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Streiflichter Nr..085 vom 01.07.2011

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regenmacher



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Streiflichter Nr..085 vom 01.07.2011

(1) 17.Juli in Frankreich

Der diesjährige 17.Juli wird von der INF als „Tag ohne Badeanzug“ ausgerufen werden. Daraus soll in den nächsten 2-3 Jahren eine durchaus eine Aktion mit Breitenwirkung für mehr „Naturismus in Freiheit“ werden.

Hier will ich die vom Verband der französischen Naturisten, der „Federation Francaise de Naturisme (ffn)“ in der INF, ausgearbeitet Variation des Konzepts vorstellen:

Beworben wird die Sache mit folgendem Plakat:


http://img.over-blog.com/640x640/3/99/87/14/dossier-3/225265_169856759739728_100001462152391_417303_5810417_n.jpg

Das sieht nach Urlaub aus.

Das sieht nach lässigem fallen lassen von überschüssiger Kleidung aus.

Die Badebekleidung wird nicht weggeworfen, was nach Kampf und Krampf aussehen könnte, sondern wird - wie ein unwichtig gewordenes, hinderliches Teil einfach und ohne jede Aufregung oder weitere Erläuterung einfach „nicht mehr festgehalten“.

In diesem Rahmen empfiehlt die FFN ihren Mitgliedern für den 17.Juli unter anderem:

Organisation einer Nacktwanderung.

Sozusagen ein Nacktwandertag.

Seht selbst, was Roger Banchereau im Namen der FFN auf deren HP offiziell vorgeschlagen hat:

Zitat:
Organiser une RandoNat (randonue) sur un G.R. significatif de votre région avec demande d'autorisation municipale exceptionnelle pour cette journée et y inviter le plus grand nombre possible de participants !

„Organisiere eine naturistische Wanderung (Nacktwanderung), sichere dir die aktive Zustimmung und Unterstützung der örtlichen Behörden für diesen Tag und lade so viele Leute wie möglich ein!“



(2) Das italienische Experiment

Vor wenigen Tagen startete in Nord-Italien mit behördlichem Segen ein Experiment, das gleich mehrere Aufgaben erfüllen soll.

Die aus hiesiger Sicht wichtigste dieser Aufgaben sei genannt:
Es gilt die friedliche Koexistenz zwischen Nackten und Bekleideten – in diesem Fall in Italien – zu demonstrieren. Sozusagen den sozialen Beweis zu führen. Von und mit Italienern. Nicht nur als Bereicherung touristischen Lebens sondern auch als Bereicherung italienischer Kultur.

Wie beweist man friedliche Koexistenz?

Indem man sie vorlebt. Hier auf einem so genannten Clothing-Optional-Strand – also einem Bereich, in dem sowohl Bekleidete als auch Nackte neben- - oder vielleicht besser geschrieben – miteinander leben.

Vor vielen Monaten wurde ein Strand bei Jesolo („Laguna del Mort“, Weltkulturerbe) dafür ausgeguckt. Von wem? Von zwei Bürgermeistern und von einem dort schon über 40 Jahre bestehenden FKK-Verein, der „Associazione Naturista Alto Adige – Südtiroler Freikörperkultur (ANAA-SFKK)“. Der im offiziellen Verband der italienischen Naturisten (FENAIT) vertretene Verein hat sich den Wahlspruch „Il Naturismo è Rispetto e Libertà“ (Naturismus in Respekt und Freiheit) gegeben. Ein solcher Wahlspruch verpflichtet geradezu dazu, gestaltend in die Zukunft der FKK einzugreifen.


http://www.naturismoanaa-fkk.org/slideshow/p030_0_15.jpg

Die Gemeinden Jesolo (zuständig für den Strandbereich) und Eraclea (zuständig für die Bereiche des Hinterlandes und eines Teils des Zugangs zum Strand) hatten am 10.06.11 die lokale Presse und sonstige Interessierte nach Jesolo geladen, um die gemeinsame Unterzeichnung eines Vertrages zu zelebrieren. Mit diesem Vertrag wurde unter anderem auch besagter FKK-Verein mit ins Boot geholt. Den Mitgliedern dieses Vereins wurde die Regelung vieler Details überlassen.

