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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

Wie Mehrheiten mit Minderheiten umgehen ...
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich bin entschieden gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Partner.

Und diese Meinung muss erlaubt sein, ohne sogleich wieder angefeindet zu werden.


Statt hier nur ständig was zu meinen, beweise endlich mal, was du behauptest oder andeuten möchtest. Und beweise es bitte auch so, dass man es nachvollziehen kann. Ich möchte jetzt von dir konkrete Fälle wissen, in denen Kinder hier in Deutschland in homo-Familien besonders bedroht sind und wo genau die Bedrohung liegt, so das zB das Jugendamt überhaupt eingreifen müsste. Alles andere ist ja nur Rufmord.

Was wirfst du diesen Menschen konkret vor? Und was davon machst du denn richtiger? Wenn du mehr sein willst als ein Troll, dann formuliere diese Meinung doch bitte so aus, dass man überhaupt eine Chance hat, zu verstehen, worauf du eigentlich hinaus willst.


hhnude

Beitrag 30 Dezember 2009 09:57 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::

Und diese Meinung muss erlaubt sein, ohne sogleich wieder angefeindet zu werden.



Diese Meinung sei Dir gestattet.
Dennoch empfehle ich die Beschäftigung mit dem von mir verlinkten Wikipedia-Artikel, demzufolge es, bezogen auf die Entwicklung des Kindes, keinerlei Gründe zu geben scheint, die gegen solche Eltern sprechen. Und die Entwicklung des Kindes ist der einzige Punkt, der bei diesem Thema von Relevanz sein kann.
Dies ist keine Anfeindung sonden nur meine Meinung - andere Meinungen sind jederzeit gestattet.

Wobei ich hhnude beipflichten muss: eine begründete Meinung kann ganz erheblich dazu beitragen, Mißverständnisse zu vermeiden.

Beitrag 30 Dezember 2009 10:01 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

hhnude:

Grds. besteht natürlich Bereitschaft, in die Diskussion einzutreten.

Dennoch ist mein Eifer gebremst, wenn ich von vornherein so etwas wie "Rufmord" etc. lesen muss.

Muss sowas tatsächlich immer gleich sein?

Befremdet

T.

Beitrag 30 Dezember 2009 10:07 
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riedfritz



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:70

Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1760
Wohnort: Rieden


germany.gif
Adoption

Eine Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare sehe ich, ähnlich wie TIM, für sehr problematisch an.

Die Voraussetzung für eine gute Entwicklung des Kindes (und allein daran kann der Erfolg gemessen werden!) ist zwar in allererster Linie eine funktionierende Beziehung der Partnerschaft in die das Kind aufgenommen wird und diese will ich auch bei einem homosexuellen Paar in keinster Weise in Zweifel ziehen, doch lernt ein Kind in so einer Partnerschaft nur eine eingeschränkte Sicht der Umwelt kennen.

Entweder bleibt die weibliche oder die männliche Beurteilung eingeschränkt.

Wenn ich mir vorstelle, wie ein Kind in einer Partnerschaft einer Bekannten ständig mit den weiblichen bis männerfeindlichen Ansichten in Kontakt kommt (ich sage bewusst nicht: konfrontiert wird), kann ich mir nicht vorstellen, daß es später mit der in der Mehrheit heterosexuellen Umgebung unbefangen umgehen lernt.

Hier würde man dem Kind in seiner sexuellen Orientierung vielleicht ebenso wenig gerecht wie einem homosexuellen Kind in einer heterosexuellen Partnerschaft.

Viele Wissenschaftler beklagen doch heute schon, dass die Kinder in ihrer Entwicklung zu wenig Umgang mit männlichen Erziehern und Vorbildern haben.


Viele Grüße

Fritz

Beitrag 30 Dezember 2009 10:36 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Re: Adoption

riedfritz hat folgendes geschrieben::

Viele Wissenschaftler beklagen doch heute schon, dass die Kinder in ihrer Entwicklung zu wenig Umgang mit männlichen Erziehern und Vorbildern haben.


