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Vorschlag aus der Gemeindeverwaltung: Einführung von Nacktbaden beim Schwimmunterricht
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
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Otti hat folgendes geschrieben::

Belegt sind zum Beispiel:
- Grundschule in Weißenfels
- Kinderkrippe "Käthe Duncker" in Torgau

Ich denke mal, du trägst auch nur das weiter, was du irgendwo aufgeschnappt hast:
Otti hat folgendes geschrieben::

Weiterhin gab es beim MDR in einer Dokumentation (Oktober 2009) einen Beitrag über einen nackten Schwimmunterricht an einer Grundschule in Weißenfels.

In Weißenfels/Saale gibt es acht öffentliche Grundschulen. Sage mir doch bitte, welche von denen das ist und in welcher Zeit dort der nackte Schwimmunterricht stattfand. Mich interessiert das sehr. Ich würde dann mal entsprechend nachforschen. Ich habe nur keine Lust, gleich mit acht Schulen Kontakt aufzunehmen. Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass in der ehemaligen DDR auf Dauer nackter Schwimmunterricht erfolgte, insbesondere nicht in der Form: Mädchen in Badeanzug, die Jungen nackt.
Was nacktes Baden in der Kinderkrippe betrifft: Per Definition werden dort Kinder im Alter bis zu drei Jahren betreut. Da ist das nackte Plantschen in einem Planschbecken doch normal. Wenn überhaupt etwas getragen wird, so ist das eine Windel. Unser Kindergarten hatte noch bis vor ca. fünf Jahren im Garten ein kleines, gemauertes Planschbecken (zwei Meter Durchmesser, ca. 40cm tief). Dieses wurde an heißen Tagen im Sommer oft spontan genutzt. Die Kinder gingen da entweder mit Schlüpper oder nackt ins Wasser. Nach Vergrößerung des Kindergartens und Neugestaltung des Gartens mußte das Becken dann aber weichen. Heute wäre dies aufgrund gesetzlicher Hygienebestimmungen ohnehin kaum noch möglich. Im übrigen sind des öfteren Kleinkinder auch im Kindergartenalter (bis 6 Jahre) in öffentlichen Bädern nackt anzutreffen. Ich habe noch nie erlebt, dass dies von der Badeaufsicht nicht toleriert wird. bei Kleinkindern bios zu drei Jahren wird im Wasser allerdings das tragen einer sich nicht im Wasser auflösenden windel oder ein Höschen verlangt (wer hat schon gern diese braunen Bolzen im Wasser?).

Beitrag 11 Januar 2014 20:26 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Nachtrag: Alles, was ich zu diesem Thema im Netz fand (auch auf Michis Seiten) basiert auf irgendwelchen Empfehlungen aus der Nachkriegszeit oder der Kleinen Enzyklopädie: Das Kind - DDR - VEB Leipzig - 1978. Wer sucht, findet solches sicherlich auch im Westen. In den späten 1960ern und 1970er Jahren galt es doch in den seinerzeitigen antiautoritären Kinderläden als fortschrittlich, wenn die Kinder dort bei sommerlichen Temperaturen nackt im Garten tollen konnten und sich gegenseitig mit Fingerfarben bemalten. Die Frage ist, was das mit der heutigen Wirklichkeit zu tun hat. Das waren damals nichts weter als Eintagsfliegen. Aber wer so etwas wieder einführen möchte: ich habe bestimmt nichts dagegen. Nur zu!

Beitrag 11 Januar 2014 20:45 
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Horst
Moderator


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Alter:59

Anmeldungsdatum: 08.11.2002
Beiträge: 9262
Wohnort: Nähe Frankfurt am Main


germany.gif
Re: Vorschlag aus der Gemeindeverwaltung: Einführung von Nacktbaden beim Schwimmunterricht

Horst hat folgendes geschrieben::
Eule hat folgendes geschrieben::
@ Schulsport
Hast du den entsprechenden Antrag bei der Gemeinde schon gestellt?
Wenn ja, wie wurde darauf reagiert?
Wenn nein, warum nicht?

