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Streiflichter Nr.59

  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
regenmacher



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germany.gif
Streiflichter Nr.59

(1) Traum

Ich fange jetzt an mit einem Traum.

Dieser Traum wurde im Jahre 1962 geträumt.

In Neuseeland.



Also in jeder Hinsicht: Ganz weit weg.

Es ist der Traum von einer grenzenlosen nackten Freiheit, oder wenigstens von einer fast grenzenlosen nackten Freiheit. Und von Bewegungsreichtum.

Ausgeträumt ?

Irrtum. Irrtum.
Er wird auch heute noch geträumt.

Von vielen.

Die meisten belassen es aber bei dem Traum.
Viele halten sich für zu schwach, und sind es dann auch.

Andere aber arbeiten an der Realisierung.
Mit Erfolgen, wie uns der nächste Unterpunkt vor Augen führen wird:


(2) Richterspruch in den Niederlanden

Es gibt eventuell den einen oder den anderen der in den Streiflichtern schon über das niederländische Recht, und das was es über FKK im öffentlichen Bereich sagt, gelesen hat. In diesem Zusammenhang wurde von sachkundiger Seite auch auf die Entstehungsgeschichte dieses – nenne wir es einmal etwas verkürzt - FKK-Paragraphen hingewiesen. ( Genauer: § 430a Strafgesetzbuch )

Dem Wortlaut des besagten FKK-Paragraphen nach sind die (örtlichen) Behörden berechtigt explizite FKK-Bereiche im öffentlichen Gelände auszuweisen. Aber - nach meiner Lesart ist auch auf derart nicht explizit bestimmte Flächen, wenn sie zur FKK-Erholung „geschikt“ (=geeignet) sind, FKK möglich/erlaubt, so dass auch in diesen Fällen von den Nackten z.B. keine Busse ( die in den Nierlanden eher eine art Strafgeld ist) kassiert werden darf.

Hiervon abweichend, versuchte im letzten Sommer die Gemeinde Terneuzen eine Busse von Nackten zu erheben, die sich am Strand „Paulina Polder“ aufhielten. Sie begründete dies damit, dass dies kein FKK-Strand sei.

Es kam - nach Zwischenschritten, die ich hier jetzt überspringe – zu einer Gerichtsverhandlung in dieser Sache.

Gestern wurde das Urteil gesprochen.

Darin – nun wirklich keine Überraschung mehr - bestätigte das Gericht im Wesentlichen die von dem Nackten und der NFN angeführte Argumentation, dass es zwar die Möglichkeit gibt, dass eine Gemeinde explizit FKK-Gebiete ausweist, dass sich die FKK-Möglichkeit aber nicht auf solche „genehmigten“ Gebiete beschränkt. Vielmehr sind auch andere (eventuell von der Gemeinde nicht berücksichtigte Gebiete) (sofern sie für FKK geeignet) sind, FKK-Bereiche.

Sonnenfinsternis und Richterspruch – gestern war ein guter Tag.

Viel besser kann es nicht kommen.

Doch. Doch.
Ich bin noch nicht am Ende.

In der Tat kommt es noch besser.
(Spätstens im übernächsten Unterpunkt)

Aus "dramaturgischen" Gründen behandele ich jetzt aber erst noch den Unterpunkt Nr.3 -im darauffolgenden Unterpunkt Nr.4 lasse ich dann eine "Bombe" platzen.


(3) Nacktes Europa – für 10 Euro

Im Drei-Brunnen-Verlag ist ein neuer FKK-Reiseführer Europa 2011 erschienen.

Für 10 Euro.



Daran gearbeitet haben: Jana Güttler, Jochen Müller, Valeska Roller, Tom Lense

Ohne jede Wertung - aus dem Verlags-Text:
Zitat:
Rund 500 FKK-Campingplätze, FKK-Clubanlagen und viele FKK-Strände in ganz Europa. Seriös recherchiert. Auskunft über Anreise, Lage, Öffnungszeiten, Sportmöglichkeiten, Animation, Dienstleistungen und Unterhaltungsprogramme auf den Anlagen sowie Preisinformationen. Viele farbige Abbildungen. Ausführliche Übersichtskarten.


Wer direkt beim Verlag ( http://www.drei-brunnen-verlag.de ) bestellt muss mit zusätzlichen Versandkosten von 5 Euro rechnen.

Wer beim DFK bestellt hat einen Versandkostenanteil von knapp 2 Euro zu tragen.