Manches in diesem Vertrag scheint mir aber noch änderungsbedürftig. So halte ich z.B. die Beschränkung der Dienstleistungen auf die Wochenenden (auch während der örtlichen Schulferien) für „verbesserungsbedürftig“. Aber das sieht zumindest der Vertreter von Eraclea ähnlich, und deutet bereits eine Erweiterung auf die Werk-Wochentage an. Hilfreich wäre es, wenn auch Hinweisschilder in russischer Sprache angebracht werden – schließlich rechnet man hauptsächlich mit russischen Touristen.

Aus der (jungen portugiesischen) Geschichte sind solche – nennen wir es einmal - „aktive Partnerschaften“ zwischen privatrechtlichen, gemeinnützigen FKK-Vereinen und Gemeinden mit öffentlichen, allgemein zugänglichen FKK-Stränden bereits wohlbekannt. (z.B. „Clube Naturista do Algarve (CNA)“ in der FPN in der inf)

Was in Portugal funktioniert, wird auch in Italien gelingen.


(3) Italienische Richterin spricht Klartext

Eigentlich ist es ein Urteil, dass auch eine schon rund 2 Jahre alte Sache beruht. Ich will es hier einbringen, weil es meine Liste an positiven Urteilen italienischer Gerichte zum Naturismus in Freiheit in gerader Linie fortsetzt.

Was war passiert ?

Ein 37-jähriger Mann wurde der „unsittlichen Entblößung“ (in Italien ein Straftatbestand) beschuldigt, weil er sich im Naturschutzgebiet Capogallo bei den Felsen von Barcarello ohne Bekleidung aufhielt.

Der Präsident der "Amici della costa onlus", der sich ebenfalls im Naturschutzgebiet aufhielt, hatte den Mann bei der Polizei gemeldet, woraufhin diese Ermittlungen aufnahm, die zu dem Ergebnis führten, dass nichts gegen das Verhalten des Nackten einzuwenden war.

Der Melder lies es aber nicht dabei – sondern strengte ein (nach italienischem Recht mögliches) Gerichtsverfahren an, um eine wie auch immer geartete Bestrafung des nackten zu erreichen.

Im Ergebnis sprach die Richterin Daniela Volpes den Nackten von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen frei. Dabei folgte sie fast durchgängig den Argumenten dessen Verteidigers Gisberto Barbera. Danach wird nicht geleugnet, dass es durchaus Verhaltensweisen gibt, die von weiten Bevölkerungskreisen als unanständig und/oder unmoralisch angesehen werden - insbesondere wenn diese Verhaltensweisen auf fortschreitender Entwicklung in Art und Weise des Denkens beruhen. Die Richterin stellte fest, dass das, was in einer Gesellschaft als „unanständig“ betrachtet wird, sich mit den Generationen, Ideen und Gefühlen - letztendlich mit der Kultur - stetig ändert. Daher ist der Beschuldigte – so die Richterin - freizusprechen.


http://www.infonaturista.org/cop/large/50.jpg

Diese Information stammt aus der „Info Naturista“ (Nr. 50, April-Juni 2011), dem Informationsblatt der „Federazione Naturista Italiana (Fenait)“ in der INF.


(4) „LE NATURISME, UNE CULTURE ALTERNATIVE...
D'AVENIR?“


In diesen Tagen kam mir eine Arbeit unter die Augen, die sogleich mein Interesse weckte. Es ging um den „Naturismus, eine kulturelle Alternative ... [für die] Zukunft ?“. Aus französischer Sicht.

Geschrieben hat diese Arbeit Célia Barrez, die damit ihr Diplom am „Institut für Politische Studien“ der „Universität Paul Cézanne Aix-Marseille III“ bei Raphaël Liogier begründete.

Wenn es um die Zukunft des Naturismus / des Nacktseins geht, dann darf ein wichtiges Symbol der neuen Freiheit nicht fehlen: Das Nacktwandern (französisch: randonue)

Und in der Tat.

Das Stichwort „randonue“ findet sich 13 Mal in ihrer Arbeit.

So heißt es bei ihr:

Célia Barrez hat folgendes geschrieben::
La randonnée nue, dite randonue est beaucoup pratiquée en Allemagne ou encore aux États-Unis.

