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Streiflichter Nr..243 vom 27.06.2014

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regenmacher



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Streiflichter Nr..243 vom 27.06.2014

(1) Nackte Zahlen aus Kanada

Kürzlich kamen mir die Ergebnisse einer Studie auf den Tisch, in der konkrete Zahlen zu den Erfahrungen und Vorstellungen der kanadischen Bürger bezüglich Nacktheit und Naturismus ermittelt werden sollten.

Im Auftrag der „Federation of Canadian Naturists / Fédération Québécoise de naturisme (FCN/FQN)“ hatte die „Mark Wilkins Communications“ in einer der letzten Februarwochen diesen Jahres nach statistischen Methoden ausgesuchte 1015 erwachsene Kanadier beiderlei Geschlechts dazu befragt. Die Fragen wurden zusammen mit Vertretern des „Bare Oaks Family Naturist Park“ aufgestellt.

Inzwischen liegen die Antworten vor.

Die wesentlichen Ergebnisse sind (mit einigen weiteren Erläuterungen) unter

http://www.naturism.ca/2014-FCN-FQN-survey.pdf

abrufbar. Ich will hier jetzt nicht auf alle Zahlen eingehen, aber doch feststellen, dass neben den erstaunlich hohen Prozentsätzen von Personen, die angeben, Erfahrungen mit Naturismus zu haben, ein noch größerer Prozentsatz sich vorstellen kann, es „einmal zu versuchen“.

Interessant auch, dass die „Toronto Sun“ die Zahlen für so interessant hält, dass sie diese in ihrer Ausgabe vom 18.06.2014 in eine übersichtliche Grafik umsetzt :


http://www.canoe.ca/Travel/Canada/2014/06/17/nudeCanadiansWEB.jpg

Auch interessant :
Im Vergleich zu einer von rund 15 Jahren mit ähnlicher Zielsetzung durchgeführten Studie hat sich die Position des durchschnittlichen Kanadiers zu einer mehr offenen Haltung dem Naturismus gegenüber entwickelt.

Wie ist das zu erklären ?

Stephane Deschenes vermutet, dass die Leute [endlich] genug von der Über-Sexualisierung der Gesellschaft und den „Schönheitsidealen“ haben, will aber natürlich auch nicht ausschließen, dass es die pure Lebensfreude Quelle dieser Entwicklung ist.


(2) Alpe Adria – die Zweiundvierzigste

Vor einer Woche trafen sich Aktive im kroatischen Solaris. Darunter auch internationale Prominenz aus der INF und den angeschlossenen Verbänden. Die dort auch unter dem Kürzel AA (was für Alpe Adria steht) bekannte Veranstaltung wurde heuer bereits zum 42. Mal organisiert und gehört damit zu den klassischen Angeboten, die gleich mehrere Aufgaben erfüllen können.

Zuallererst ist es ein sportliches Treffen, denn es werden dort in reichlicher Zahl freundschaftlich geführte sportliche Wettkämpfe und Spiele angeboten. Auf dem Programm stehen : Petanque, Laufen, Tischtennis, Volleyball (auch für gemischte Teams), Spiele für Kinder, Tauziehen, Beachvolleyball usw.

Zum Zweiten ist es aber auch ein Treffen der in der INF organisierten Landesverbände, welches Gelegenheiten bietet, sich untereinander auszutauschen.


https://scontent-b-ams.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/t1.0-9/10494848_340167556136147_2797550588629378600_n.jpg

So verbindet sich organisatorische Arbeit mit sportlichem Spaß.

Das ist übrigens nicht immer so.

Internes Beispiel : Der Sportausschuss traf sich vor etlichen Monaten … das muss jetzt aber unter uns bleiben … in Amsterdam. Nicht auf einem der vielen FKK-Gelände ... sondern im dortigen Flughafen, einem sicherlich nicht zu naturistischem Treiben geeigneten Bereich.