Hallo Eule,

Schulsport hat sich am 24.12.2012 in diesem Forum registriert, schrieb zwei Beiträge und war zuletzt am 25.12.2012. Das war vor einem Jahr. Ich gehe davon aus, dass von dem User Schulsport kein Beitrag mehr kommen wird.

Gruß
Horst

Der Thread wurde zwar wiederbelebt, aber die Frage ist weiterhin unbeantwortet und wird es wohl auch bleiben.

Gruß
Horst

Beitrag 11 Januar 2014 21:28 
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regenmacher



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Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


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Kleinkram

Zitat:
In Weißenfels/Saale gibt es acht öffentliche Grundschulen. Sage mir doch bitte, welche von denen das ist und in welcher Zeit dort der nackte Schwimmunterricht stattfand. Mich interessiert das sehr. Ich würde dann mal entsprechend nachforschen. Ich habe nur keine Lust, gleich mit acht Schulen Kontakt aufzunehmen.

Acht Grundschulen sind es wohl nicht. In wikipedia sind derzeit 4 Grundschulen gelistet und wenn du Pestalozzi- und Schloßgartenschule hinzurechnest können es allenfalls 6 Schulen sein. Wenn es dich so sehr interessiert – wie du schreibst - dann solltest du doch wenigstens bei den angegebenen 4 Grundschulen schon einmal anfangen.

Nebenbei und generell:
In der BRD galt die Regel, dass Kinder bis zu 6 Jahren (In der „Bayerische Badeverordnung“ hieß es – meiner Erinnerung nach - 'bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres') ohne Beanstandungen überall nackt baden durften. In der ehemaligen DDR wurde durch die am 18.Mai 1956 vom Ministerium des Inneren erlassene und am 6.Juni 1956 im Gesetzblatt, Teil 1, Nr.50 veröffentliche „Anordnung zur Regelung des Freibadewesens“ die Alterdgrenze im §1 Satz 2 mit 10 Jahren festgelegt. (Die Daten habe ich übrigens aus der Chronik der INF abgelesen, die gerade vor mir liegt)

Danach dürfen wir davon ausgehen, dass es zwei Altersgrenzen gegeben hat, wobei die Altersgrenze in der DDR noch die ersten Jahre der Schulzeit umfasste. Ob der Schwimmunterricht in den betroffenen Klassen in der DDR nackt oder gemischt oder nur in Badebekleidung erfolgte, wird sich nach den jeweiligen Verhältnissen gerichtet haben und wohl auch unterschiedlich gewesen sein.
.

Beitrag 11 Januar 2014 21:33 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Doch, es sind acht Grundschulen:
http://www.weissenfels.de/bas_b_sozialesbildung_schulen_grundschulen.html
Aber das ist letztlich auch egal. Es mag im Osten wie auch im Westen ja hier und da mal so etwas wie einen Schulversuch "nacktes Schulschwimmen" gegeben haben, aber sicherlich nicht auf Dauer. Ansonsten wäre darüber etwas zu finden. Selbst Forenmitglieder aus den neuen Bundesländern schreiben hier ja, von nacktem Schulschwimmen nie etwas gehört zu haben. Und wenn hier dann über nacktes Baden in der Kinderkrippe berichtet wird, scheint mir hier einiges durcheinandergebracht worden zu sein. Aber ich bin gespannt, ob mir da noch eine bestimmte Schule genannt wird und die Zeit, wann dort nacktes Schulschwimmen stattgefunden haben soll. Wenn das allerdings die 1950er oder 1960er Jahre gewesen sein sollen, wirds schwierig. Aus dieser Zeit wird kein Schulleiter oder Lehrer im Dienst berichten können. Aber dann ist das Ganze auch uninteressant.
Ich komme noch einmal auf den Beitrag des Threadstarters zurück:
[quote="Schulsport"]Da es in unserem Ort viele Arbeitslose Eltern und Alleinerziehende gibt, soll es für den Sportunterricht in der Grundschule einheitliche Kleidung getragen werden, die von der Gemeinde bezahlt werden soll.
Es gab weitere Vorschläge aus der Gemeindeverwaltung von den Linken:
1. Beim Schwimmunterricht das Nacktbaden wieder einzuführen, wie zu DDR-Zeiten
2. Es kann auf teure Sportschuhe verzichtet werden, wenn barfuß Sport getrieben wird.[/quote
Hier soll der Anschein geweckt werden, als hätte das Schulschwimmen in der DDR grundsätzlich nackt stattgefunden. Das ist Unsinn.
Sport und barfuß: Auf Turnschuhe kann beim Schulsport keinesfalls verzichtet werden, allenfalls bei ganz bestimmten Sportarten (Bodenturnen, Gymnastik).

