sehr warmes Badewasser.
Als H die WiFi-zone an der Rezeption ausprobierte, kamen H1, H2 und R an - gut gelaunt. Um 19 Uhr ging es ins Restaurant. P+M kamen etwas verspätet dazu. Zu Acht hatten wir ein lustigen Abend und haben alle drei Sprachen gebraucht. Wir konnten bis 22:10 nackt bleiben. H1+H2+R sind dann durch die dunkle Nacht zurück ins Chalet gewandert. Der Campingplatz ist groß und es gild viele Höhenmeter zu überwinden. Das wird dann heute ab 10 auch unsere Aufgabe sein. Entlang der Cèze die Umgebung erkunden.
Gruß aus der Domaine de la Sablière
muss jetzt los - der "Bäcker" macht gleich auf...
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
Beiträge: 83
Wohnort: Pfälzer Weinstrasse

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"Sonn"tag
Am Sonntag sind wir bei schönstem Sonnenschein westlich von Sabliere einen Rundkurs von 15 km gewandert. Der Weg enthielt die Erschließung der „Nord-Süd-Passage“. Entsprechende Überraschungen bei einer solchen Ersterkundung sind nicht ausgeblieben: der Jagdhund freute sich über unsere Gesellschaft und die Hindernisse konnten überwunden werden. Der Rückweg entlang der Cèze war für alle, die zum ersten Mal hier waren, dann der Höhepunkt der Wanderung. Zweimal mussten wir die Cèze durchquerren und spürten bis zum Knie die erfrischende Strömung. Richtig schwimmen konnten H+P+R erst am „Badestrand“ des Campingplatzes. In Barjac gab es am Abend ein köstliches Menü und mit der hübschen Bedienung hatten wir viel Spass.
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
Beiträge: 83
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Ardèche
Am Montag waren wir mit M aus Lyon in der Ardeche wandern. 16 km als Rundweg. Auf der nördlichen Seite sind wir zuerst auf dem Plateau gewandert – wieder bei schönstem Sonnenschein. Dann haben wir die große Strasse nackt überquert und sind am Camping Templiers hinuntergestiegen. An der Grotte haben wir eine Pause gemacht und am Ufer der Ardeche gebadet. Nach dem Essen sind wir an dem Fluss entlang gewandert. Es gab eine Passage, an der wir uns mit den Händen an Stangen festhalten mussten, die Füße in kleinen Kerben, die man in die steile Wand gehauen hatte – unter uns der reißende Strom. Das war Abenteuer ! Wir erreichten den Ort Gournier (Furt). Das Naturreservoir wird dort verwaltet und überwacht. Die Frau dieser Verwaltung hat uns ermahnt, die Kleider anzulegen. Wir haben es gemacht – aber nur für kurze Zeit. Es lohnt sich nicht in solchen Fälle zu diskutieren. Wir hatten dann ein zweites Bad im kalten Wasser nötig, weil die Sonne sehr heiß schien. Am Ende gab es einen neuen schönen Weg, der uns wieder 200 m in die Höhe zu den Autos gebracht hat. Wir waren 7 Stunden nackt unterwegs. Eine sehr schöne neue Wanderung.[/list]
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
Beiträge: 83
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Les Concluses
Am Dienstag führte uns M. von La Lèque über die Combe de Queue de Boeuf durch die Schlucht Les Concluses bis zum Touristenparkplatz südlich der Schlucht, wo wir weitere Autos abgestellt hatten. Mit den 3 Franzosen aus Lille, die sich am Vorabend für diese Wanderung angemeldet hatten, waren wir 11 Teilnehmer (2 Frauen). Eine halbe Stunde nach Abmarsch aus La Lèque zählten wir dann 12 Teilnehmer. Normalerweise werden es eher weniger – Verluste muss man immer einkalkulieren. Aber diesmal war es anders. T wollte allein eine Woche 1000 m hochsteigen auf den Mount Ventoux mit 28 kg Gebäck. Es war nicht möglich – zu schwer. So hat er uns heute früh angerufen, ist schnell zu unserem zweiten Parkplatz gefahren, hat eine Abkürzung benutzt und ist uns dann kurz hinter La Lèque rennend entgegengekommen. Ein wahrer Sportsmann. Die Wanderung im Plateau war sehr schön. Die Region ist vor vielen Jahren abgebrannt und so haben sich halbhohe Pflanzen und Blumen ausgebreitet. Es war wie immer sonnig – bis 29 Grad ! Wir freuten uns also darauf, in die Schlucht 200 m hinabzusteigen. Dort findet man eine unwirkliche Kulisse von Felswänden und einen kaskadierten Wasserlauf, der einer Aneinanderreihung von Badewannen gleicht, die alle zum Baden einladen. Wir haben zweimal große Badepause gemacht. Mich erinnerte der Anblick von 12 nackten Badegästen an ein römisches Bad. Es gab einige textile Wanderer, die sich aber offenbar keinesfalls gewundert haben. Die gewohnten Kletteraktionen mit Drahtseil und in den Fels gehauenen Kerben waren uns inzwischen allen wohlbekannt und konnten uns nicht erschrecken. Der Aufstieg zum Parkplatz wurde mit einem Gruppenfoto – noch immer 12 Teilnehmer – nackt, fröhlich und international abgeschlossen. Heute wurde etwas mehr Französisch gesprochen. Vielen Dank an M. aus Lyon für diese Führung. Aufgrund der Anstrengungen der Vortage wurde diese Wanderung auf 9 km (teilweise „schwierige Wegstrecke“) halbiert. Le Merderic werden wir ein anders Mal durchwandern.
