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Streiflichter Nr..226 vom 28.01.2014

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regenmacher



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germany.gif
Streiflichter Nr..226 vom 28.01.2014

(1) Große FKK-Föderation lädt zur „Nacktparty“ ein

„Nacktparty“ – das gebe ich zu – ist etwas „reißerisch“ formuliert und könnte zumindest bei Nicht-Informierten zu Missverständnissen Anlass geben, obwohl es ja tatsächlich - im besten Sinne des Wortes - eine Nacktparty ist.

Die offizielle Bezeichnung lautet :
„Naturistisches Wochenende“.

Nun ein kleiner Einblick in die Details :

Der mit deutlich über 10000 Nackten wohl auch nach europäischen Maßstäben nicht klein zu nennende Naturistenverband Englands, „British Naturism (BN)“, lädt zu einem naturistischen Wochenende (25.-27. April) nach Schottland ein. Im extra dafür angemieteten Glenmorag Hotel in Dunoon werden sie sich die Teilnehmenden über die aktuelle Lage informieren lassen. Natürlich wird – wie bereits im Vorjahr – auch dieses Mal genug Zeit und Gelegenheit sein, Musik zu hören, sich zu unterhalten, zu spielen oder einfach nur nackt „herumzuhängen“.

Die BN und deren Regionalorganisation (Scottisch And North East Region, SANER), die für die örtlichen Details verantwortlich zeichnet, werben mit folgendem Bild für das nackte Wochenende :


http://www.bn.org.uk/community/ul99893000c39df/1243ddda501f2d85f19c3285b4f960fe.jpg
(Werbefoto vom vorjährigen naturistischen Wochenende in Schottland, über das ürigens auch schon in den Streiflichtern notiert wurde)

Vielleicht wird auch wieder so etwas wie ein gemeinsamer Bootsausflug organisiert werden.

Jedenfalls ist der Spaß schon jetzt vorprogrammiert, was ich unschwer daran ablesen kann, dass die Teilnehmenden sich auch selbst ein wenige „auf die Schippe“ nehmen können. Letzteres lese ich aus einem der Angebote ab, das überschrieben ist mit : „Burns in the Buff supper“. Schon jetzt erfüllt es alle Bedingungen, um Kultcharakter anzunehmen.


(2) „Weitreichende“ nackte Idee

Wie verschiedentlich immer wieder eingestreut, kann eine nackte Idee weit reichen.

Gerade in diesen Tagen wurde mir das wieder durch eine Nachricht von Donna Miller von der Föderation der Neuseeländischen Naturisten, der „New Zealand Naturist Federation (NZNF)“, verdeutlicht :

Donna schreibt, dass sie dort den schon vor rund 7 Jahren im Verband der Spanischen Naturisten (FEN) erfundenen „Tag ohne Badebekleidung“, übernehmen wollen.

In der Tat lässt sich die, schon einige Jahre innerhalb der INF propagierte Idee, über die auch schon in den Streiflichtern notiert wurde, leicht auf neuseeländische Verhältnisse adaptieren.

Im Prinzip ist für die südliche Hemisphäre nur ein neuer Termin zu finden, denn der damals von den spanischen Naturisten vorgesehene 3. Sonntag im Juli ist aufgrund der winterlichen Verhältnisse weniger geeignet. Nach kurzer Diskussion einigte man sich auf den 3. Samstag im Januar, was in diesem Jahr auch den Vorteil hatte, das der Termin mit dem Beginn der in Neuseeland gefeierten „nackten Woche“ zusammenfällt, die damit quasi eingeleitet wird.

Donna betont, dass dieser Tag nicht nur für das Nacktsein, sondern auch für mehr gegenseitige Toleranz zwischen Bekleideten und nicht Bekleideten stehen soll, und reflektiert damit die Idee aus dem entfernten Spanien.