Beitrag 11 Januar 2014 23:48 
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regenmacher



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


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noch mehr Kleinkram

Zitat:
Doch, es sind acht Grundschulen

Die anderen Grundschulen sind erst mit Eingemeindung am 1. September 2010 zu Weißenberg gelangt. Die MDR-Sendung bezog sich auf einen Zeitpunkt vor Oktober 2009. Aber egal.

Es ist generell gefährlich, zu behaupten, dies oder jenes (hier: nackter Schwimmsportunterricht) sei nie geschehen, denn dann braucht nur jemand ein einziges Gegen-Beispiel in irgendeinem Kaff zu irgendeinem Zeitpunkt zu finden. Das wird schon möglich sein.

Die erwähnte „Anordnung zur Regelung des Freibadewesens“ galt fast bis in die letzten Jahre der DDR hinein. Da sie die entscheidende Rechtsvorschrift in der damaligen DDR bezüglich der Bekleidungsvorschriften beim Freibad war, (ob sie an jedem Baggersee in aller Strenge angewendet wurde, sei hier unbeachtet), wird sich vermutlich auch jeder Lehrer daran gehalten haben. Die vorgenannte juristische Erlaubnis zum nackten Schwimmunterricht in der Grundschule zur DDR-Zeit, heißt natürlich noch lange nicht zwingend, dass dies auch im nennenswerten Umfang so geschah. Aber irgendeine Schwimmsportstunde in irgendeinem Kaff wird sich schon finden lassen. Zur Not muss sich jemand einfach nur noch einmal mit dem MDR-Infobeitrag beschäftigen / Nachfrage an das MDR-Archiv / Selbst wenn der Beitrag nicht mehr vorliegen sollte, ein Transkript oder wenigstens ein Skript wird es schon noch geben. Es ist auch nicht unwahrscheinlich dass man sich im Ort Weißenfels (im Rathaus nachfragen) an die Sendung erinnert / Oder für den entsprechenden Monat bei der Lokalzeitung nachfragen. So häufig wird über Weißenberg wohl kaum im MDR berichtet worden sein, dass das einem Lokalblatt nicht eine eigene Notiz wert gewesen wäre.

Zitat:
Hier soll der Anschein geweckt werden, als hätte das Schulschwimmen in der DDR grundsätzlich nackt stattgefunden. Das ist Unsinn.

Sooo wäre das tatsächlich wohl auch Unsinn, denn natürlich gab es auch in der DDR Badebekleidung, die natürlich auch irgendwie genutzt wurde. Anderes wäre unglaubhaft. Der zitierte Text sagt ja auch nicht, dass in der ddr der Schwimmsportunterricht NUR nackt stattfand, er sagt nicht einmal das dies überwiegend der Fall gewesen wäre, sondern er sagt nur, dass es in der DDR so geschehen sei, also möglich war.
.