Vermutlich wird es am preiswertesten, wenn man bei amazon.de oder der nächstgelegenen Buchhandlung bestellt:

„FKK-Reiseführer Europa 2011“ 352 Seiten,
ISBN: 978-3-7956-0317-5
EUR 10.- / SFR 18,50

Vermutlich wurde der Reiseführer hier schon vorgestellt. Hier taucht er auch eigentlich nur deshalb auf, weil Kurt Fischer, der Präsident des DFK, ein Vorwort geschrieben hat.

In diesem Zusammenhang habe ich dann doch eine Frage.
Es ist nur eine kleine Frage, eine wirklich kleine Frage.
Sozusagen: Eine klitzekleine Frage.

Ist der Nacktwanderweg im Harz auch mit drin ?

Nein ??

Na gut, dann muss ich andere Seiten aufziehen.
In diesem Falle sind es sogar 176 Seiten.


(4) Nacktwanderfibel

Das ist ein schöner Titel.

Und eine schöne Ergänzung zur soeben erwähnten Veröffentlichung ist es auch.

Das ist die „Nacktwanderfibel“ :



Nicole, der ich anlässlich der traditionellen Nacktwanderung im Rothaar und der Einweihungswanderung des Naturistenstiegs im Harz begegnete, hat diese „Nacktwanderfibel“ geschrieben.

Im April – so plant es der „Conrad Stein Verlag“ (Verlagsprogramm : Wander-, Radler- Reisehandbücher usw.) - soll die 1. Auflage erscheinen.

Ich darf den mir vorliegenden Ankündigungs-Text des Verlages zitieren:

Zitat:
Schon sehr lange bewegen sich Menschen nackt in der Natur. Das Nacktbaden ist heutzutage bereits etwas ganz selbstverständliches. In den letzten Jahren findet der Trend des Nacktwanderns immer mehr Anhänger, so dass im Mai 2010 Deutschlands erster ausgeschilderter Nacktwanderweg im Harz offiziell eröffnet wurde. Nicole Wunram beschreibt den Wegverlauf. Wanderneulinge erfahren wie sie sich einer Gruppe anschließen können und welche Vorbereitungsmaßnahmen notwendig sind.


Was fehlt ?

Die isbn: 978-3-86686-307-1

Was fehlt noch ?

Der Preis.

Das kommt zum Schluss. Denn nun wird es lustig. Die Nacktwanderfibel ist genau 10 Cent billiger als der im vorhergehenden Unterpunkt genannte Reiseführer mit dem Vorwort von Kurt Fischer.

In kurz: Die Nacktwanderfibel wird nicht 10,00 sondern nur 9,90 Euro kosten.

So, nach diesem „Hammer“ brauchen wir etwas Erholung. Vielleicht etwas, was mit Neujahr zu tun hat. Etwas, was die neuen Zeiten ankündigt. Irgendwie.

Genau:


(5) Die Neue Zeit

Auch ein schöner Titel. Zugleich aber auch die Bezeichnung für eine in der Schweiz bestehenden Naturistengruppe. Sehr vegetarisch ausgerichtet. Sozusagen eine vegetarische singend und tanzend lebende FKK-Kommune. Ungefähr. Ich bin nicht mit allen Ideen von ihnen einverstanden, aber wenn man die Menschen mag (sozusagen ein „Menschenmöger“ ist, dann kann man nicht anders: Dann muss man sie mögen.

Und wenn ich das „neu“ in der „Neuen Zeit“ nicht im Sinne eines neuen Menschen (mit dem bestehende Menschen bin ich ganz zufrieden. Außerdem macht mir die Forderung nach neuen Menschen immer noch etwas Angst) sondern im Sinne von „Aufbruch“ verstehe, dann bin ich damit voll einverstanden.

Hier das Bild zum Text:



So. Nun ist Schluss.

Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Etwas verpasst ??
Macht nichts.
Hier geht es zu den vorherigen Streiflichtern:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=22180
.

Beitrag 05 Januar 2011 23:15 
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neptun2005
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Re: Streiflichter Nr.59

regenmacher hat folgendes geschrieben::

Wer direkt beim Verlag ( http://www.drei-brunnen-verlag.de ) bestellt muss mit zusätzlichen Versandkosten von 5 Euro rechnen.

Wer beim DFK bestellt hat einen Versandkostenanteil von knapp 2 Euro zu tragen.