Jetzt aber zum diesjährigen Alpe Adria :

Wie zu jedem Sportfest gehören auch hier ein paar Pokale dazu, die die Gewinner dann Nachhause tragen dürfen.


https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfp1/t1.0-9/10392413_10154278297295224_8612655483204173668_n.jpg

Aber findet Ihr nicht auch, dass das – mit ihren wenigen Zentimetern - etwas kleine Pokale sind. Das passt doch nicht zu den großen Siegen. Etwas ähnliches werden sie sich wohl auch bei der INF gedacht haben, als sie diesen schweren Pokal ins Spiel brachten :


https://scontent-a-vie.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/t1.0-9/10455317_10154278297865224_7696565695792819009_n.jpg

Ganz schön schwer. Jedenfalls so schwer, dass helfende Männerhände unserer Sieglinde, der Präsidentin der INF, willkommen sind. Bevor ich jetzt aber Schimpfe aus der INF bekomme, mache ich mich lieber auf den Weg nach Draußen – auf die Spielfelder,


https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpf1/t1.0-9/10489912_341295489356687_7042532246770102037_n.jpg

wo wir diesem, mit Rucksack und gut gefüllter Kühltasche ausgerüsteten, jungen Mann begegnen :


https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfp1/t1.0-9/10487292_728154653896744_4939617342751556665_n.jpg

Bei den Spielfeldern treffen wir Gianfranco Ribolzi, den Präsidenten des Verbandes der italienischen Naturisten,


https://scontent-a-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xpa1/l/t1.0-9/10500476_341295622690007_6147704346452038280_n.jpg

wie er versucht die Karten, Namen und Spiellisten irgendwie sinnvoll zu sortieren. Er muss sich dabei konzentrieren, was gar nicht einmal so leicht ist, denn von links und rechts wird ihm dauernd dazwischen gequatscht. Und wenn er wüsste, was gerade zu diesem Zeitpunkt in seinem Heimatland Italien passiert, dann wäre er vermutlich noch etwas nervöser :


(3) Nacktbaden in Abruzzen

Vor etlichen Streiflichtern konnte ich hier über eine Initiative in Abruzzen notieren, deren Ziel es war, dem Naturismus in Italiens zur Anerkennung zu verhelfen. Die Bemühungen führten – wie damals bereits notiert - zu einem eigenen „Regionalgesetz“, durch die u.a. auch der Aufbau von allgemein zugänglichen FKK-Stränden unterstützt wird. Der kaum 5 Jahre alte, aber offensichtlich schon sehr aktive FKK-Verein „Associazione Naturista Abruzzese“ nahm dies zum Anlass, Anfang März diesen Jahren von der Gemeinde „Torino di Sangro“ einen dem Naturismus gewidmeten Strandabschnitt zu fordern.

Vor gut zwei Wochen – genauer : am 13.06.2014 – stimmte der Stadtrat mit Unterstützung der Bürgermeisterin Silvana Priori erwartungsgemäß dem zu und bekundetet damit seine Unterstützung des Nacktbadens.

Am vergangenen Samstag, den 22.06.2014, war dann endlich weit.

Bei idealem Wetter konnten Mitglieder und Freunde des dortigen FKK-Vereins „Associazione Naturista Abruzzese“ - anlässlich der offiziellen Eröffnung eines FKK-Strandabschnittes - symbolisch ein zuvor errichtetes Band durchtrennen.

Noch am Abend wurde darüber in einem regionalen TV-Beitrag berichtet :


http://youtu.be/VNOQ8kge_oA

Wenngleich der vorstehende TV-Bericht nicht vollständig ohne Verpixelung auskommt, kann ich euch sagen : Unsere Freunde von der „Associazione Naturista Abruzzese“ sind mächtig stolz. Und wenn wir bedenken, dass das alles in Italien spielt, dann haben sie darin sogar recht.

Versuche der hilflosen Übersetzung will ich mir sparen, denn meine Kenntnisse der italienischen Sprache sind minimalistisch. Aber eins werdet ihr mir sofort bestätigen: Die Begeisterung mit der Gabriela da „rüber kommt“ ist alles andere als minimalistisch. Stefano Daniele und Andera Mirabilio vom besagten FKK-Verein wären von der Tarantel gestochen, wenn sie das nicht nutzen würden.