Für dieses Problem wüsste ich die optimale Lösung - ein schwules Elternpaar icon_wink.gif

Beitrag 30 Dezember 2009 12:40 
 
 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
hhnude:

Grds. besteht natürlich Bereitschaft, in die Diskussion einzutreten.

Dennoch ist mein Eifer gebremst, wenn ich von vornherein so etwas wie "Rufmord" etc. lesen muss.


Ach so das war nur heiße Luft.

hhnude

Beitrag 30 Dezember 2009 18:18 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 17.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich bin entschieden gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Partner.


Frohes neues !

Das hätte mich auch gewundert, wenn Du diese Meinung NICHT vertreten hättest.

Zitat:
Und diese Meinung muss erlaubt sein, ohne sogleich wieder angefeindet zu werden.


Du darfst sie aber auch gern begründen. icon_wink.gif

Beitrag 02 Januar 2010 14:40 
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Eule



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:71

Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


blank.gif

Ralf-abc fragt:
Zitat:
Daher nochmals die Frage: was soll das sein - eine homophile Familie? Wie lebt die bzw. worin unterscheidet die sich in ihrer Lebensweise bzw. in ihren Mitgliedern von einer "normalen" Familie?
Der einzige Unterschied zu einer "normalen" Familie besteht darin, dass hier die beiden Erwachsenen gleichgeschlechtlich sind. Die Kinder dieser Familie stammen also nicht aus dieser Beziehung. Sie werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Familie hinein genommen.

Pan, die rechtliche Gleichstellung homophiler Paare mit hetrophilen ist noch nicht erreicht. Hier wurde ein erster Schritt erreicht. Aber wir sind noch weit vom Ziel einer Gleichstellung entfernt. Ob ich dieses noch erleben werde, wage ich zu bezweifeln.

Tim007 erklärt:
Zitat:
Ich bin entschieden gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Partner.
riedfritz tritt der meinung von Tim007 bei:
Zitat:
Eine Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare sehe ich, ähnlich wie TIM, für sehr problematisch an
Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung sagen, diese Bedenken sind unbegründet.

Zitat:
Die Voraussetzung für eine gute Entwicklung des Kindes (und allein daran kann der Erfolg gemessen werden!) ist zwar in allererster Linie eine funktionierende Beziehung der Partnerschaft in die das Kind aufgenommen wird und diese will ich auch bei einem homosexuellen Paar in keinster Weise in Zweifel ziehen, doch lernt ein Kind in so einer Partnerschaft nur eine eingeschränkte Sicht der Umwelt kennen.
Hier handelt es sich um ein weitverbreitetes Vorurteil, welches von der Realität nicht bestätigt wird.

Zitat:
Entweder bleibt die weibliche oder die männliche Beurteilung eingeschränkt.

Wenn ich mir vorstelle, wie ein Kind in einer Partnerschaft einer Bekannten ständig mit den weiblichen bis männerfeindlichen Ansichten in Kontakt kommt (ich sage bewusst nicht: konfrontiert wird), kann ich mir nicht vorstellen, daß es später mit der in der Mehrheit heterosexuellen Umgebung unbefangen umgehen lernt.
Wie bitte stellt sich diese Frage bei einer unvollständigen Familie, wo also nur ein Elternteil die Erziehung des Kindes oder der Kinder durchführt?

Zitat:
Hier würde man dem Kind in seiner sexuellen Orientierung vielleicht ebenso wenig gerecht wie einem homosexuellen Kind in einer heterosexuellen Partnerschaft.
Die sexuelle Orientierung hängt nicht von der der Eltern ab. Homosexualität ist nicht erblich!

Zitat:
Viele Wissenschaftler beklagen doch heute schon, dass die Kinder in ihrer Entwicklung zu wenig Umgang mit männlichen Erziehern und Vorbildern haben.
Dieses Problem hängt nicht mit der Frage des Umganges mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen zusammen.