Vermutlich wird es am preiswertesten, wenn man bei amazon.de oder der nächstgelegenen Buchhandlung bestellt:


Bei Amazon oder Buecher.de Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei, z.B. hier:

http://www.buecher.de/shop/europa/fkk-reisefuehrer-europa-2011/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/29894429/

---
neptun2005

Beitrag 05 Januar 2011 23:54 
 
 
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regenmacher



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germany.gif

neptun, nimm es nicht böse – aber du scheinst von Menschen nicht viel zu verstehen. Darum etwas Nachhilfe.

Das die Lieferungen über amazon und buecher.de bequem und in diesem Falle auch preiswert sind, ist wohl allen klar. Ich erwähnte amazon ja auch kurz.

Aber ich erwähnte auch (die genauso billigen) Buchhandlungen. Durchaus mit Sinn und Verstand. Es ist ja nun nicht so, dass ich ein besonderes Faible für den Buchhandel hätte, oder das ich mir dessen besondere Sorgen und Nöte annehmen wollte.

Bei den möglichen Lesern ist das schon etwas anderes.

Warum also empfehle ich die Buchhandlung ?

Ich fürchte, das du auf die Antwort nicht kommen wirst.

Ich werde wohl auch da wieder helfen müssen.
Sonst wird das nie etwas.

Also:
Für die besonders ängstlichen, anonymen Leser diese Forums (soll es ja geben, soll es ja geben – mir fällt da sogar gerade zufälligerweise ein Beispiel ein – aber das lasse ich jetzt) kann es sogar schon schwierig sein, dem Buchhändler gegenüber klar und deutlich (und nicht verschämt) seinen FKK-Urlaubswunsch zu äußern. Das soll der lernen. So etwas ist wichtig, denn nur dann, wenn die FKKler/Nackten... früh lernen, offen aufzutreten, kann sich ein Selbstbewusstsein – im gewissen Sinne „eine Stärke“ – herausbilden. Wenn das nicht gleich am Anfang geschieht, dann werden sie ewig in der dunklen, kalten Anonymität leben müssen.

Eine Bestellung bei amazon ist bequem, aber sie ist eben auch anonym. Kein Wunder, wenn dann die Leute – z.B. in diesem Forum - fragen : „Wie sag s ich meinen Nachbarn“ oder „Was werden die Leute denken“ usw.

Wer also meint es besser mit den Menschen ?
Derjenige, der es ihnen vermeintlich leicht macht, und sie in Schwäche zurücklässt ?
Oder derjenige, der sie (durch kleine, geradezu winzige) Aufgaben stärker macht ?

Keinmal darfst du raten.

Das war die heutige Lektion in Menschenkunde.
Für Anfänger.
Für blutige Anfänger.

Jetzt weist du - wenn du aufgepasst hast - welche Quelle ich demnächst wenn die Nacktwanderfibel erschienen ist, und sie hier noch einmal auftaucht, empfehle.

Und wenn du ganz, ganz gut aufgepasst hast, dann weist du jetzt auch warum.

Noch etwas deutlicher:
Ich will, das der Interessent oder die Interessentin im Buchladen steht und laut und deutlich sagt: "Ich will das Taschenbuch "Nacktwandern" ..."

.


.

Beitrag 06 Januar 2011 00:42 
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tonius



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Beiträge: 218
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germany.gif

Hallo Regenmacher,
jetzt müßte es auch jede/jeder verstanden haben. Vielen dank für die deutliche Erklärung, Du Teufelskerl, icon_biggrin.gif
MlG Toni

Beitrag 06 Januar 2011 09:29 
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neptun2005
Ehemaliger User










regenmacher hat folgendes geschrieben::

Eine Bestellung bei amazon ist bequem, aber sie ist eben auch anonym. Kein Wunder, wenn dann die Leute – z.B. in diesem Forum - fragen : „Wie sag s ich meinen Nachbarn“ oder „Was werden die Leute denken“ usw.


@regenmacher:

Das was du geschrieben hast ist totaler Humbug.

Der Gegenteil ist sogar der Fall, ein Kauf in einer lokalen Buchhandlung mit Barbezahlung ist anonymer, als eine Bestellung im Internet. Im Internet ist nichts anonym, weder eine online Bestellung mit elektronischer Bezahlung (Stichwort: Data Mining/Information Retrieval) noch dein Rechner der mittels TCP/IP dir Zugang ins WWW verschafft.

