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Ordnungsamt verbietet Nacktradeln in Leipzig ... 06.06.2014, 15:21 Uhr | dpa
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Mannix007
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Ordnungsamt verbietet Nacktradeln in Leipzig ... 06.06.2014, 15:21 Uhr | dpa

Zitat - Es sollte ein luftig-lockerer Spaß werden: Zwei Dutzend Menschen wollten sich am Samstag (7.6.2014) in Leipzig nackt oder leicht bekleidet aufs Fahrrad schwingen - doch die Stadt hat das FKK-Radeln verboten. Das Ordnungsamt habe die Veranstaltung aus Sorge um die öffentliche Ordnung und Sicherheit untersagt, sagte die Organisatorin. Das Verwaltungsgericht lehnte einen Eilantrag gegen das Verbot ab, wie dessen Sprecherin Susanne Eichhorn-Gast sagte. Auch die Richter stuften das Nacktradeln als grob ungehörig ein. "Der Weltnacktradeltag wird seit Jahren in vielen Städten aus dem Untergrund heraus unangemeldet veranstaltet", sagte die Organisatorin weiter. "Ich wollte nun den anderen Weg gehen und der Anmeldepflicht nachkommen." Das daraus entstandene Verbot sei "drastisch", erklärte sie: "Damit hat das Nacktradeln einen schweren Rückschlag erlitten." Krug bezeichnete die Aktion als politisch: "Es ist hauptsächlich eine Protestfahrt gegen den motorisierten Straßenverkehr." Die Nacktheit der Radler sei lediglich ein "Teilaspekt".- Zitat-Ende

Das ist es LEIDER, was den Umgang mit Nacktheit noch mehr erschwert. Mit ganz anderen Absichten "gestartet", wird eine Nacktradeltour zu etwas stilisiert, was mit einem modernen Land wie Deutschland nicht mehr vereinbar ist.
Wer kann dieses Gerüst aus Prüderie und falsch verstandenem Umgang mit FKK und Nacktheit einreißen - nur die Menschen selbst, denen die FKK und der damit verbundene Umgang mit Nacktheit am Herzen liegt! Von INNEN nach außen - anders kann und wird es nicht klappen, für noch mehr Akzeptanz und Toleranz und Verständnis zu werben, dass FKK und Nacktheit etwas ganz Natürliches ist!

In Australien, Nord- und Süd-Amerika, selbst im erzkatholischen Land Spanien gibt es das Nacktradeln in riesigen Ausmaßen in den Weltstädten. In Großbritannien, in Frankreich, in Be-Ne-Lux gibt es diese Veranstaltungen.

Eines der angeblich freiesten und reichsten Länder mit einer der modernsten Demokratien entpuppt sich als unfrei, arm (im Geist) und unmodern, was Demokratie betrifft, was die Freiheit betrifft, wie sie im Grundgesetz verankert ist!

[/u]

Beitrag 06 Juni 2014 17:56 
 
 
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Nackidei



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Re: Ordnungsamt verbietet Nacktradeln in Leipzig ... 06.06.2014, 15:21 Uhr | dpa

Mannix007 hat folgendes geschrieben::
Zitat - ... Krug bezeichnete die Aktion als politisch: "Es ist hauptsächlich eine Protestfahrt gegen den motorisierten Straßenverkehr." Die Nacktheit der Radler sei lediglich ein "Teilaspekt".- Zitat-Ende

Das ist es, was mich stört. Reicht es nicht, dass der Begriff "FKK" in der Öffentlichkeit in der Vergangenheit sehr gelitten hat, weil dieser ständig zweckentenfremdet (FKK-Bar, FKK Night Club usw) und öffentliche Nacktheit = FKK zunehmend der Rotlichtszene zugeordnet wird? Jetzt wird Nacktheit = FKK auch noch für die politische Agitation mißbraucht. Das ist gar nicht gut.
Die Leute sollen ruhig demonstrieren. Jeder hat das Recht, auf vermeindliche bzw. mutmaßliche Mißstände in demonstrativer Form hinzuweisen. Mit FKK und natürlicher Nacktheit hat das Ganze aber nun ja überhaupt nichts zu tun.
Noch ein wichtiger Aspekt: Jedes Gerichtsurteil, welches gegen öffentliche Nacktheit gefällt wird (wie in diesem Fall), ist für uns alle kontraproduktiv und bringt uns nur einem Totalverbot der FKK, z.B. des Nacktbadens, näher.