Erfreulich auch, dass die „il Centro“ am darauffolgenden Tag, den 22.06.2014, die Nachricht vom neuen Nacktbadestrand auf die erste Seite platziert :

https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpf1/t1.0-9/s640x640/10462939_10201981701133853_7468148076813903241_n.jpg

Und dem Thema im Regionalteil eine ganze Seite einräumt :

https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t1.0-9/s640x640/10501603_10201981749415060_4493144307011735504_n.jpg

Typisch auch die Argumentation, in der immer wieder auf die Bedeutung für den Tourismus hingewiesen wird. ("Farà bene al turismo" = „Es ist gut für den Tourismus“)

Wenngleich es sich hier vorläufig nur um ein Küstenabschnittchen von kaum 150 Meter handelt, so kommt der Entwicklung doch strategische Bedeutung zu : Es ist eines der ersten italienischen Objekte, bei denen ein eigentlich privatrechtlich organisierter FKK-Verein „Verantwortung“ für einen der Öffentlichkeit allgemein zugänglichen FKK-Bereich übernimmt.


(5) Jaume D'Urgell

Vor gut 4 Jahren notierte ich über ihn in einem Streiflicht – nun ist er vom Verband der spanischen Naturisten FEN zum „Naturisten des Jahres 2014“ gekürt worden.


https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t1.0-9/10381989_10202383925582869_2604517736363833019_n.jpg
Jaume D'Urgell

Die Rede ist von Jaume D'Urgell, der vor 8 Jahren die Zeitung „La República" mit begründet hat und der mir vor einiger Zeit durch seinen Vortrag "Situación legal del Naturismo en España" ( „Zur rechtlichen Situation des Naturismus in Spanien“) auffiel. Die „Asociación para el Desarrollo del Naturismo, Comunidad de Madrid, ADN“, die auch in der FEN organisiert ist, hatte dazu ins Kulturzentrum eingeladen.

Wie ich im Nachgang erfuhr, hatte sich Jaume auch schon zuvor für die Legalisierung des Nacktseins in Spanien eingesetzt.

Das Interesse des inzwischen wiedergewonnenen Mitgliedes der für hiesige Verhältnisse sozialdemokratischen „Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE)“ gilt ganz generell den Rechten von Minderheiten. Kürzlich ist er mir durch sein europapolitisches Engagement aufgefallen – vielleicht ergeben sich da neue Möglichkeiten für den Vorsitzenden der „Fundación Internacional de Derechos Humanos“.

Natürlich gibt es auch in Spanien viel zu tun, denn in der „nackten Sache“ liegen dort inzwischen vier Verfahren beim „Tribunal Supremo, Madrid“ ( grob übersetzt: „Verfassungsgericht“) zur Entscheidung an. Wie Ismael Rodrigo, der Präsident des spanischen Naturistenverbandes, betont, verschlingt jedes dieser Verfahren eine vom Gericht erhobene „Bearbeitungsgebühr“ von 1250 Euro.

Das summiert sich.

Auch hierzulande hat es Versuche gegeben, nach unscharfen Kriterien so etwas ähnliches wie eine „BverfG-Gebühr“ zu erheben. Unvergessen der von Andreas Voßkuhle vor rund 2 Jahren mit vorgeblicher Rückendeckung der anderen Bundesverfassungsrichter fürs erste erfolglos gestartete Versuch, dem BverfG noch vor(!) Prüfung durch Verfassungsrichter und nach erstaunlich unscharfen Kriterien das Verhängen einer so genannten „Mutwillensgebühr“ von bis zu 5000 Euro zu gestatten. Voßkuhle ist damals durch das politische Berlin geeilt und hat jedem – aber auch wirklich jedem – erzählt, dass im Jahre 2011 über 6200 Beschwerden dort eingegangen sein, die zu einer Arbeitsüberlastung führen würden. Wohlgemerkt : Bereits seit über einem halben Jahrhundert hat das BverfG die Möglichkeit, nach(!) richterlicher Prüfung eine „Missbrauchsgebühr“ zu verhängen, wovon aber aus gutem Grund bisher in nur 0,2 % der Beschwerden Gebrauch gemacht wurde.