Ich habe in meinem beruflichen Leben homophile Paare kennen gelernt, die Kinder adoptiert und in Pflege hatten. Über die Leistungen dieser Menschen habe ich den größten Respekt. Geärgert habe ich mich über die "normale" Umwelt, die diesen Menschen das Leben unnötig erschwerten und mit viel "selbstgerechten Unverstand" das Leben dieser Familien behinderten.

Beitrag 03 Januar 2010 03:34 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Es geht, um es noch einmal zu betonen, nicht um eine Herabsetzung homosexueller Partnerschaften oder der Homosexualität selbst.

Es geht auch nicht darum, ob Homosexualität ererbt oder anerzogen worden ist. Homosexualität ist mit Sicherheit auch keine Erkrankung.

Es geht schließlich auch nicht darum, ob homosexuelle Paare weniger liebevoll mit Kindern umgehen können. Es geht einzig und allein, und das ist richtig, um das Kindeswohl.

Über "Forschungsergebnisse" in diesem Bereich diskutiere ich nicht. Wer weiß, wie solche zustandekommen, kennt auch den Grund dafür. Empirisch würde mich gleichwohl die Frage interessieren, wie lange gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten. Gibt es insoweit Unterschiede zu heterosexuellen Partnerschaft (Scheidungsquote wohl ca 40%?).
Grund: Erziehungskonstanz.

Darüber hinaus ist es tatsächlich so, dass das Vorleben der Eltern (vulgo: "Erziehung") das spätere Verhalten eines Kind beeinflusst. Riedfix hat treffend darauf hingewiesen. Das bedeutet doch nicht, dass ein Kind dadurch "umgepolt" wird.

Auch solche Erwägungen müssen statthaft sein, ohne dass es zu polemischen Zwischenrufen kommt, Pollux.

Gegenprobe an Ralf (dem ich wünsche, dass er mit seiner Frau glücklich und in bester Gesundheit mindestens 104 wird): wäre es Dir gleichgültig, ob Eure Kinder nach einem vorzeitigen Ableben (sorry) von hetero- oder homosexuellen (oder gar religiösen) Partnern erzogen werden würden?

Gruß
Tim

Beitrag 04 Januar 2010 13:04 
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riedfritz



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:70

Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1760
Wohnort: Rieden


germany.gif
sexuelle Orientierung

Norbert Boxberg:
Zitat:
Die sexuelle Orientierung hängt nicht von der der Eltern ab. Homosexualität ist nicht erblich!


aber es gibt auch so etwas wie Gehirnwäsche, wie soll sich ein "normal" veranlagter Junge in bei einem lesbischen Elternpaar fühlen?

Viele Grüße

Fritz

Beitrag 04 Januar 2010 13:22 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@tim / @riedfritz:

Hm, ich muss jetzt mal Vater-Situation simulieren:

Ich überlege, ob es mich stören würde, dass mein Sohn schwul wäre / "werden" könnte.

Sagen wir mal SO: Ich wäre konservativ genug, dass es mich etwas befremden würde, wenn er "mit Puppen spielte" statt mit dem Teddy und Technik-Spielzeug. Aber ich mag es auch bei Mädchen, wenn sie eher Technik-interessiert sind als an diesem Rosa-Plüsch-Kram.

Was mich am eigenen Sohn (für den hypothetischen Fall seines Vorhandenseins) stören würde, wäre kaum Homosexualität AN SICH. Sondern eine bestimmte Form dessen, die ich mal mit "tuntenhaft" umschreiben möchte.

Das ist etwas anderes als "Weichheit", "Geschmeidigkeit". Das geht eher in die Richtung wie "'ne bessere Frau sein wollen". Also die deutliche Kopie weiblicher Verhaltensmuster, die m.E. immer etwas ... manieristisch und affektiert wirkt.