Aber bei einem Punkt hast du (höchst wahrscheinlich zufällig) Recht. Leider wird die FKK von Leuten betrieben, die mehr als 50 Lenze zählen, zu der auch du gehörst. Somit sind wir an die Grenze der digitalen Kluft (digital gap) angelangt, alte Menschen sind weniger online und mit elektronischen Medien überfordert, ergo müssen sie zwangsläufig bei einem lokalen Buchhändler ihres Vertrauens bestellen. So verstehe ich, dass du auch lieber diesen Weg gehen möchtest und allen anderen auch empfiehlst.

Viele Grüße
neptun2005

Beitrag 06 Januar 2011 10:26 
 
 
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Otti



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Anmeldungsdatum: 16.02.2003
Beiträge: 1227
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germany.gif

neptun2005 hat folgendes geschrieben::
@regenmacher:
Das was du geschrieben hast ist totaler Humbug.


Eben nicht - es geht nicht um die Anonymität im Internet.
Wenn ich in einer Buchhandlung mir meinen FKK-Reiseführer kaufe, dann könnte ich von einem Nachbarn oder Arbeitskollegen gesehen werden. Neugier: "Na, was haben Sie denn für ein schönes Buch gekauft? Zeigen Sie doch mal - Ach (iiih), FKK!" - und schon weiss es die ganze Nachbarschaft.
Wenn ich dagegen den FKK-Reiseführer bei einem Online-Buchhändler bestelle, dann kommt er in einer neutralen Verpackung.

Zur Anonymität im Internet:
(Zitat) "Wer glaubt, anonym im Internet unterwegs sein zu können, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist."

Beitrag 06 Januar 2011 11:22 
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regenmacher



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germany.gif

Eine online-Bestellung ist mit Sicherheit nicht anonym im Sinne einer Rückverfolgung oder der Verfügbarkeit von Verbindungsinformationen etc. Neptun, das weiß ich mit Sicherheit besser als du. Warum und woher ich das alles so genau weiß, will ich hier jetzt nicht so ausführlich schreiben, aber – um doch noch einmal das FKK-Thema durchscheinen zu lassen: Wenn du schon einmal bei einer meiner Wanderungen (z.B. bei der Wanderung „Rund um Fritzdorf“) mit dabei gewesen wärest, dann hättest du die zugehörige Geschichte schon erfahren – die erzähle ich nämlich öfters. Zumindest so, das sich die Zuhörer ihren Teil denken können, und ohne das ich alte Dienstgeheimnisse verrate, denn das wäre dann tatsächlich eine Straftat. Und nicht zu knapp.

Mit „anonym“ ist im vorstehenden Beitrag „nicht im Angesicht von Mitmenschen“ gemeint. Tatsächlich handeln Menschen – wenn Mitmenschen im gleichen Raum sind – anders, als wie wenn sie sich unbeobachtet wähnen. Entscheidend ist: „wähnen“ - also so etwas wie ein „gefühltes unbeobachtet sein“.

Im Buchladen – wo ja tatsächlich mindestens der Verkäufer steht – kann solch ein Gefühl gar nicht erst aufkommen.

Etwas dick und plakativ ausgedrückt: Dort haben „Bestelltastatur“ und „Bestellmonitor“ ein Gesicht. Das ist dann eine ganz andere Sache.

Zitat:
Aber bei einem Punkt hast du (höchst wahrscheinlich zufällig) Recht. Leider wird die FKK von Leuten betrieben, die mehr als 50 Lenze zählen, zu der auch du gehörst. Somit sind wir an die Grenze der digitalen Kluft (digital gap) angelangt, alte Menschen sind weniger online und müssen zwangsläufig bei einem lokalen Buchhändler ihres Vertrauens bestellen. So verstehe ich, dass du auch lieber diesen Weg gehen möchtest und allen anderen auch empfiehlst.

Was ist das denn fürn Quatsch. Nun wird es aber endgültig offtopic. Das sollte vermieden werden – schließlich sind wir hier nicht in einem Thread von {setzt-den-Namen-selbst-ein}.