Gefreut hat mich natürlich auch, dass man beim Verband der neuseeländischen Naturisten die Gelegenheit nutzt, eine Verbindung zu der „Free Beaches New Zealand“ aufzubauen.


http://www.freebeaches.org.nz/images/ffamily.jpg

Es wird Ismale Rodrigo von der FEN, der sich sonst eher mit physikalischer Chemie als mit der Verbreitung von Werbebotschaften auskennt, dass die spanische Idee vom „Tag ohne Badebekleidung“ nun bis ins ferne Neuseeland erste Auswirkungen zeigt.


http://www.freebeaches.org.nz/images/fbgworari.jpg

Von der „Free Beaches New Zealand“ wurde die Idee sofort aufgenommen :

http://www.freebeaches.org.nz/eventdwbs.htm

Wir stehen dort erst am Anfang einer Tradition des „Tages ohne Badebekleidung“ und vieles (z.B. besseres Nutzen der Werbewirkung) muss sich noch etwas einspielen, aber schon jetzt kann ich sagen : Die Richtung stimmt.


(3) Vankantiebeures

Eine der bedeutenderen europäischen Freizeit- und Urlaubsmessen ist die „Vankantiebeures“ im niederländischen Utrecht. Dort werden dem interessierten Publikum jedes Jahr neue Angebote präsentiert. Am fast zwei Wochen, in der Zeit vom 15.01.14-19.01.14, strömten die Massen – getrieben von Urlaubsträumen – durch die Messehallen, wo den Naturisten in der Halle 11 ein eigener Bereich zugewiesen war.

Das alles war der Vertriebsmannschaft vom DFK schon Grund genug, ebenfalls dorthin zu eilen, um dem geneigten Publikum die „nackten Produkte“ aus dem aktuellen DFK-Angebot wie z.B. „Urlaub auf dem FKK-Campingplatz Rosenfelder Strand“ vorzustellen.

Hier zum Beispiel sehen wir Kurt Fischer (Links)


http://www.dfk.org/fkk/images/stories/Messen/2014Messe_NL2.jpg

wie er gerade zwei interessierten Fragestellern den kürzesten Weg zum – ratet einmal - nächsten Nacktwanderweg erklärt.

“Regenmacher, das war jetzt aber etwas frech“

Ok – das war frech, aber ich darf das. Außerdem gehören „Nacktwanderungen“ – von der Entwicklungsabteilung schon vor etlichen Jahren zur Marktreife entwickelt – schon längst zum Katalog-Angebot des DFK.

( DFK-Bericht :
http://www.dfk.org/fkk/index.php/startseite/193-vakantiebeurs-2014 )

Aber auch die große INF bemüht sich, die „Nacktwanderangebote“ zu verkaufen, wie folgendes, mir von deren Präsidentin Sieglinde zugespieltes Foto vom Messestand der INF beweist :


https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn1/t1/q83/s720x720/1526443_10153740418680224_1216168625_n.jpg

Ok – das war wohl mit einem Augenzwinkern gemeint, aber – ich sage euch – den barfüßigen unter den Nacktwandernden dürfen wir das Plakat nicht zeigen, denn das könnte sonst Ärger geben.

Jetzt im Ernst :
Innerhalb der INF gibt es ja bekanntlich bereits etliche Fälle, in denen das Produkt „Nacktwandern“ auf die Titelseiten der Verbandszeitschriften gedrückt wurde. Zum Beispiel bei der „Britisch Naturism (BN)“ :


http://www.internaturally.com/contents/media/l_bn182.jpg
Titel der Verbands-Zeitschrift „British Naturism (BN)“, Nr. 182, Winter 2009

Jetzt wird’s interessant. Wir bleiben in den Niederlanden, wenngleich es nun nicht um Fragen des Vertriebes sondern um solche der Juristerei geht, was hier bei mir eine immer sprudelnde Quelle stetiger Freude ist :


(4) Niederlande : Nackte Erholung überall erlaubt – aber nur, wenn vorher genau nachgezählt wird !

Ihr versteht die Überschrift nicht ?

Ich auch nicht.
Jedenfalls nicht wirklich.