Ob mich LESBISCHES Verhalten bei meiner (hypothetischen) TOCHTER stören würde ... hm, ... nee, ich glaube, nicht zwangsläufig.


Was für MICH aber AUCH feststeht: Ich darf MEIN Empfinden nicht zum Maßstab des Öffentlichen machen. Und vor einem naturwissenschaftlichen Bildungshintergrund bin ich VERPFLICHTET, das Phänomen Homosexualität als das hinzunehmen, was es ist: ein Umstand, eine mögliche Verhaltensausprägung.

Beitrag 04 Januar 2010 13:42 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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Konkretisierung

Ich schrieb:
Zitat:
Das ist etwas anderes als "Weichheit", "Geschmeidigkeit". Das geht eher in die Richtung wie "'ne bessere Frau sein wollen". Also die deutliche Kopie weiblicher Verhaltensmuster, die m.E. immer etwas ... manieristisch und affektiert wirkt.


Zur Differenzierung: Ich meinte dies bezogen auf ALLTAGS-VERHALTEN, nicht auf sexuelles Verhalten.

Sexuell betrachtet bestünde meine Kritik bezüglich der VERENGUNG der Verhaltensoptionen, nicht bezüglich des Verhaltens an sich.


Ein großes Problem in der WERTUNG innerhalb dieses thematischen Umfelds sehe ich vor allem DARIN, dass keine verwertbaren Forschungsergebnisse zu solchen speziellen Fragen vorliegen dürften:

Nur in sehr wenigen Staaten dürfte es sowohl homosexuellen Männern als auch homosexuellen Frauen offiziell bereits erlaubt sein, eine gemeinsame Sorgerechtspflicht für Kinder wahrzunehmen. Aussagen über die ENTWICKLUNG und Verhaltensprägung dieser Kinder sind m.E. somit ZUM JETZIGEN ZEITPUNKT hinfällig.

Darüber hinaus könnten soziologisch-psychologische Forschungsfragen zu diesem Thema eigentlich gar nicht angelegt werden, denn Ceteris-paribus-Bedingungen können im "Real-Betrieb des Lebens" nicht eingehalten werden - es sei denn unter Verstoß dessen, was wir hoffentlich alle als Menschenrechte ansehen.

Es wäre möglicherweise weise, gar nicht zwei Extrempole namens "Mann" und "Frau" bei solch differenzierten Bioformen wie dem Menschen (oder anderen Säugetieren) anzusetzen, sondern sich der Palette der Graustufen zwischen diesen beiden im Sinne der sexuellen Reproduktion favorisierten Extremen bewusst zu werden.

Phylogenetisch ist jeder Fötus, der einmal ein Mann werden KÖNNTE, erst einmal ein weiblicher Fötus. Das GRUNDMUSTER ist ein weibliches.

Beitrag 04 Januar 2010 14:01 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::

Gegenprobe an Ralf (dem ich wünsche, dass er mit seiner Frau glücklich und in bester Gesundheit mindestens 104 wird): wäre es Dir gleichgültig, ob Eure Kinder nach einem vorzeitigen Ableben (sorry) von hetero- oder homosexuellen (oder gar religiösen) Partnern erzogen werden würden?



Lass es mich einmal so formulieren:
Wenn ich alle Eigenschaften auflisten müsste, die Menschen haben sollten, die in diesem Falle die Erziehung meiner Kinder übernehmen würden - dann käme deren sexuelle Ausrichtung in dieser Auflistung nicht vor. Weil das definitiv ein Punkt wäre, der für mich in diesem Zusammenhang einfach nicht relevant ist.
Und was religiöse Partner angeht - da gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass ich noch lange genug lebe, um meine Kinder gegen dieses Gift ausreichend immunisieren zu können. Da würde dann ein religiöse Paar von der Erziehung dieser Kinder freiwillig Abstand nehmen icon_wink.gif

Beitrag 04 Januar 2010 14:46 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Re: sexuelle Orientierung

riedfritz hat folgendes geschrieben::

aber es gibt auch so etwas wie Gehirnwäsche, wie soll sich ein "normal" veranlagter Junge in bei einem lesbischen Elternpaar fühlen?