Höchste Zeit für das Schlusslicht :


(5) Ein Bild und seine Geschichte

Bei den größen, vielfach verschachtelten und auch umfangreichen WNBR-Unternehmungen kann es - trotz offener und versteckter polizeilicher Unterstützung – schon einmal zu kleineren Zwischenfällen kommen, wie zum Beispiel folgendes Bild zeigt :


http://www.diarioregistrado.com/upload/news/diarioregistrado/53ad247826dd1_crop.jpg

Ein frisch vermähltes Brautpaar (Glückwunsch) wollte sich ursprünglich zum Londoner Royal Palace kutschieren lassen, verließ dann aber – wegen des Verkehrsstaus – auf den teuer gemieteten Rolls Royce und ging zu Fuß weiter … als sie lautes Fahrrad-Klingeln, Musik und Rufe vernahmen, die sie zunächst nicht einordnen konnten. Bis dann … ja bis dann … die Nacktradler der Londoner WNBR-Demo vorbeikamen, was dann zu vermutlich einmaligen Hochzeitsfotos führte :


http://www.diarioregistrado.com/upload/news/diarioregistrado/53ad24d4eaa46_crop.jpg

Ich habe einige Minuten überlegt :

Vielleicht wird der eine oder die andere jetzt sagen, dass die Nacktradler ihnen ihre Hochzeit kaputt gemacht haben.

Ich aber sage das exakte Gegenteil.

Sie scheinen sich gefreut zu haben.

In jedem Fall :
Glückwunsch dem frischvermählten Brautpaar.

Schluss für heute.


Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Hier geht es zum letzten Streiflicht:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=30909

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat:
Hier geht es zu den anderen Streiflichtern - „gesammelt und gebunden“:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=19187

Und hier:
http://www.sauna-jugendforum.de/viewtopic.php?f=69&t=126&start=200

Und hier auch:
http://www.fsg-lev.de/aktuelles.html
.

Beitrag 27 Juni 2014 23:53 
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Kleine Berichtigungen

(1) Nackte Zahlen aus Kanada

Vor einigen Wochen kamen mir die Ergebnisse einer Studie auf den Tisch, in der konkrete Zahlen zu den Erfahrungen und Vorstellungen der kanadischen Bürger bezüglich Nacktheit und Naturismus genannt wurden.

Im Auftrag der „Federation of Canadian Naturists / Fédération Québécoise de naturisme (FCN/FQN)“ hatte die „Mark Wilkins Communications“ in einer der letzten Februarwochen diesen Jahres nach statistischen Methoden ausgesuchte, erwachsene Kanadier beiderlei Geschlechts dazu befragt. Über 1015 Personen beantworteten die zusammen mit Vertretern des „Bare Oaks Family Naturist Park“ zusammengestellten Fragen.

Inzwischen liegen die Ergebnisse vor.

Sie sind (mit einigen weiteren Erläuterungen) unter

http://www.naturism.ca/2014-FCN-FQN-survey.pdf

abrufbar. Ich will hier jetzt nicht auf alle Zahlen eingehen, aber doch feststellen, dass neben den erstaunlich hohen Prozentsätzen von Personen, die angeben, Erfahrungen mit Naturismus zu haben, ein noch größerer Prozentsatz sich vorstellen kann, es „einmal zu versuchen“.

Interessant auch, dass die „Toronto Sun“ das Material für so interessant hält, dass sie dieses in ihrer Ausgabe vom 18.06.2014 in eine übersichtliche Grafik umsetzt :


http://www.canoe.ca/Travel/Canada/2014/06/17/nudeCanadiansWEB.jpg

Auch interessant :
Im Vergleich zu einer von rund 15 Jahren mit ähnlicher Zielsetzung durchgeführten Studie hat sich die Position des durchschnittlichen Kanadiers zu einer mehr offenen Haltung dem Naturismus gegenüber entwickelt.

Wie ist das zu erklären ?

Stephane Deschenes vermutet, dass die Leute [endlich] genug von der Über-Sexualisierung der Gesellschaft und den „Schönheitsidealen“ haben, will aber natürlich auch nicht ausschließen, dass es die pure Lebensfreude Quelle dieser Entwicklung ist.


