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Nudisten-Kirche in Virginia
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Wenn ich daran denke, dass Du Religiosität mal als Krankheit angesehen hattest, kann ich nur sagen: Du machst Dich, alter Junge!. Weiter so.


Werner hat ja hin und wieder als "Signatur" eine Zitat von Dieter Nuhr:
"Der Islam ist außschließlich dann tolerant, wenn er kein Macht hat, und wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass es bei uns so bleibt"

Diesem Satz möchte ich uneingeschränkt zustimmen, denn mir ist kein einziges Land auf der Erde bekannt, in der Islam Einfluss hat und in dem auch nur ansatzweise die allg. Menschenrechte gelten.

Bei der ganzen Sache wird nur eine Kleinigkeit übersehen: das gilt für das Christentum ganz genau so. Bei allem Einfluss, den die christlichen Kirchen auf die Politik etc. hat - die normalen Menschen lassen sich von der Kirche nicht mehr vorschreiben, wie die zu leben haben. Insofern hat die Kirche hier keine Macht.
In anderen Ländern sieht das aber teilweise ganz anders aus. Ohne das jetzt im Detail zu recherchieren:
- vor 2 Jahren ist in Irland eine Frau gestorben, weil dort Schwangerschaftabbrüche verboten sind, was in erster Linie am Einfluß der kath. Kirche lag (danach kam es dann aber zu solchen Protesten, dass dieses Verbot zumindest minimal reformiert wurde).
- vor ein paar Jahren durfte in Südamerika ein kleines Mädchen, dass von seinem Vater vergewaltigt und schwanger wurde, nicht abtreiben. Die Ärzte wollten die Schwangerschaf abbrechen, aber die kath. Kirche hat bis hin zum Bischoff allen Einfluß aufgeboten, um das zu verhindern.
Hier zeigt sich ganz klar: in dem Augenblick, wo die christl. Kirche die Macht bzw. den erf. Einfluß dazu hat, ist die jederzeit dazu bereit, für die Einhaltung ihrer Moralvorstellungen das leben von Menschen zu opfern.

Von daher, Tim, bleibe ich bei meiner Ansicht: Religion (egal ob Islam oder Christetum) ist eine Krankheit, eine Seuche, die nur darauf wartet, wieder ausbrechen zu können und den Menschen ihre Art von Moralvorstellung aufzwingen zu können. Dass die Religionen hier in D-Land derzeit nicht die Möglichkeit dazu haben und daher nach außen hin ganz sanfte Töne anschlagen müssen (sogar die r.K. unter dem neuen Papst) ändert daran gar nichts, denn es gibt genug konservative Strömungen innerhalb der Kirchen, die nur darauf warten, diese Entwicklung wieder rückgängig machen zu können.

Beitrag 25 April 2014 13:44 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Was soll denn dann Dein Gesülze über Toleranz bzw. Akzeptanz?

Ralf, und ich hatte schon Hoffnung, dass Du zumindest einen humanistischen Kern hast.

(In diesem Augenblick sah sich Tim am Weiterschreiben gehindert, da er vor soviel Heuchlerei kapitulierte und sich flugs an die frische Luft begeben musste, um sich zu übergeben.)

Beitrag 25 April 2014 13:48 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Werner hat folgendes geschrieben::
Deine?
Widerlich.

Das muss Du mir jetzt mal näher erläutern.
Erst betont Ihr Christen immer wieder (die unbestrittene historische Tatsache), dass wie hier in Europa nun einmal eine Kultur haben, die zu wesentlichen Teilen vom Christentum geprägt wurde, und wenn ein Atheist sich diese Formulierung zu eigen macht, dann wird der dafür geprügelt.

Werner hat folgendes geschrieben::
Ach ja, die Aufklärung war also nur eine christliche Katastrophe. Und wenn wir angemessen mit der islamischen Realität in Pakistan, Ägypten, Iran und Nigeria umgehen wollen, dann schrauben wir dies mal alles wieder ganz weit zurück, machen uns ein fürchterlich schlechtes Gewissen und klatschen dem Islam "als Teil von Deutschland" und als hehres Gedanken- und Glaubensgut pflichtschuldig Beifall.
Die paar Folterungen, "Ehrenmorde", Steinigungen, Hinrichtungen, Selbstmordattentate ... nun ja, wir sind schließlich auch nicht besser.
Ich habe den Eindruck, dass Du da Aria nicht ganz verstanden hast, wobei ich selbst mir ehrlich gesagt nicht sicher bin, was der da genau meinte.
Ein paar Erläuterungen von Aria wäre da evtl. hilfreich um evtl. Mißverständnisse aufzuklären.