Beitrag 06 Juni 2014 18:33 
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Tim007



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Re: Ordnungsamt verbietet Nacktradeln in Leipzig ... 06.06.2014, 15:21 Uhr | dpa

Nackidei hat folgendes geschrieben::
Jedes Gerichtsurteil, welches gegen öffentliche Nacktheit gefällt wird (wie in diesem Fall), ist für uns alle kontraproduktiv und bringt uns nur einem Totalverbot der FKK, z.B. des Nacktbadens, näher.


Genau das ist es!

Und das ist auch die Kritik an (dem von mir sehr geschätzen) Puistola: In einem Kanton ist das Nacktwandern bereits verboten. Wenn das Verbot höchstrichterlich zementiert wird, können alle einpacken. Und die Allgemeinheit wird sagen: "Haben wir es doch gewusst. Das ist was Illegales."

Beitrag 06 Juni 2014 18:46 
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Fuerte2000
Ehemaliger User










Habe das auch gerade gelesen und bin geschockt. "Grob ungehörig" da fällt mir nichts mehr ein. Da gehe ich nachher erstmal eine Runde Nackt Radfahren am Rhein. Die Nächte sollen dieses Wochenende ja tropisch werden.

Beitrag 06 Juni 2014 18:55 
 
 
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Diddel
Ehemaliger User










Was will man schon von einer Frau die mit ""Eichhorn-Gast"" noch nicht einmal ein Namensbekenntnis zu Ihrer eigenen Familienplanung hat. Das ist grob Ungehörig, das Sozialamt sollte einmal bei Ihr ´vorbeischaun. Großes Kopfschütteln - Diddel

Beitrag 06 Juni 2014 19:05 
 
 
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NaWa



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Beiträge: 70
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WNBR Leipzig

Zitat:
"Der Weltnacktradeltag wird seit Jahren in vielen Städten aus dem Untergrund heraus unangemeldet veranstaltet"


Wie bitte? Aus dem "Untergrund" ???

Das sind ganz normale Menschen die diesen Weltnacktradeltag seit Jahren mit Erfolg organisieren und das mit einem sehr sinnigen Grund und eben KEINE dunklen Gestalten aus dem Untergrund!

Meiner Meinung nach gehören die Richter in den "Untergrund"
Mir kommt das Kotz.... wenn ich lese "...aus Sorge um die öffentliche Ordnung und Sicherheit"
Das macht es wieder einmal klar, das die da "oben" nur Schiss haben, das Volk könne sich gegen sie erheben!
Ebenso finde ich es zum Kotz... das Veranstaltungen "angemeldet" werden müssen! Sind wir alle KINDER?
Das Volk wählt eine Regierung, damit diese das Volk schützt und nicht bevormundet! Wen wunderts also das kaum noch jemand zur Wahl geht!
Wird Zeit, das endlich Montags-Nackt-Demos starten!

Beitrag 06 Juni 2014 20:25 
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Puistola



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Beiträge: 5271
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Re: WNBR Leipzig

NaWa hat folgendes geschrieben::
Wird Zeit, das endlich Montags-Nackt-Demos starten!

Richtig!
Es ist geradezu lächerlich, dass in einem Land, wo vor einigen Jahren ein Unrechts-Regime gestürzt wurde mit dem couragierten Ruf "Wir sind das Volk", Nacktradler sich vom Ordnungsamt ein Verbot aufschwätzen lassen.
Da nimmt man eben ein paar Euro in die Tasche (der Hose auf dem Gepäcktrager) und radelt los. Ich wiederhole heute nicht nochmal die Argumente gegen die Anwendbarkeit von OWiG §118.

Tim hat schon recht:
Wenn man niemals nackt wandert und niemals nackt radelt, kommt auch kein Ordnungsamt auf die Idee, das verbieten zu wollen mittels Bussgelddrohung.
Der Effekt ist derselbe: Keine Nacktheit in der Öffentlichkeit.

Nur:
Gegen das behördliche Verbot, gegen ein Bussgeld hat man rechtliche Handhaben (Die im Fall Petrullo noch längst nicht ausgeschöpft sind),
aber gegen die duckmäuserische Selbstbeschränkung ist kein Kraut gewachsen.


Und zuletzt noch was:
Nacktwandern oder Nacktradeln ist kein "FKK".
Lasst diesen dümmlichen Ausdruck jenen, die meinen, sich hinter Thujahecken verstecken zu müssen.
Die dürfen das!
Dagegen ist nichts einzuwenden, und die haben diesen Begriff für ihr Indiaca- und Plasticliegenparadies geprägt. Lasst die "FKK" denen.
Freie Nackte brauchen das nicht.