Beitrag 12 Januar 2014 01:32 
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Nurmalso



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Anmeldungsdatum: 31.12.2013
Beiträge: 5



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@Nakidei

Ich habe zwar eher den Eindruck, als suchen Sie nach Beweisen, dass dem - beispielsweise in Weißenfels - nicht so war, habe aber trotzdem mal meine Bekannte darauf angesprochen. Sie hatte anfang der 70er Jahre dort Schulschwimmen - alle nackt. Das Thema der Recherche an den Grundschulen dort können Sie aus mehreren Gründen a acta legen. Erstens gab es zu jener Zeit keine Grundschulen in der DDR (das war damals die Unterstufe der Polytechnischen Oberschulen) und da existieren längst nicht mehr alle dieser Einrichtungen. Darüber hinaus galt das nicht nur für die Schulen der Stadt Weißenfels, sondern des gesamten Landkreises. Damals wie heute gab/gibt es dort nur die eine Schwimmhalle, also wurden auch die Schüler und Schülerinnen aus den umliegenden Dörfern dahin gekarrt. Und dass Sie heute - über 40 Jahre später - noch aktive Lehrer finden, die damals dabei waren ... weiß ich nicht.
Was meine persönlichen Erfahrungen angeht, da war das einmal das Ostbad in Leipzig und dann noch eine andere Schwimmhalle in Leipzig, von der ich aber nicht mehr weiß, wo die genau war.
Was mich etwas - na ja, sagen wir mal: erschüttert - ist die Tatsache, dass hier zwar über grundsätzliche Dinge und Ansichten diskutiert wird, sich aber niemand mit der individuellen psychischen Situation der Betroffenen auseinandersetzt. Als nackter Junge zusammen mit bekleideten Mädchen baden/schwimmen zu müssen, ist eine ziemlich verantwortungslose Handlung der Erwachsenen, ganz gleich, ob es sich um Grundschüler oder Teenager handelt.

Beitrag 12 Januar 2014 01:59 
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Pullover



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Alter:50

Anmeldungsdatum: 28.03.2005
Beiträge: 3501
Wohnort: Herne in Westfalen


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Rainmaker hat folgendes geschrieben::
... In der BRD galt die Regel, dass Kinder bis zu 6 Jahren (In der „Bayerische Badeverordnung“ hieß es – meiner Erinnerung nach - 'bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres') ohne Beanstandungen überall nackt baden durften. ...


Hallo Michael, hast du vll mal einen link zu diesem Gesetzestext, weil das suche ich schon seit ein paar Monaten.

---

Schöne Grüsse aus Herne, der Wilhelm.

Beitrag 12 Januar 2014 06:08 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Re: @Nakidei

Nurmalso hat folgendes geschrieben::

Was mich etwas - na ja, sagen wir mal: erschüttert - ist die Tatsache, dass hier zwar über grundsätzliche Dinge und Ansichten diskutiert wird, sich aber niemand mit der individuellen psychischen Situation der Betroffenen auseinandersetzt. Als nackter Junge zusammen mit bekleideten Mädchen baden/schwimmen zu müssen, ist eine ziemlich verantwortungslose Handlung der Erwachsenen, ganz gleich, ob es sich um Grundschüler oder Teenager handelt.

Genau so erging es mir ja beim Lesen. Und als ich dann diese Zeilen las:
jenny70 hat folgendes geschrieben::
gut fand ich auch unsere regelung: wenn eine lehrerin den unterricht macht (bei uns immer der fall gewesen), gehen alle nackt schwimmen (bis auf die lehrerin), wenn ein lehrer die aufsicht hat, die jungs nackt, und die mädchen im badeanzug.

war es bei mir mit der Glaubwürdigkeit vorbei. Schlimmer aber noch finde ich, dass jenny70 diese Regelung (nur Jungen nackt) gut findet. Ihr scheint es egal zu sein, wie sich die Jungen in einer solchen Zwangssituation fühlen würden. Na ja, warsch. vertritt sie auch den Standpunkt, dass männlichen Lehrkräften bei solch einer geballten nackten Weiblichkeit zwangsläufig die Triebe mit ihm durchgehen müssen.
"Nurmalso" sieht die Dinge realistisch:
Nurmalso hat folgendes geschrieben::
Jenny70 findet diese Regelung gut. Kann ich aus Sicht eines Mädchens sogar irgendwie nachvollziehen. Aber man sollte auch mal dran denken, wie sich ein Junge dabei fühlt - gerade in der Pupertät oder kurz danach. Wenn wir nach dem Schwimmbadbesuch wieder in den Bus eingestiegen sind, dann sind wir mit gesenkten Blicken an den Mädchen vorbei gelaufen. Man hat ja auch deren Unterhaltung mitbekommen. Also egal wie freizügig man denkt oder zu seinem Körper steht: In solchen Fällen ist die Sehnsucht nach einer Hose größer als alles andere...