Zuletzt bearbeitet von Ralf-abc am 25 April 2014 13:57, insgesamt 1-mal bearbeitet

Beitrag 25 April 2014 13:52 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Was soll denn dann Dein Gesülze über Toleranz bzw. Akzeptanz?
Ralf, und ich hatte schon Hoffnung, dass Du zumindest einen humanistischen Kern hast.
(In diesem Augenblick sah sich Tim am Weiterschreiben gehindert, da er vor soviel Heuchlerei kapitulierte und sich flugs an die frische Luft begeben musste, um sich zu übergeben.)


Ich akzeptiere ein Christentum, wie Werner es auffasst. Damit könnte ich mich arrangieren.
Aber das ist etwas ganz anderes, als Deine Vorstellungen vom Christentum.

Dass Du auf die von mir vorgebrachten Fälle von brutalstem Machtmißbrauch durch die Kirche (nicht vor Hundert Jahren sondern in jüngster Zeit) mit keinem Wort eingehst, zeigt, wes geistes Kind Du bist.
Werner hätte für diese Dinge seine tiefste Verachtung Ausdruck verliehen - Du ignorierst das einfach.

Beitrag 25 April 2014 13:56 
 
 
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guenni



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:64

Anmeldungsdatum: 24.07.2009
Beiträge: 1602
Wohnort: Westsachsen


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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::


Religion (egal ob Islam oder Christetum) ist eine Krankheit, eine Seuche.


sie wird nur von der humanistenpest getoppt!

Beitrag 25 April 2014 16:57 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


germany.gif

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Ein paar Erläuterungen von Aria wäre da evtl. hilfreich um evtl. Mißverständnisse aufzuklären.

Aria hat folgendes geschrieben::
Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Die religiöse Intorelranz des Islam kann und darf keine Begründung dafür sein, dass wir uns hier mit unserem christlichen Kulturerbe den Islam gegenüber genau so verhalten.
So ist es. Unsere christliche Kultur ist nur dank der Aufklärung und gegen heftigen Widerstand der Religiösen tolerant geworden. Wer aber mit den Vergleichen zu Iran und Saudi-Arabien argumentiert, stellt sich mit denen auf die gleiche Stufe – und verrät damit genau das, was uns der Humanismus gebracht hat.

Was bitte gibt es hier miss zu verstehen? Es ist ein Fakt, dass die Aufklärung in Europa gegen den Willen der christlichen Kirchen durchgesetzt wurde. Das Primat, die Welt allgemeinverbindlich zu erklären, haben die Kirchen in der Aufklärung verloren, und die Antwort darauf war: Unfehlbarkeitsdogma der katholischen Kirche, um zumindest bei religiösen und moralischen Fragen das letzte Wort zu behalten.

Die Trennung von Staat und Kirche kam trotzdem, und das ist ja gerade, was den meisten islamgeprägten Staaten heute noch fehlt: Wie bei uns vor der Aufklärung, bestimmen dort immer noch geistlichen Autoritäten die Politik und damit auch die Gesetzgebung, was wiederum das Leben aller bestimmt.



Sich mit diesen Staaten vergleichen zu wollen – wie Werner es mit Zustimmung einiger hier tut -, zeigt deutlich die Argumentationsarmut und/oder mangelhafte Kenntnisse der Geschichte. Und das trotz Besitzes einer meterlangen Enzyklopädie, die zwar veraltet ist, aber das von mir Gesagte müsste schon noch drin stehen. icon_biggrin.gif

Beitrag 25 April 2014 17:32 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Aria hat folgendes geschrieben::
Was bitte gibt es hier miss zu verstehen?


Das mit der Aufklärung ist mir auch klar. Ich verstehe nur nicht, was Du damit meinst, dass das Christentum sich hier mit dem Islam vergleicht.