Evtl. genau so, wie ein homosexuelles Kind in einer hetero-Familie?
Die Frage ist doch nicht die sexuelle Ausrichtung der Eltern an sich, sondern wie diese Eltern anderen sexuellen Ausrichtungen gegenüber eingestellt sind.
Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass ein hetero-Paar homophob ist, für wesentlich höher, als ein Homo-Paar, dass Heteros gegenüber negativ eingestellt ist. Das ist aber genau das, was Du hier suggerieren willst - dass ein lesbisches Paar seinen Kindern gegenüber Heterosexualität als etwas negatives darstellen würde. Ich würde eine solche Aussage durchaus als homophob einordnen.

Beitrag 04 Januar 2010 15:16 
 
 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


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Re: sexuelle Orientierung

riedfritz hat folgendes geschrieben::

aber es gibt auch so etwas wie Gehirnwäsche, wie soll sich ein "normal" veranlagter Junge in bei einem lesbischen Elternpaar fühlen?


Lieber Fritz, diese Frage kann man so kaum beantworten, da leider auch Lesben total verschieden sind. Wenn also Eltern eine Wirkung auf Kinder haben sollen, dann wird sie bei jeder lesbischen Frau zu ihrem realen, angeheirateten oder auch adoptierten Sohn durchaus in Bezug auf andere lesbische Frauen verschieden sein können. Wichtig ist nicht, was Muttern dem Sohnemaxe sexuell vormacht, sondern ob sie sich Zeit nimmt, und zb mit ihm spielt, was bastelt oder auch mal ein Buch zusammenliest. Ebenso, ob sie ihm hilft , wenn er Problem mit der Schule hat, oder ob sie da ist, wenn er seine erste fast-Freundin hat und das nicht so klappen will, mit dem flirten. Was nur könnte eine lesbische Frau da schlechter machen als eine hetero-Frau?

Und Gehirnwäsche? Ich denke, hier ist eher die große schwabbelige Vorurteilskiste der Vater aller träume. Was viel schlimmer ist, und das müssen Heteros eben auch erst einmal verarbeiten, dass Homos nicht großartig anders als Heteros sind, aber eben auch wie diese untereinander total verscheiden sind.

Alles , wirklich alles, was man den Schwulen und Lesben unterstellt, kann man auch den Heteros unterstellen, selbst das diese schwul oder lesbisch sind. Sich sind es nicht alle, aber woher soll ich denn wissen, ob der Nachbar wirklich hetero ist.

Lasst doch die Leute einfach in Ruhe und spart euch die Energie, denen irgendwas anzudichten. Ich kenne Lesben, die sind sowas von gagga im Schädel, und ich kenne Lesben, da müssen viele Leute lange paddeln um denen das Wasser zu reichen. Wenn man das einmal lernt zu unterscheiden und eben nicht auf die sexuellen Neigungen oder sonstwas herunterzubeten, dann hilft das ein wenig den menschen zu sehen und den Menschen auch mal mensch sein zu lassen.

Im Übrigen besteht für die Jugendämtern auch kein Zugriffsbedarf, wenn Vater und Mutter Heteros sind, und dem armen Kind Quatsch über Frauen erzählen. Ich glaube in Sachen Gehirnwäsche hat die "normale" Familie mehr Vorsrpung. bei dem Unsinn, den meine Eltern mir zum Thema Sexualität erzählten, könnte ich mich heute noch beömmln.

Nun gut, jeder hält sich für normal, nur seine Kinder halten einen für sonderbar. Ich frage mich, wie das kommt, wenn alle so schön normal sind.


hhnude

Beitrag 04 Januar 2010 16:06 
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