Unabhängig davon, ob und wie bekleidet hier oder da einmal der Schwimmunterricht stattgefunden hat wäre ich der Letzte, der sich dagegen auflehnen würde, wenn eine Schule heute auf die Idee kommen würde, nacktes Schulschwimmen einzuführen. Nur ist das meiner Meinung nach nichts weiter als eine fixe Idee und nicht durchführbar. Einmal abgesehen von den schulbehördlichen Barrieren. Der Großteil aller Eltern würde mit Sicherheit auf die Barrikaden gehen! Was ist überhaupt mit den muslimischen Kindern? Gerade wird es muslimischen Schülerinnen gestattet, im Burkini am Schwimmunterricht teilzunehmen und nun sollen sie sich ausziehen? Oder gar nur die Jungen? Oder etwas freiwillig?
Ich glaube, hier sticht einigen der Hafer!

Hier wurde übrigens wiederholt einheitliche Schulkleidung angesprochen. Wenn jetzt nicht das Adams- oder Evakostüm gemeint ist, so etwas gibt es doch schon seit Jahren. Immer mehr Schulen machen damit recht positive Erfahrungen, wie seit mind. acht Jahren die Haupt- und Realschule Hamburg-Sinstorf. Leider aber werden nicht selten und zunehmend Versuche von Schulen, eine einheitliche Schulkleidung einzuführen, in erster Linie von den Eltern boykottiert. Das Selbstbestimmungsrecht darauf, was sie ihren Kindern für wieviel Geld einkaufen, ist ihnen wichtiger als die Tatsache, dass es an unseren Schulen zunehmend zu Ausgrenzungen und Diffamierungen von Schülern aus ärmlichen Verhältnissen kommt, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder ständig modetechnisch auf dem neuesten Stand zu halten. Immer mehr Familien sind darauf angewiesen, sich in der Kleiderkammer der Wohlfahrtsverbände einzukleiden.
Aber so ist das eben: Eltern diffenieren ihren Wohlstand bzw. Zugehörigkeit zu einer gewissen Kaste über ihre Kinder und tragen damit zur Ausgrenzung von Kindern bei, deren Eltern nicht so begütert sind.

Beitrag 12 Januar 2014 15:29 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Zumindest die Ausführungen über die unterschiedliche Behandlung von Jungen und Mädchen sind überaus treffend.

Ihnen ist lediglich hinzuzufügen, dass ich bis zum heutigen Tage nicht verstanden habe, warum es in den meisten Saunen Zeiten gibt, die Frauen vorbehalten sind, selten aber solche, während derer nur Männer die Sauna benutzen dürfen. Als hätten Männer kein Schamgefühl. (Wobei ich als FKKler mit getrennten Zeiten nur wenig anfangen kann, dagegen jedoch, im Gegensatz zu Textilsaunen, nichts einzuwenden habe.)

Probleme habe ich mit der Forderung nach Schulkleidung. Ich habe früher Jeans von Jinglers tragen müssen, und es hat meinem Selbstbewusstsein nicht geschadet, dass andere Wrangler oder Levis tragen durften. Das Leben ist nun einmal so, dass sich manche mehr leisten können (oder wollen) als andere.

Na und?