Beitrag 25 April 2014 18:10 
 
 
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Werner



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:69

Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beiträge: 4290
Wohnort: Broome


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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Werner hätte für diese Dinge seine tiefste Verachtung Ausdruck verliehen

Das ist wohl richtig. Und solche Dinge machen mich unglaublich zornig.
Nur sind sie nicht geeignet, die gesamte Christenheit in Zweifel zu ziehen.
Und da bin ich dann eben nicht mehr so ganz bei dir - und schon gar nicht bei dem Trottel Arius.

Herausgegriffene singuläre Geschehen stehen eben nicht exemplarisch fürs Ganze - weder in der einen, noch in der anderen Richtung.

Was ist mit den christlichen Hilfswerken, die nachweislich religionsunabhängig (!) viel Gutes bewirken?

Ich schmücke meine Familie und mich mal selbst:
Ich erwähnte bereits unsere Tochter, die es mit ihrem Einser-Abitur dem Studium vorzog, erst einmal für ein Missionswerk für ein Jahr als Lehrerin an einer Schule für Waisenkinder in Tansania zu gehen.
Nicht nur, dass sie dafür nichts bekam, wir "durften" auch noch ordentlich Kohle dafür abdrücken.

Ich selbst fahre hin und wieder für ein anderes Missionswerk Hilfstransporte auf den Balkan. Unlängst einen Lastzug nach Albanien für die Ärmsten der Armen dort, die Bergbauern. Und niemand fragt sie dort nach ihrer Religion.

Auch die Katholiken verstehen sich auf vorzügliches Arbeiten: Terre des Hommes ist zum Niederknien wertvoll.

Bevor jetzt jemand rumbuddelt und Negatives aus den Ritzen kratzt: Ich weiß sehr wohl, wo das Kaninchen hier und dort im Paprika liegt. Nicht mal Mutter Teresa war in Indien soooo unumstritten.

Hier vor Ort schimpfe ich wie ein Rohrspatz auf die Kirchen und ihre Satzungsgläubigkeit.
Gerade hat eine Kirchengemeinde, in der ich noch sehr aktiv bin, das Problem, dass sie ob schwindender Mitgliederzahl ihren erst vor wenigen Jahren erstellten Kirchenneubau nicht mehr bezahlen kann. Also wird alles andere runtergefahren.
Statt die Scheißhütte einfach zu verscherbeln und in einer großen Garage oder in einem Kneipenhinterzimmer mit dem Eigentlichen weiterzumachen.

Vor wenigen Wochen haben wir in Denham (Westaustralien) Tim kennengelernt. Tim (Hargreaves) ist pensionierter Seemann und Pastor. Er hat weder eine Kirche noch eine Gemeinde. Aber er macht eine Arbeit für die Menschen dort, die einfach mitreißt.
(Wer mal nach Denham kommt: Einfach nach Tim fragen. JEDER weiß sofort, wer gemeint ist.)

Aber ich verplausche mich.

Ja, ich will nichts schönreden: Es gibt im Namen der Kirche(n) viel, viel Scheißdreck - im Großen (Limburg) wie im Kleinen, wo es oft viel schlimmer ist:
Wenn der Pope nach dem Unfalltod eines Kindes zur Mutter trötet: "Dem Herrn hat es gefallen, die kleine --- zu sich zu rufen." Und man der fassungslosen Mutter zurufen möchte: "SCHEISSE! Das hat dem Herrn überhaupt nicht gefallen, dass ein besoffener Autofahrer dein Kind auf der Straße verteilt hat!!!"

Wie sagte ich? Ich verplausche mich.

Wenn du also schreibst:
[quote=Ralf-abc"]Hier zeigt sich ganz klar: in dem Augenblick, wo die christl. Kirche die Macht bzw. den erf. Einfluß dazu hat, ist die jederzeit dazu bereit, für die Einhaltung ihrer Moralvorstellungen das leben von Menschen zu opfern. [/quote],
so muss ich dem widersprechen.
Nicht "die christliche Kirche", sondern Teile von ihr.

Und in Deutschland gibt es sowas allenfalls noch in der Oberpfalz.

Und in Paderborn.