Aber der Reihe nach :
Heute Nachmittag (28.01.2014, 15:00 Uhr) wurde in den Niederlanden in einem Massenverfahren ein Urteil gefällt, das mich etwas ratlos macht, auf das ich hier aber wegen dessen generellen Bedeutung für die nackte Sache unbedingt eine Notiz geben will. In heutigen Urteil geht es um ein von der niederländischen Stadt Delft im vergangenen Jahr ausgesprochenes Nacktbadeverbot für ein Gebiet, auf dem sich schon seit Jahrzehnten die Niederländer ohne Beanstandungen nackt erholen konnten.


http://www.omroepwest.nl/sites/default/files/imagecache/cp_main/erasmus/5d/2255125.jpg
foto: anp

Zuwiderhandlungen wurden von der Stadt mit einem Bußgeld (landläufige Bezeichnung : Knöllchen) belegt. Im Sommer des vergangenen Jahres kam es zu zahlreichen Knöllchen. Daraus entstand ein langer Streit, in dem aber auch politische Kreise aus dem Stadtparlament Partei für die Naturisten ergriffen. In dieser Sache hat es immer wieder Gespräche zwischen der Föderation der niederländischen Naturisten (NFN) und der Stadt Delft gegeben. Es war ein sehr langes Hin und Her, in dem alle hier bekannten Vorwürfe und Argumentationen auftauchten, die auch hierzulande beim Streit um eine Nacktbademöglichkeit vorkommen.

Ich muss es etwas abkürzen, denn wenn ich alles erzählen würde, komme ich nicht mehr zu meinem verdienten Abendbrot. Jedenfalls kam es – natürlich unterstützt von der NFN – zu zahlreichen Widersprüchen gegen die Bußgeldbescheide, über die nun heute ein Gericht zu befinden hatte.

Hier auszugsweise ein Rückblick auf das Streiflicht Nr. 209.1, wo ein kleiner Einblick in die niederländische Gesetzeslage gegeben wird :

Zitat Streiflicht Nr. 209.1 Anfang

Wie regelmäßigen Streiflichterlesern sicherlich bekannt, wird die Frage des „einfachen Nacktseins in der Öffentlichkeit“ in den Niederlanden durch einen eigenen Gesetzesparagraphen geregelt. Es ist dies der § 430 a, dessen Wortlaut ich hier zitieren will :

„Hij die zich buiten een door de gemeenteraad als geschikt voor ongeklede openbare recreatie aangewezen plaats, ongekleed bevindt op of aan een voor het openbaar verkeer bestemde plaats die voor ongeklede recreatie niet geschikt is, wordt gestraft met geldboete van de eerste categorie.“

Wie dem Wortlaut zu entnehmen ist, sind die Gemeinden der Niederlande berechtigt, „geeignete“ Bereiche der unbekleideten Erholung zu widmen. Ein solcher Bereich erlangt quasi den offiziellen Status „Nacktgebiet zu sein“.

Aber abweichend von der naiven Vorstellung, ändert sich - wenn die jeweilige Gemeinde eine Aberkennung dieses „offiziellen“ Status ausspricht und das Gebiet damit „inoffiziell“ wird, oder die Gemeinde für diesen Ort gar ein (z.B. mit einem Bußgeld bewertetes) Nacktverbot ausspricht – der rechtlich Status des vormaligen Nacktgebietes NICHT.

Denn bei der bezüglich § 430 a entscheidenden Frage, ob ein Gebiet zur unbekleideten Erholung geeignet ist oder nicht geeignet ist, kommt es auf eine eventuelle Zustimmung oder Ablehnung der Gemeinde nicht an.

Zitat Streiflicht Nr. 209.1 Ende

In einem mir vorliegenden, schon etliche Monate alten Urteil heißt es hierzu :

„In artikel 430a van het Wetboek van Strafrecht is evenwel bepaald dat naakt recreëren buiten een door de gemeenteraad aangewezen terrein voor naaktrecreatie alleen strafbaar is indien de betreffende voor het openbaar verkeer bestemde plaats voor ongeklede recreatie niet geschikt is.“

„Der Artikel 430a des Strafgesetzbuches sieht vor, dass FKK außerhalb eines von der Stadtverwaltung dem Nacktsein gewidmeten Bereiches NUR dann strafbar ist [und eventuell mit einer Geldbuße geahndet werden darf], wenn der öffentliche Bereich zur nackten Erholung nicht geeignet ist.“

Das wirft natürlich die entscheidende Frage auf :

„Was heißt 'geeignet' bzw. 'ungeeignet' in diesem Zusammenhang?“

Und :
„Wenn die Verwaltungen etc. nicht darüber entscheiden dürfen, wie vorstehendes Urteilszitat zeigt, wer entscheidet dann ? Und nach welchen Kriterien ?“