Beitrag 12 Januar 2014 16:39 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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Tim007 hat folgendes geschrieben::

Ihnen ist lediglich hinzuzufügen, dass ich bis zum heutigen Tage nicht verstanden habe, warum es in den meisten Saunen Zeiten gibt, die Frauen vorbehalten sind, selten aber solche, während derer nur Männer die Sauna benutzen dürfen. Als hätten Männer kein Schamgefühl. (Wobei ich als FKKler mit getrennten Zeiten nur wenig anfangen kann, dagegen jedoch, im Gegensatz zu Textilsaunen, nichts einzuwenden habe.)

Geht mir genauso.

Zunächst apropos Textilsauna: Unterhielt mich gestern mit Saunameisterin (die einen hervorragenden Wenik-Aufguss zelebrierte, übrigens - Bornheimer Sauna, sehr schön geworden / geblieben, nach Renovierung der Hochsauna-Blockhütte, neuem Ruhehaus und fertiger Birkenstammzelt-Dusche). Sie meinte, in Frankreich habe sie Bekleidungszwang in der Sauna erlebt. Ich dachte (pauschalierend, ich weiß): die Franzosen! Nicht nur zwanghafte Etatisten (Revolutionserbe; der Staat macht alle zu Beamten), sondern auch noch katholisch bis zum dorthinaus ... sorry, ich weiß, Religionsgedöns und so weiter ...)

Was die ständigen Sonderrechte für Frauen in sämtlichen deutschen Lebensbereichen betrifft: Es wirkt ja bei uns leider seit langem das Modell "Gleichberechtigung, OHNE Gleichverpflichtung".

Ich denk noch gerade: Was ist eigentlich mit der Sonderzielgruppe der schwulen Männer? Für DIE könnte man doch Nur-Männer-Tage einrichten? (da sie sich bekannterweise ja gern vom Anblick des Weibes belästigt fühlen icon_biggrin.gif ).

Bei diesen Frauensaunatagen frage ich mich seit Jahr und Tag: Gehen da jetzt eigentlich die besonders SCHÖNEN hin ("Bin zu strahlend, um gesehen werden zu dürfen!") oder die besonders HÄßLICHEN ("Kann meinen Anblick keinem Manne zumuten.")?

Beitrag 12 Januar 2014 16:52 
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Dunkler



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Anmeldungsdatum: 16.10.2011
Beiträge: 314



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Frauen, Schwule und Gassiservice Betreiber:

Jetzt hat es doch glatt mal 3 Seiten gebraucht, bis endlich mal wieder jemand dem Forumskasper (und Sockensuppe) die passenden Brocken vor die Füße geworfen hat.

Beitrag 12 Januar 2014 17:09 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Da ist was dran.

Gestern habe ich die Sportprogramme der örtlichen VHS studiert.

Dort werden Unmengen an Kursen nur für Frauen angeboten.
Nur für Männer? Fehlanzeige.

Auch wenn ich gemischte Kurse bevorzuge: mit welcher Berechtigung?

Beitrag 12 Januar 2014 17:10 
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Nurmalso



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.12.2013
Beiträge: 5



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Re: @Nakidei

Ich würde jenny70 jetzt wegen ihrer Ansichten nicht verurteilen. Ist ja aus ihrer Sicht irgendwo sogar verständlich und auch waren die Rahmenbedingungen sicher anders. Und wenn sie damit klargekommen ist, dann kann sie es ja wirklich gut finden. Ich weiß aber, dass es damals bei uns auch Mädchen gab, die sich unwohl gefühlt hatten in der Situation (obwohl sie einen Badeanzug tragen durften). In der heutigen Zeit sind solche Vorgänge sowieso undenkbar. Ich sage jetzt ganz bewusst nicht, wie man das uns gegenüber damals begründet hat - es würde eh niemand glauben und es gäbe hier wieder eine Diskussion um Dinge, die eigentlich nebensächlich sind.

Beitrag 12 Januar 2014 17:16 
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Klaus_59



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5424



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@ Tim
Vielleicht, weil der Kreis der Männer, die nur unter Männern sein möchten, einfach zu klein ist. Es würde sich nicht lohnen.

Beitrag 12 Januar 2014 17:18 
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