Grüße

Werner

----------------------------------
Wer fîcken will, muss freundlich sein.
(Gilt auch für Bischöfe)

Beitrag 25 April 2014 18:57 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Werner hat folgendes geschrieben::
Das ist wohl richtig. Und solche Dinge machen mich unglaublich zornig.
Nur sind sie nicht geeignet, die gesamte Christenheit in Zweifel zu ziehen.
Und da bin ich dann eben nicht mehr so ganz bei dir - und schon gar nicht bei dem Trottel Arius.
Herausgegriffene singuläre Geschehen stehen eben nicht exemplarisch fürs Ganze - weder in der einen, noch in der anderen Richtung.


Das ist jetzt genau die Antwort die ich von Dir erwartet habe - und der ich auch gerne zustimme.

Das eigentliche Problem sehe ich woanders:
(Achtung: das folgende ist meine persönliche Ansicht. Wer hier in der Lage ist mit Argumenten zu arbeiten (was für Tim und Guenni ein Ausschlußkritierum sein dürfte), darf mir jederzeit gerne widersprechen!)
Diese ganzen von Dir angeführten Positivbeispiele, die wirken einfach durch Ihre Arbeit. Klar, ein bißchen Eigenwerbung gehört dazu, schließlich kostet das alles Geld, aber die eigentliche christliche Tätigkeit - das Arbeiten für die Mitmenschen - steht dabei im Mittelpunkt.
Auf der anderen Seite stehen dann diese Verbrecher von der Amtskirche. Ein verlogenes Pack dass sich selbst als die Hüter der Moral ansieht ohne die es keine Menschlichkeit gäbe, die aber selber bei jeder sich bietenenden Gelegenheit gegen diese Moral verstößt, sobald das irgend einen Vorteil bringt. Da zählt dann die Vatikanbank die Mafia zu Ihren besten Kunden und die evangelischen Kirche hat über die Evangelische Allianz durchaus auch gute Kontakte zu den fundamentalistischen US-Engelikalen. Dummerweise ist es genau diese Amtskirche, die auch hervorragend mit der Politik vernetzt ist und dort ihren Einfluß ausübt (ich darf an dieser Stelle nur an das Verhalten des deutschen Bundestages bei der Beschneidungsdebatte vor 2 Jahren erinnern).
(Tim und Guenni werden jetzt natürlich wieder aufjaulen, was das denn für ein Dumfug sei, aber bei den beiden fehlt ohnehin jedes Grundlagenwissen, was da in deren eigenen Laden so alles abläuft).
Die christlichen Positivbeispiele wirken also eher im Hintergrund, während die Negativbeispiele in der Öffentlichkeit im Vordergrund stehen
Das bedeutet dann aber auch zwangsläufig, dass Aktionen von Atheistenverbänden, die gegen diese Negativbeispiele gerichtet sind, dann auch Öffentlichkeitswirksam ablaufen müssen. Dabei sind dann gewisse Kollateralschäden zu Lasten des positiven Christentums leider nicht ganz zu vermeiden.

Zitat:
Ich selbst fahre hin und wieder für ein anderes Missionswerk Hilfstransporte auf den Balkan. Unlängst einen Lastzug nach Albanien für die Ärmsten der Armen dort, die Bergbauern. Und niemand fragt sie dort nach ihrer Religion.

Dafür Dir mein voller Respekt.
(Da kann ich leider nicht mithalten. Das lässt sich mit meinem 1-Mann-Büro und nebenbei dann auch noch Familienvater unmöglich unter einen Hut bringen. Evtl., wenn ich mal Rentner bin, was bei mir aber vermutlich aus finanziellen Gründen erst mit 70 oder so der Fall sein wird).

Zitat:
Nicht mal Mutter Teresa war in Indien soooo unumstritten.

Die ist jetzt nicht mein Fachgebiet. Aber was ich über Mutter Theresa so gelesen habe - da ist das mehr als nur eine leichte Untertreibung

Zitat:

Vor wenigen Wochen haben wir in Denham (Westaustralien) Tim kennengelernt. Tim (Hargreaves) ist pensionierter Seemann und Pastor. Er hat weder eine Kirche noch eine Gemeinde. Aber er macht eine Arbeit für die Menschen dort, die einfach mitreißt.