Aber trotzdem. Soviel Zeit muss sein.
Das mit dem zu hohen Alter mag vor Jahrzehnten gestimmt haben – aber doch heute nicht mehr. Die Frage, wann du endlich in die heutige Zeit ankommen willst, scheint mir überaus berechtigt. Vor Jahrzehnten, als es noch keine fertig bestückten Mainboards zu kaufen gab, und der Selbstbau einer Maschine eine wirkliche Herausforderung war, da mag es die von dir geschilderte Lücke gegeben haben. Aber heute ? Heute ist dies einfach – heute gilt dies nicht mehr. Noch deutlicher wird dies wenn du dir den Bereich der Software anschaust: Wenn sich heute jemand eine neue Sprache konstruieren will, dann hat er fertige Generatoren zur Verfügung, eine einfache Beschreibung der Grammatik reicht, wenn es denn gewünscht wird, kann jeder mit wenigen Tastendrücken daraus sogar eine passende IDE bauen. Wir machen das übrigens gerade im Watson für die neue Programmiersprache X10. Google ruhig ein wenig nach den Begriffen. Da haste was zu tun.

Noch viel krasser wird es, wenn du den Blickwinkel eines users einnimmst. Das sollten wir hier tun - denn das wird vermutlich dein Blickwinkel sein.

In den Anfangszeiten hatte der Begriff „Terminal“ noch eine sehr direkte Bedeutung und es war immer wieder ein Abenteuer eine neue Grafikkarte einzusetzen. In Extremfällen musste der user (wie z.B. regenmacher vor rund 20 Jahren) weil die Kollegen bei AT&T in deren Händen das damalige UNIX lag, dazu keine Lust hatten, sogar seinen eigene Treiber schreiben, damit das funktionierte.

Und heute ?
Heute braucht der user keinen wirklichen Sachverstand mehr um – du würdest schreiben - „ins Internet zu gehen“.

In Kurz: Der Computer ist zur Waschmaschine geworden.
Zumindest was die Anforderungen an die Nutzer anbelangt.

Weniger plakativ:
Heute kann jeder und jede (also auch über 50-jährige) genau so leicht ins Internet wie er oder sie die Waschmaschine/Spülmaschine etc. bedienen können.

Mensch neptunchen verharre doch nicht in alten Zeiten. Komm endlich im hier und jetzt an.

.

Beitrag 06 Januar 2011 12:00 
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neptun2005
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regenmacher hat folgendes geschrieben::

In Kurz: Der Computer ist zur Waschmaschine geworden.
Zumindest was die Anforderungen an die Nutzer anbelangt.


Das stimmt allerdings, damals als Infomatikstudent mussten wir im Praktikum sogar unseren eigenen Compiler schreiben, so etwas macht heute niemand mehr.

Die altersbedingte digitale Kluft ist aber wirklich ernst zu nehmen. Ein aktuelles Bsp.: Viele ältere Menschen lehnen den neuen e-Personalausweis mit der (optionalen) eID-Funktion ab (es gab sogar Senioren die den alten Personalausweis am letzten Stichtag für die nächsten 10 Jahre neu bestellt haben), während junge Menschen, die viel e-commerce tätigen den sofort haben möchten.

Viele Grüße
neptun2005

Beitrag 06 Januar 2011 14:51 
 
 
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Tim007



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Ich will ihn nicht haben.
Zu teuer.

T.

Beitrag 06 Januar 2011 15:15 
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charly192



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Der Kauf im Buchladen hat noch einen weiteren Vorteil: Falls das Buch häufiger gekauft wird steht es vielleich auch mal im Regal und wird von Menschen gesehen die dann darauf neugierig werden.

Beitrag 06 Januar 2011 15:39 
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hajo



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Re: Streiflichter Nr.59

regenmacher hat folgendes geschrieben::
...keine Busse ...
... eine Busse von Nackten

Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann


... ist es eigentlich wirklich zu viel der Erwartung, dass DU dich mal auf eine gebräuchliche Rechtschreibung verlegst?

Man kann ja über die sog. Rechtschreibreform trefflich streiten - wahrscheinlich geht das jetzt wieder los - aber einige der Regeln sind m.E. simpel: So eben diese: nach langem Vokal "ß", nach kurzem "ss". Und so gelesen, wird auch kein Niederländer wegen irgendwelche Vergehen ein öffentliches Verkehrsmittel zu zahlen haben.

Ich weiß, dass dich das nicht anficht. Aber:
Mich kotzt diese Anbiederung an die eidgenössische Schreibweise bei dir mittlerweile wirklich an.
Vor allem, da du

1. in Deutschland lebst und schreibst

und

2. diese Anbiederung in wirklich keinem Fall konsequent zu Ende führst.