Puistola

Beitrag 06 Juni 2014 21:26 
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regenmacher



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Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


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Aus den dürren Texten im Startpost ist zu entnehmen, dass das Verbot wohl mit einer unterstellten „Störung der öffentlichen Ordnung“ begründet wird.
(„Auch die Richter stuften das Nacktradeln als grob ungehörig ein.“)

Ungeachtet der Frage, ob hier eine Störung der öffentlichen Ordnung vorliegt, darf ich abermals einen Hinweis geben auf ein höchstrichterliches Urteil, dass die Begründung „Störung der öffentlichen Ordnung“ als Begründung für ein Demo-Verbot ablehnt, was in diesem Zusammenhang die Anwendung des §118 Ordnungswidrigkeitengesetz - ungeachtet aller anderen Fragen im Bezug zu §118 - eh ausschließt. Dies ist vielen Ordnungsbehörden so nicht bekannt.

Mit dem Verbot in der Tasche kann man – wenn man es denn will – leicht (weil es eine Demo ist hier sogar mit höchstrichterliche Unterstützung) relativ leicht dagegen vorgehen.

Einschub Anfang
Anders wäre dies, wenn die öffentliche Sicherheit – ein ganz andere Begriff – gefährdet wäre. Dann wäre eventuell – so ein OLG - ein Verbot möglich. Darauf stellt das Ordnungsamt hier aber nicht ab.
Einschub Ende

Hinweis:
Das höchstrichterliche Verbot für das Demo-Verbot ermöglicht allerdings immer noch Auflagen der Ordnungsbehörde.

Zitat:
"Der Weltnacktradeltag wird seit Jahren in vielen Städten aus dem Untergrund heraus unangemeldet veranstaltet", sagte die Organisatorin weiter

Nein. Für alle Städte in England, USA, Niederlanden, Belgien, Spanien, Kanada, Mexiko usw. usw. werden die Demos seit Jahr und Tag angemeldet und die technische Durchführung mit der örtlichen Polizei bzw. den Ordnungsbehörden detailliert abgesprochen. (Startzeitpunkt, Wegstrecke usw.)

alle Grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 06 Juni 2014 22:43 
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Tim007



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Trotzdem eine allgemeine Überlegung:

Eine Demonstration muss wohl angemeldet werden.
Ein Ausflug nicht.

Warum hat man sich nicht einfach getroffen, als Ausflug gewissermaßen?
Wer viel fragt, bekommt viele Antworten.
Rechtswidrig dürfte so ein netter Ausflug auch nicht sein, oder?

Beitrag 07 Juni 2014 10:57 
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Nackidei



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Nur: Was eine Versammlung oder eine Demonstration ist, ist vom Gesetzgeber genau definiert. Im vorliegenden Fall handelte es sich ganz sicher um eine Demonstration und nicht um einen Kaffeeausflug des Landfrauenverbandes:
Zitat: "Es ist hauptsächlich eine Protestfahrt gegen den motorisierten Straßenverkehr."
Es geht ja auch darum, den zuständigen Behörden wie Ordnungsamt und Polizei die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen (Verkehrslenkung, Absperrungen etc.), wenn es der Umfang der Versammlung erfordert. Nein nein, anmelden ist schon ok. Das Verbot dieser Veranstaltung ist aber in der Tat fragwürdig. Aber auch hier wird wieder einmal deutlich, das Nacktheit in der Öffentlichkeit von unserer Justiz zunehmend kriminalisiert wird. Ärgerlich dabei ist nur, dass diese Entwicklung von einzelnen Nackten oder nackten Gruppen noch gefördert wird. Wie schon gesagt: Wenn ich gegen den motorisierten Straßenverkehr demonstriere muss dies nicht nackt geschehen = Mißbrauch der FKK. Das ist nichts anderes als die Bezeichnung "FKK-Club" für ein Swingerclub oder Bordell.

Beitrag 07 Juni 2014 11:39 
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Tim007



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Nackidei hat folgendes geschrieben::
Wenn ich gegen den motorisierten Straßenverkehr demonstriere muss dies nicht nackt geschehen = Mißbrauch der FKK. Das ist nichts anderes als die Bezeichnung "FKK-Club" für ein Swingerclub oder Bordell.


Naja, ist denn behauptet worden, dass das "FKK" sein solle?

Die Femen ziehen auch blank. PETA-Aktivisten auch. Trotzdem versehen sie sich nicht mit dem Etikett "FKK".