Das nackt-wandern, bekannt als „randonue“, wird in Deutschland und den Vereinigten Statten viel praktiziert

Recht hat sie. Zumindest was Deutschland betrifft.

An anderer Stelle schreibt sie:

Célia Barrez hat folgendes geschrieben::
L'A.P.N.E.L (déjà évoquée) souhaite soutenir par ses cotisations notamment toutes les actions qui contribueraient au développement des « saines activités du Naturisme en liberté (en particulier la randonue), qui se démarquent bien sûr de toute forme d'exhibition, qu'elle soit commerciale, sexuelle ou vestimentaire

Womit sie die Bedeutung der „randonue“ quasi als Symbol für den „Naturismus in Freiheit“ betont.

Hier geht es zur französischsprachigen, 122-seitigen Diplomarbeit von Célia Barrez :

http://www.ajnf.fr/images/lectures/le-naturisme-une-culture-alternative-d-avenir.pdf

(Nebenbei: Célia Barrez bezeichnet sich als „Freundin der AJNF“. AJNF- das ist die französische FKK-Jugend)


(5) FKK-Familiennachmittag im Kino

Vor einiger Zeit berichtete ich hier von den Arbeiten zu dem Film „Act Naturally“. Die zum Teil auf dem FKK-Gelände „Olive Dell Ranch“ gedrehte Komödie ist inzwischen nun endgültig fertiggestellt.

Am letzten Sonntag fand eine Aufführung in Toronto statt, zu der auch einer der aktiveren kanadischen FKK-Vereine „Bare Oaks Family Naturist Park“ (in der „Federation of Canadian Naturists (FCN)“ in der INF) eingeladen hatte. Wie man mir berichtet, wollte auch ein Teil der Mannschaft, die am Zustandekommen des Films fast über ein Jahrzehnt gearbeitete hat, zur Veranstaltung kommen.


http://www.criticizethis.ca/wp-content/uploads/2011/06/actnaturally.jpg

Dem Thema entsprechend wurden die Gäste aufgefordert, auf ihre Kleidung zu verzichten. Für die Nachmittagsvorstellung um 17:00 war dies nicht nur eine Aufforderung, sondern eine der Bedingungen, die auf das Wirken von Stephane Deschenes zurückgeht. Meinen Informationen ist es ihm auch zu verdanken, dass Eltern ihre Kinder kostenfrei in die familienfreundliche FKK-Veranstaltung mitnehmen konnten.

Diese Idee ist leicht von Kanada auf Europa bzw. Deutschland übertragbar.


(6) 22 nackte Frauen berichten über ihre Nacktheit

Hier nun ein kleines Video, in dem Thomas Lundy, der übrigens auch schon in den Streiflichtern vorkam, nackte Frauen über die Nacktheit erzählen lässt. Es sind 22 Frauen aus Frankreich, Schweden, Spanien, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Kanada.

Was macht Nacktheit ?
Welche Bedeutung hat Nacktheit ?
Warum Nacktheit ?
Und warum die Frage nach dem „Warum?“ ?

Fast bekommt die Sache einen dokumentarischen Charakter.

Obwohl die Frauen sich aus recht unterschiedlichen Lebenssituationen mit dem Thema auseinandersetzten, kommen sie häufig zu ähnlichen Ergebnissen. Vielleicht ist dies auch nicht so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass alle Frauen eins gemeinsam haben: Sie sind geschult in der Auseinandersetzung mir der sozialen Umgebung,was nicht nur ein gesundes Selbstbewusstsein fordert, sondern dies auch fördert. Zumindest an einem der Frauen wird deutlich, was ein solches Selbstbewustsein bewirken kann. Seht selbst:

Naked Conversations with Nude Women from Lundoxia on Vimeo.


Vermutlich wird dem einen oder anderen zumindest Anita schon irgendwie bekannt vorkommen – die kam hier nämlich auch schon einmal vor.

Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Etwas verpasst ??
Macht nichts.

Hier geht es zum letzten Streiflicht:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=23554

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat:
Hier geht es zu den anderen Streiflichtern - „gesammelt und gebunden“:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=19187
.

Beitrag 01 Juli 2011 12:10 
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