Da werde ich wohl erst als Rentner hinkommen. Aber, wie bereits gesagt: solchen Menschen gebührt mein voller Respekt.

Zitat:
Und in Deutschland gibt es sowas allenfalls noch in der Oberpfalz.
Und in Paderborn.


OK, im Westerwald haben wir so etwas nicht. Aber 70km von hier liegt Köln und da war bis vor ein paar Wochen Bischof Meisner im Amt. Der war, genau so wie Bischof Mixa, ein Volksverhetzer allererster Güte, der keinerlei Hemmungen hatte, Atheisten das Menschsein abzusprechen.
Von daher: so etwas gibt es auch heute noch weitaus öfters, als Du denkst.


Zitat:
Wer fîcken will, muss freundlich sein.
(Gilt auch für Bischöfe)

Ob die beim f***en von kleinen Ministranten wirklich freundlich sein mussten, das wäre dann noch zu erörtern.


P.S.
Wieso kann Werner eigentlich das Wort "f***en" schreiben und bei mir greift die automatische Zensur?

Beitrag 25 April 2014 20:02 
 
 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Das mit der Aufklärung ist mir auch klar. Ich verstehe nur nicht, was Du damit meinst, dass das Christentum sich hier mit dem Islam vergleicht.

Ich tue es nicht gern, aber Du zwingst mich Werner zu zitieren, mit dem ich sonst nicht zu tun haben möchte. Wie Du Dich sicher erinnerst, ging es um Feiertage bei uns, und da hat Werner am 25 April 2014 07:19 in diesem Thread u.a. geschrieben: „Denn wir Christen waren nun mal zuerst da. Wir stellen immer noch die Mehrheit. Und unser Land ist über die Jahrhunderte christlich geprägt. Bis hin zum Nürnberger Christkindlesmarkt, auf den auch Muslime zum Saufen gehen.
Komisch, dass sich keiner wundert, dass in Persien und in Saudi-Arabien islamische Regeln gelten.


Das ist ein Vergleich par excellence.

Abgesehen davon waren Christen nicht zuerst da – die haben nur die heidnische und/oder römische Feste übernommen bzw. umbenannt. Der 25. Dezember war z.B. schon im 3. Jahrhundert, als die Christenverfolgung noch im vollen Gang war, ein Feiertag des „Sol Invictus“, des unbesiegten Sonnengottes. Auch der Sonntag als freier Tag geht darauf zurück, denn in der Bibel steht der Sabbat (der 7. Tag, an dem der Herr ruhte), den man heiligen sollte. Im jüdischen und christlichen Kalender ist der Samstag der 7.Tag der Woche - aber was zählt für Christen schon Gottes Wort in der Bibel, wenn man die Gelegenheit hat, sich den Tag des Sonnengottes einzuverleiben und gleichzeitig von Juden abzusondern.

Das weiteren werden hier negative Bespiele als Ausnahmen apostrophiert, die positiven aber als für das Christentum stehend. Und natürlich dürfen nach dem Verständnis der Christen nur Christen das Christentum bzw. dessen Institutionen kritisieren, nicht aber Außenstehende. Tun diese es dennoch, ist das Christenbashing.

Aber das alles ist ein weites Feld, es zu bearbeiten lohnt sich nicht, wenn dabei – wie in diesem Forum - Leute mitmischen (wollen), die die einfachsten Regeln des kultivierten Miteinanders nicht zu kennen scheinen.

Beitrag 26 April 2014 11:34 
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Tim007



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Aria hat folgendes geschrieben::

Abgesehen davon waren Christen nicht zuerst da – die haben nur die heidnische und/oder römische Feste übernommen bzw. umbenannt.


Das ist doch wunderbar.
Dann sind das ja gar keine christliche Feste.
Problem gelöst.


Zitat:
Das mit der Aufklärung ist mir auch klar.


Auch das könnte nicht perfekter sein, auch wenn es falsch ist. (Viele Aufklärer waren religiös. Kant, Wieland, vor allem aber Lessing ("Nathan"), ja, sogar Voltaire. Die wenigsten war Atheisten.)