(2) Alpe Adria – die Zweiundvierzigste

Vor einer Woche trafen sich Aktive im kroatischen Solaris. Darunter auch internationale Prominenz aus der INF und den angeschlossenen Verbänden. Die dort auch unter dem Kürzel AA (was für Alpe Adria steht) bekannte Veranstaltung wurde heuer bereits zum 42. Mal organisiert und gehört damit zu den klassischen Angeboten, die gleich mehrere Aufgaben erfüllen können.

Zuallererst ist es ein sportliches Treffen, denn es werden dort in reichlicher Zahl freundschaftlich geführte sportliche Wettkämpfe und Spiele angeboten. Auf dem Programm stehen : Petanque, Laufen, Tischtennis, Volleyball (auch für gemischte Teams), Spiele für Kinder, Tauziehen, Beachvolleyball usw.

Zum Zweiten ist es aber auch ein Treffen der in der INF organisierten Landesverbände, welches Gelegenheiten bietet, sich untereinander auszutauschen.


https://scontent-b-ams.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/t1.0-9/10494848_340167556136147_2797550588629378600_n.jpg

So verbindet sich organisatorische Arbeit mit sportlichem Spaß.

Das ist übrigens nicht immer so.

Internes Beispiel : Der Sportausschuss traf sich vor etlichen Monaten … das muss jetzt aber unter uns bleiben … in Amsterdam. Nicht auf einem der vielen, dortigen FKK-Gelände wie man vermuten würde ... sondern im Flughafen von Amsterdam, einem sicherlich nicht zu naturistischem Treiben geeigneten Gelände.

Jetzt aber zum diesjährigen Alpe Adria (AA) :

Wie zu jedem Sportfest gehören auch hier ein paar Pokale dazu, die die Gewinner dann Nachhause tragen dürfen.


https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfp1/t1.0-9/10392413_10154278297295224_8612655483204173668_n.jpg

Aber findet Ihr nicht auch, dass das – mit ihren wenigen Zentimetern - etwas kleine Pokale sind. Das passt doch nicht zu den großen Siegen. Etwas ähnliches werden sie sich wohl auch bei der INF gedacht haben, als sie diesen schweren Pokal ins Spiel brachten :


https://scontent-a-vie.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/t1.0-9/10455317_10154278297865224_7696565695792819009_n.jpg

Ganz schön schwer. Jedenfalls so schwer, dass helfende Männerhände unserer Sieglinde, der Präsidentin der INF, willkommen sind. Bevor ich jetzt aber Schimpfe aus der INF bekomme, mache ich mich lieber auf den Weg nach Draußen – auf die Spielfelder,


https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpf1/t1.0-9/10489912_341295489356687_7042532246770102037_n.jpg

wo wir diesem, mit Rucksack und gut gefüllter Kühltasche ausgerüsteten, jungen Mann begegnen :


https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfp1/t1.0-9/10487292_728154653896744_4939617342751556665_n.jpg

Bei den Spielfeldern treffen wir Gianfranco Ribolzi, den Präsidenten des Verbandes der italienischen Naturisten,


https://scontent-a-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xpa1/l/t1.0-9/10500476_341295622690007_6147704346452038280_n.jpg

wie er versucht die Karten, Namen und Spiellisten irgendwie sinnvoll zu sortieren. Er muss sich dabei konzentrieren, was gar nicht einmal so leicht ist, denn von links und rechts wird ihm dauernd dazwischen gequatscht. Und wenn er wüsste, was gerade zu diesem Zeitpunkt in seinem Heimatland Italien passiert, dann wäre er vermutlich noch aufgeregter, denn erst kürzlich wurde er (und alle anderen anwesenden Naturisten) anlässlich einer Podiumsdiskussion in Milano von unser gemeinsamen Präsidentin Sieglinde dazu aufgerufen, mehr für die Verbreitung und Bekanntheit des Naturismus zu tun. Vor wenigen Tagen nun ein Schritt in die richtige Richtung :


(3) Nacktbaden in Abruzzen

Vor etlichen Streiflichtern konnte ich hier über eine Initiative in Abruzzen notieren, deren Ziel es war, dem Naturismus in Italiens zu größerer Anerkennung zu verhelfen. Die Bemühungen führten – wie damals bereits notiert - zu einem eigenen „Regionalgesetz“, durch das u.a. auch der Aufbau von allgemein zugänglichen FKK-Stränden unterstützt werden soll. Der kaum 5 Jahre alte, aber offensichtlich schon sehr aktive, auch im italienischen Verband der Naturisten organisierte FKK-Verein „Associazione Naturista Abruzzese“ nahm dies zum Anlass, in den ersten Tagen des März diesen Jahren von der Gemeinde „Torino di Sangro“ einen dem Naturismus gewidmeten Strandabschnitt einzufordern.