Warum mich das aufregt?
... weil ich nach wie vor der Ansicht bin, dass deine Intelligenz ausreicht, sich auf EINE (wie wär es mit der bei uns geltenden?) Art der (Recht)schreibung zu verlegen.

Beitrag 06 Januar 2011 15:43 
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Tim007



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Oooooch HaJo,

nun sei doch nicht so kratzbürstig.

Gerade "Regenmacher", der nun wirklich gut und vor allem engagiert schreibt. Willst Du ihm nun auch noch den Spaß verderben?

Ich freue mich über jeden seiner Beiträge, ohne die ich über die "FKK-Szene" vieles gar nicht wüsste. Wenn ich daran denke, was ich alles im Eifer des Gefechts falsch schreibe. Und dann ein einziges Wort unter vielen...

In Vorfreude auf Nr. 60

mit allseits allerbesten Grüßen

Tim

Beitrag 06 Januar 2011 16:17 
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Ralf-abc
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Und wenn halt gerade keine Fakes oder Esos zum abwatschen greifbar sind, dann machen wir uns halt gegenseitig wg. irgendwelcher Kleinigkeiten an
(und dafür schreiben dann auch wieder Leute, von denen man schon seit einer halben Ewigkeit nichts mehr gelesen hat)
*kopfschüttel*

Beitrag 06 Januar 2011 16:33 
 
 
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regenmacher



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Deutscher ? Aber du hast Recht – u.a. besitze ich tatsächlich einen deutschen Personalausweis. Ich hab gerade noch einmal nachgesehen. Trotzdem bin ich nur zu einem Teil Deutscher. Ausreden gelten nicht. Denn mein Ungarisch ist noch viel, viel schlechter. Es ist ein Kreuz mit der Rechtschreibung.

Wozu gibt es die Rechtschreibhilfen? Auch mein OpenOffice hat eine solche. Sie ist sogar durchgehend „eingeschaltet“. Auch das ebenfalls automatische Wortergänzungsprogramm, das mir schon nach den ersten Buchstaben in seinem Lexikon „passende“ Wörter heraussucht und den getippten Text entsprechend ergänzt.

Ich sage dir, wenn man dabei nicht höllisch aufpasst, dann entstehen die seltsamsten Texte. Ich staune auch immer, wenn ich mich lese. Jedes Mal.

Jetzt zur Buße.

Mit der Buße - das ist ja so eine Sache. Und mit meiner Rechtschreibung auch. Du hat da vollkommen Recht. Vollkommen. Ich sollte umgehend Buße tun. Statt Busse muss es schließlich Buße heißen.

Buße. Buße. Buße.

Jetzt sitzt es.
Hoffentlich.

Aber wie konnte das passieren ?

Mein Pech: Sowohl Busse als auch Buße sind existierende Wörter der deutschen Sprache und meine Rechtschreibhilfe von OO scheint wohl eher ein lexer als ein parser zu sein, denn sonst hätte es eine entsprechende Reaktion gegeben. (lexer und parser hab ich hier nur für neptun eingebaut, der vermutet, schon einmal eine Vorlesung über Compilerbau gehört zu haben)

hajo, in Wahrheit ist alles viel schlimmer:

Die „Buße“ ist nicht aufgrund von „Anbiederei“ an die eidgenössische Schreibweise , sondern einzig und allein aus meinem mangelnden Vermögen zur „Busse“ geworden.

Dagegen hilft nur eins: Ich muss meine eigenen Texte vorher lesen, bevor ich den Senden-Button streife. Oder wenigstens hinterher.

Aber trotzdem interessant:
„Buße“ wäre in dem geschilderten niederländischen Fall auch eine falsche Bezeichnung gewesen. Tatsächlich es – wenn es denn wirklich zu einer Strafe gekommen wäre – eher ein Strafgeld. Denn jener 430a ist Teil des niederländischen Strafrechts. Da gibt es keine Buße, da gibt es nur Strafe. Aber wollen wir uns hier wirklich um die juristischen Feinheiten streiten? Sicherlich nein.

Statt dessen:

Freuen wir uns, dass weder "Buße" noch "Strafgeld" zu entrichten waren. Außerdem haben nun die Betroffenen mehr Geld übrig, die öffentlichen "Busse" zu nutzen, wenn sie sich mit richterlichem Segen auf den Weg zum nicht genehmigten FKK-Gebiet bewegen.

Hoch lebe das „ß“.

alle Grüsse

Halt ! Halt !!

alle Grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 06 Januar 2011 17:21 
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