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
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La Cèze
Mittwoch haben wir die mir gut bekannte Gegend westlich von Sablière durchwandert. 16 km und insgesamt über 300 Höhenmeter hoch und runter war dann doch mehr als ein „Ruhetag“. Wir sind erst spät gestartet und haben M. (Frau von P.) überreden können, uns auf die Ruine zu begleiten. M. ist dann zurück zum Campingplatz Sablière und die restlichen 7 Personen sind dann auf dem benachbarten Campingplatz gegangen und haben dort eine nette Pause mit Getränken (auch Milchkaffee) und Eis gehabt.
Am Rande: Wir erinnern uns gerne, mit welcher Gestik uns die hübsche, junge, offenbar auch lockere Bedienung angedeutet hat, dass sie Probleme mit dem Milchnachschub (für den Kaffee) hat. Als ich dass ohne Zusammenhang aus der Entfernung sah, traute ich meinen Augen nicht. Aber mit nachgelieferter Erklärung war es dann doch recht einleuchtend.
Wir sind dann über den nächsten Campingplatz weiter in Richtung Osten gelaufen immer am Ufer entlang. Im letzten Jahr gab es dort einen Sheriff in Schwarz mit Schlagstock, der unerwünschte Gäste von außerhalb in lästige Diskussionen verwickelt hatte. Dieses Jahr blieben wir unentdeckt. Weiter östlich haben wir die Cèze überquerrt und haben dort mit Lunch und Baden die Wanderung unterbrochen. Auf der Südseite dort gibt es einen Naherholungsbereich mit Parkplatz und Bänken sowie Strand und viel Platz zum Wandern am Fluss entlang. Zurück auf der Nordseite folgten wir der Straße und sind dann über die Berge mit Aussicht auf die Ruine und die Campingplätze weiter in Richtung Norden gelaufen bis zu den Weinbergen und zurück zu Sablière. Natürlich waren die Eindrücke am Fluss die schönsten. Aber auch die gewählten Wanderwege mit den frischen Gräsern und Blumen haben ihren Reiz. Wir waren uns wieder einig: Eine sehr schöne Wanderung.
Soweit in aller Eile. Wir packen und fahren morgen zum Lac d’Annecy.
Dort warten 600 und 1000 Höhenmeter auf uns. Mal sehen, was daraus wird. Nicht alle bringen die gleiche Kondition und Schrittsicherheit bei schwierigem Gelände mit. Jeder hat irgendwo seine Grenzen. Und so müssen wir eine geeignete Tour finden.
Ein letzter Gruß aus dem WiFi-Bereich Sablière.
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Sommerflieder
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Anmeldungsdatum: 13.07.2008
Beiträge: 83
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Lac d'Annecy
Nach dem Ortswechsel am Donnerstag übernahm nun J. aus St. Jorioz, begleitet von A. aus Annecy, die Führung der beiden Wanderungen.
Am Freitag haben wir südlich des Sees den Pointe du Velan "bestiegen": Von 800 m auf 1800 m bei einer Wanderstrecke von 15,9 km. Sommerliche Temperaturen, frisches Grün und blühende Wiesen, ab und zu Reste von Schnee am Wegesrand und zur Belohnung ein 360° Panorama mit Blick auf die Alpen und den Lac d'Annecy - jedenfalls für die mutigsten und stärksten 5 der 7 Teilnehmer (2 Teilnehmer "verzichteten" auf die allerletzten Höhenmeter. Wenn der Weg von Geröll verschüttet ist oder einem ausgetrocknetem, mit Steinen übersähtem Flussbett gleicht, läßt sich leicht erklären, dass wir - lange Pausen eingeschlossen - erst nach 10 Stunden wieder am Auto waren.
Am Samstag sind dann 6 Teilnehmer von La Chapelle St. Maurice auf die "steile" Bergkette geklettert, die westlich vom Lac d'Annecy recht nah am See liegt und somit einen herrlichen Ausblick garantiert. Man steigt von 1150m auf 1600m und kann dann am Grad des Höhenzugs entlang "klettern" (Springen von Stein zu Stein wie eine Gemse).
Bei Wanderungen mit J. muss man immer davon ausgehen, dass ein Teil der Wegstrecke ohne Wanderweg absolviert wird. Das war auch diesmal so und "intensiviert" den Naturgenuss und schärft den Orientierungssinn.
In dieser Woche sind wir über 80 km nackt gewandert und haben dabei die verschiedensten Landschaftsformen gesehen. Die Wegstrecken waren abwechslungsreich und entsprechend der Jahreszeit konnten wir uns an frischem Grün und bunten Blumen erfreuen. Die Gruppe war überschaubar groß und ermöglichte eine einfache Abstimmung. Schließlich war es ein gemeinsamer Urlaub - mehr oder weniger rund um die Uhr - mit wenig Zeit für sich selbst.
Als letzte Nacktivität haben wir in der Nähe des Zeltplatzes nördlich von St. Jorioz nackt gebadet und noch lange in der Abendsonne gesessen und erzählt - so auch beim gemeinsamen Abendessen. Wenn man am letzten Tag sich noch so viel zu erzählen hat, muss es schön gewesen sein...
Vielen Dank allen Teilnehmern !
Merci et à bientôt (wir haben zu 90% Englisch gesprochen)
Sommerflieder
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