Ergo: Perfekte Grundlagen, sich wohlgefällig zurückzulehnen und die durch Nichts entstandene und gerade jetzt durch Nichts geradezu explodierende Natur zu genießen.

Alle Probleme gelöst.
Alle glücklich.

Beitrag 26 April 2014 11:51 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Auch das könnte nicht perfekter sein, auch wenn es falsch ist. (Viele Aufklärer waren religiös. Kant, Wieland, vor allem aber Lessing ("Nathan"), ja, sogar Voltaire. Die wenigsten war Atheisten.)

Ja, natürlich waren die alle Christen, weil automatisch von den Eltern getauft, und weil vor der Aufklärung sich kaum jemand wagte, sein Nichtchristsein öffentlich zu machen, weil das schlicht lebensgefährlich war!

Aber weil du Voltaire so heraushebst: Er war Christ, aber seine Werke wurden von der katholischen Kirche auf den Index gesetzt. Weil er eben diese Kirche angriff – Zitat aus der Wikipedia:

Zitat:
An der katholischen Kirche und ihrer Verquickung mit der weltlichen Macht übte er schärfste Kritik. Viele seiner späteren Briefe beschloss er mit der berühmt gewordenen Parole Écrasez l’infâme! (wörtlich: „Zermalmt die Niederträchtige!“), was in der Regel auf die Kirche als Institution bezogen wird. Einer anderen Lesart zufolge war mit l’infâme der von Voltaire oft gegeißelte Aberglaube (l’infâme superstition) gemeint. Im Jahr 1768 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Corbera das Pamphlet Epître aux Romains, das zum Widerstand gegen den Papst aufruft.

Voltaire wünschte sich ein kirchliches Begräbnis, doch verweigerte er auf dem Totenbett die Kommunion ebenso wie den von der Kirche verlangten Widerruf seiner Schriften. Auch von seiner Verneinung der Gottessohnschaft Jesu rückte er nicht ab.

Wenn Du mir das nächste Mal widersprichst, informieren Dich bitte besser – dann machte mir das vielleicht mehr Spaß.

Beitrag 26 April 2014 12:36 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Viele Aufklärer waren religiös. Kant, Wieland, vor allem aber Lessing ("Nathan"), ja, sogar Voltaire. Die wenigsten war Atheisten.

Boah ej, tatsächlich?!?
Was für ein Wunder - wurden die doch in einer Gesellschaft sozialisiert, in der 99,9% der Bevölkerung gläubig waren. Die wurden also vom Babyalter an mit soviel religiösem Mist indoktriniert, da kann es nun wirklich nicht verwundern, dass die das bis hin zum Tod nicht mehr losgeworden sind.


Zitat:
und die durch Nichts entstandene und gerade jetzt durch Nichts geradezu explodierende Natur zu genießen

Du musst nicht ständig unter Beweis stellen, dass Dein Gehirn mit so viel religiösem Dreck verstopft ist, dass Du noch nicht einmal die Grundzüge der Entstehung des Universums und der Evolution verstehen kannst.

Beitrag 26 April 2014 12:37 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Aria hat folgendes geschrieben::
Das ist ein Vergleich par excellence.

OK, diesen Vergleich einst Du.
Ich halte den aber für zulässig. Alle Religionen basieren auf dem selben gedanklichen Grundprinzip. Nur weil das Chistentum hier in D-Land damit leben muss, dass seine Mitglieder dank der Aufklärung sich nicht mehr jeden Scheiß gefallen lassen und sich infolge dessen mit seine Forderungen etwas zurücknehmen muss, bedeutet das noch lange nicht, dass das Christentum als einzige (monotheistische) Religion seinen Absolutheitsanspruch agegeben hat.

Beitrag 26 April 2014 12:42 
 
 
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Horst
Moderator


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:59

Anmeldungsdatum: 08.11.2002
Beiträge: 9262
Wohnort: Nähe Frankfurt am Main


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harryster hat folgendes geschrieben::
Ich habe gedacht in diesem Forum wäre das Thema Religion abgeschlossen. ...

Inzwischen hat sich der Thread zum reinen Religionsthread entwickelt.

Gruß
Horst

Beitrag 26 April 2014 12:51 
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