Das waren die Fragen denen sich das Gericht heute stellte und folgendermaßen zu beantworten suchte :

Dem heutigen Ergebnis nach ist für die Beurteilung eines bestimmten öffentlichen Gebietes die Zahl der dort anwesenden BEKLEIDETEN Personen entscheidend. Wenn sich dort mehr als 150 bekleidete Personen aufhalten, dann ist das Gebiet zur nackten Erholung nicht geeignet und die Stadtverwaltung darf unter Umständen ein Bußgeld erheben, wenn sich dort aber nur 149 bekleidete Personen aufhalten, darf kein Knöllchen gegeben bzw. Bußgeld verlangt werden, auch dann nicht, wenn irgendeine städtische Verordnung etc. das eventuell ermöglichen würde.

Ob das Gericht weiß, was das bedeutet ? Beginnt jetzt an jedem Strand und in jedem Park, wo ein nacktes Picknick starten soll, das große Zählen der zufälligerweise anwesenden bekleideten Personen. Was ist, wenn sich die Zahl der Bekleideten im Park während des nackten Picknicks ändert (z.B. von 140 auf 160 Bekleidete) ?

Nebenbei : Nach dem Urteil sind Nacktwanderungen in den Wäldern der Niederlande ab sofort richterlich genehmigt, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass – wenn es nicht gerade die extremsten Touri-Strecken sind, man dort 150 bekleideten Mitwanderenden begegnet.

Immerhin bestätigt das Gericht meine Auffassung, dass in den Niederlanden eine Behörde nicht so einfach ein Nackt-Verbot aussprechen kann.

Trotzdem beleibt einiges an Wirrnis.

Vielleicht ist es für weitreichende Schlussfolgerungen besser, die schriftliche Begründung abzuwarten.

Bevor ich hier zur nächsten Notiz springe, will ich schnell noch zwei Bemerkungen machen.

Bemerkung 1 : Einer der Aktivisten in der Delfter Sache heißt Herman van der Helm. Den Namen will ich mir merken, denn der kommt hier sicherlich noch häufiger vor.

Bemerkung 2 : Auch ein Mitglied des Stadtrates hatte ein Nackt-Knöllchen bekommen, das aber (wie über 30 weitere Knöllchen) vom Gericht heute quasi „zerrissen“ wurde, denn – ihr werdet es erahnen – zum betreffenden Zeitpunkt auf dem in Frage stehenden Gebiet weniger als 150 bekleidete Personen anwesend waren.

Deutlich über 30 Knöllchen in der Luft zerrissen, darüber freuen sich nicht nur die Betroffenen , sondern auch die ganze NFN. Und regenmacher natürlich auch.
Wie jetzt mit den dutzend Knöllchen verfahren wird, die gegeben und zumindest heute vom Richter anerkannt wurden, weil zum entsprechenden Zeitpunkt zufällig mehr als 150 bekleidete Personen anwesend waren, muss überlegt werden. Widerspruch ? Juristisch möglich wäre das. Zumindest von einem der Betroffenen habe ich soeben erfahren, dass er das will.

Jetzt aber ganz schnell zum Schlusslicht, das zwar schon gut 5 Jahre alt ist, aber wohl immer noch hell leuchtet :


(5) Naturist gewinnt Wettbewerb mit "politischem" Foto

Von den kanadischen Naturisten ( genauer : „Federation of Canadian Naturists (fcn)“ in der INF ) bekam ich vor über einem halben Jahrzehnt einen Hinweis auf ein interessantes Kalenderbild. Dort hatte der Fotograf (und Texter) Paul Rapoport einen gelegentlich zu vernehmenden Einwand gegen FKK/Naturismus/Nudismus „umgedreht“.

Folgendes Bild ist von ihm mit der Überschrift
„Ich will einfach nicht, dass das meine Kinder sehen“

und sinngemäß mit der Beschreibung :
„In diesem Laden stellt die Frau zur Linken eine unmittelbare Bedrohung für das glückliche nackte Trio dar. Zwei von ihnen sind einfach noch zu jung, um Kleidung zu sehen.“

versehen worden:


http://www.fcn.ca/Images/I-don't-want.jpg

Wer ist der Fotograph Paul Rapoport ??