Und wenn sich eine hübsche Frau nackt auf einem PKW räkelt, um den Absatz zu fördern, behauptet sie gewiss nicht, "FKK" zu "machen".

Das ist der Unterschied zum "FKK-Club" im Rotlichtmilieu.

Beitrag 07 Juni 2014 11:55 
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Puistola



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"FKKler" haben kein Nackt-Monopol

Nackidei hat folgendes geschrieben::
Wenn ich gegen den motorisierten Straßenverkehr demonstriere muss dies nicht nackt geschehen = Mißbrauch der FKK.


Nein, die "FKK" wird nicht missbraucht.
Denn nicht Alles, was nackt ist, ist "FKK".
Ihr "FKKler" habe nicht das Monopol auf die Nacktheit.
Die Nacktheit am WNBR ist Symbol der Schutzlosigkeit
der Velofahrer im Strassenverkehr.

Übrigens:
Der Demonstrationscharakter des WNBR schliesst nicht aus,
dass dabei Dutzende bis Tausende eine Riesengaudi erleben.


Puistola

Beitrag 07 Juni 2014 12:06 
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Nackidei



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Es stimmt. Wenn irgendwelche Aktivisten sich ihrer Klamotten entledigen und nackend demonstrieren, ist das ganz sicherlich kein FKK. Die meisten von uns machen ja auch kein FKK, wenn sie nackend Rasen mähen oder sich nackt am Strand der Isar sonnen. Von dem, was hinter dem besagten Kürzel ursprünglich steckt, hat sich der Großteil von uns verabschiedet bzw. weiß überhaupt nichts von den Ursprüngen der FKK-Bewegung.
Nein, es geht darum, dass durch solche Aktionen, wie hier beschrieben, die Nacktheit in der Öffentlichkeit zunehmend Ablehnung erfährt, sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei der Ordnungsmacht und der Justiz. Darüber täuscht auch eine kurzweilige Gaudi, wie Puistola schreibt, nicht hinweg. Und jeder Gerichtsbeschluss eines kleinen Amtsgerichts findet sich in entsprechenden Datenbanken der Justiz wieder, die in ähnlich gelagerten Fällen anderen Richtern wiederum bei der Entscheidungsfindung helfen. Dies ganz sicher aber nicht in unserem Sinne.

Beitrag 07 Juni 2014 12:20 
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Tim007



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Beiträge: 7783
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Nackidei hat folgendes geschrieben::
Und jeder Gerichtsbeschluss eines kleinen Amtsgerichts findet sich in entsprechenden Datenbanken der Justiz wieder, die in ähnlich gelagerten Fällen anderen Richtern wiederum bei der Entscheidungsfindung helfen. Dies ganz sicher aber nicht in unserem Sinne.


Das ist wahr.

Deshalb finde ich die unspektakulären Nacktwanderungen von Horst oder Regenmacher so gut. Ihnen ist letztlich zu verdanken, dass entsprechende Naturistenwanderwege eingerichtet worden sind. Über sie wird augenzwinkernd berichtet. Ihnen geht einher, dass das Nacktsein als solches gerade nicht unzüchtig ist. Zuerst werden die Teilnehmer als liebenswerte "Spinner" gesehen, und dann kommen auch andere auf den Geschmack.

So aber ist jedes Verbot ein Rückschritt.

Beitrag 07 Juni 2014 12:41 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Nackidei hat folgendes geschrieben::
Und jeder Gerichtsbeschluss eines kleinen Amtsgerichts findet sich in entsprechenden Datenbanken der Justiz wieder, die in ähnlich gelagerten Fällen anderen Richtern wiederum bei der Entscheidungsfindung helfen. Dies ganz sicher aber nicht in unserem Sinne.
Das ist wahr.

Seit wann sind Amtsgerichturteile höher einzuschätzen als höchstrichterliche?

Ihr schreibt hier, als ob es das höchstrichterliche Urteil, auf das regenmacher hinwies, nicht gibt – er schrieb gestern, am 06 Juni 2014 22:43, in diesem Thread:

Zitat:
… darf ich abermals einen Hinweis geben auf ein höchstrichterliches Urteil, dass die Begründung „Störung der öffentlichen Ordnung“ als Begründung für ein Demo-Verbot ablehnt, was in diesem Zusammenhang die Anwendung des §118 Ordnungswidrigkeitengesetz - ungeachtet aller anderen Fragen im Bezug zu §118 - eh ausschließt. Dies ist vielen Ordnungsbehörden so nicht bekannt.

Beitrag 07 Juni 2014 14:15 
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