Er kam – wie auch diese Meldung – schon einmal bei mir vor. Es ist schon etwas länger her, so dass sich kaum jemand daran erinnern wird, er war einer der Editoren der „Going Natural“, dem Mitteilungsblatt der oben erwähnten fcn.

Noch etwas :

Das Foto wurde von den Juroren bei barebrush, die einen monatlichen Wettbewerb für gute Kalenderfotos ausrichteten, als das beste Foto für den Monat April 2007 eingereichte Foto ausgezeichnet.

Kein Wunder – denn die Konkurrenz war schwach.

Sie reichte nur Fotos von schönen nackten Frauen ein – mal mit dem Licht von vorne, von der Seite, von Oben oder von Hinten.

Na ja – das übliche halt.

Ohne jeden politischen Anspruch.

Wie geschrieben : Die Konkurrenz war schon damals ziemlich schwach.


Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Hier geht es zum letzten Streiflicht:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=30019

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat:
Hier geht es zu den anderen Streiflichtern - „gesammelt und gebunden“:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=19187

Und hier:
http://www.sauna-jugendforum.de/viewtopic.php?f=69&t=126&start=200

Und hier auch:
http://www.fsg-lev.de/aktuelles.html
.

Beitrag 28 Januar 2014 20:50 
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Eule



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blank.gif

@ Regenmacher
Danke für deinen sehr tollen Bericht.

Das niederländische Urteil ist wirklich etwas verwirrend. Wie muss die Zählung auf einem Standabschnitt erfolgen? Mal sehen, welche Auswirkungen dieses Urteil auf unseren Strand haben wird.

Beitrag 29 Januar 2014 02:21 
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Puistola



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switzerland.gif
"Grösserer Bersonenkreis"

Eule hat folgendes geschrieben::
Wie muss die Zählung auf einem Standabschnitt erfolgen?


Und wie lang ist ein "Strandabschnitt"?
Kann man, wenn man 269 Textiler gezählt hat, einen Strich in den Sand ziehen,
der den Strandabschnitt teilt in zwei zu 123 und 146 Badenden?

Aber immerhin, das Gericht hat mit "150" wohl einen "grösseren Personenkreis"
gemeint. Ich war bisher immer davon ausgegangen, dass ein "Grösserer Personenkreis"
im Sinne des Vorarlbergischen Sittenpolizeigesetz lediglich aus 6 Personen
bestehe.
Dies, weil zur Kreisbildung mindestens 5 Personen erforderlich seien,
weil 4 Personen lediglich ein Viereck bildeten, keinen "Kreis".
5 wären also ein "kleinerer Personenkreis", mehr wäre "grösser".
Nun weiss ich, es sind 149 Personen, die einen Nackten sehen dürfen,
bevor es unsittlich werde. Ob das auch in VA zu erstreiten wäre?

Diese Richter haben zwar eine Nacktfreundliche Regelung gesucht, aber absolut
irrwitzig willkürlich geurteilt. Richtig müsste es heissen:

Nackt ist OK, soll jeder selbst entscheiden, ob er sich inmitten textiler Masse
wohlfühle. Haut jemand über die Stränge, - na ihr wisst schon - stünde viielleicht
der Exhi-§ zur Verfügung.

Puistola

Beitrag 29 Januar 2014 09:59 
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regenmacher



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Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


germany.gif

Zitat:
Diese Richter haben zwar eine Nacktfreundliche Regelung gesucht, aber absolut irrwitzig willkürlich geurteilt.

Wenngleich 34 Knöllchen vom Gericht zerrissen wurden, so ist die Regelung - auch von der technischen Durchführung her - unpraktisch. Sie wird in der Berufungsinstanz, die wegen einiger, vom Gericht bestätigter Knöllchen angerufen werden kann, überprüft werden. Die NFN hat sich entschieden, die 8 betroffenen Personen in dieser Sache zu unterstützen. Mit den Details wird ein Rechtsanwalt beauftragt werden. (oder ist schon beauftragt worden)

alle grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 12 Februar 2014 11:43 
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