Vor gut zwei Wochen – genauer : am 13.06.2014 – stimmte der Stadtrat mit Unterstützung der Bürgermeisterin Silvana Priori erwartungsgemäß zu und bekundetet damit seine Unterstützung des Nacktbadens.

Am vergangenen Samstag, den 22.06.2014, war dann endlich weit.

Bei idealem, sonnigen Wetter konnten Mitglieder und Freunde des besagten FKK-Vereins „Associazione Naturista Abruzzese“ - anlässlich der offiziellen Eröffnung des neuen FKK-Strandabschnittes - symbolisch ein zuvor errichtetes Band durchtrennen.

Noch am Abend wurde darüber in einem regionalen TV-Beitrag berichtet :


http://youtu.be/VNOQ8kge_oA

Wenngleich der vorstehende TV-Bericht nicht vollständig ohne Verpixelung auskommt, kann ich euch sagen : Unsere Freunde von der „Associazione Naturista Abruzzese“ sind mächtig stolz. Und wenn wir bedenken, dass das alles in Italien spielt, dann haben sie auch ein Recht darauf.

Hilflose Übersetzungsversuche will ich mir sparen, denn meine Kenntnisse der italienischen Sprache sind minimalistisch. Aber eins werdet ihr mir sofort bestätigen: Die Begeisterung mit der Gabriela da „rüber kommt“ ist alles andere als minimalistisch. Stefano Daniele und Andera Mirabilio vom besagten FKK-Verein wären von der Tarantel gestochen, wenn sie das nicht nutzen würden.

Erfreulich auch, dass die „il Centro“ am darauffolgenden Tag, den 22.06.2014, die Nachricht vom neuen Nacktbadestrand auf die erste Seite platziert


https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpf1/t1.0-9/s640x640/10462939_10201981701133853_7468148076813903241_n.jpg

und dann dem Thema im Regionalteil eine ganze Seite einräumt :


https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t1.0-9/s640x640/10501603_10201981749415060_4493144307011735504_n.jpg

Typisch auch die Argumentation, in der immer wieder auf die Bedeutung für den Tourismus hingewiesen wird. ("Farà bene al turismo" = „Es ist gut für den Tourismus“)

Wenngleich es sich hier vorläufig nur um ein Küstenabschnittchen von kaum 150 Meter handelt, so kommt der Entwicklung doch strategische Bedeutung zu :

Es ist eines der ersten italienischen Objekte, bei denen ein eigentlich privatrechtlich organisierter FKK-Verein „Verantwortung“ für einen der Öffentlichkeit allgemein zugänglichen FKK-Bereich übernimmt.


(5) Jaume D'Urgell

Vor gut 4 Jahren notierte ich über ihn in einem Streiflicht – nun ist er vom Verband der spanischen Naturisten FEN zum „Naturisten des Jahres 2014“ gekürt worden.


https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/t1.0-9/10381989_10202383925582869_2604517736363833019_n.jpg
Jaume D'Urgell

Die Rede ist von Jaume D'Urgell, der vor 8 Jahren die Zeitung „La República" mit begründet hat und der mir vor einiger Zeit durch seinen Vortrag "Situación legal del Naturismo en España" ( „Zur rechtlichen Situation des Naturismus in Spanien“) auffiel. Die „Asociación para el Desarrollo del Naturismo, Comunidad de Madrid, ADN“, die auch in der FEN organisiert ist, hatte dazu ins Kulturzentrum eingeladen.

Wie ich im Nachgang erfuhr, hatte sich Jaume auch schon zuvor für die Legalisierung des Nacktseins in Spanien eingesetzt.

Das Interesse des inzwischen wiedergewonnenen Mitgliedes der für hiesige Verhältnisse sozialdemokratischen „Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE)“ gilt ganz generell den Rechten von Minderheiten. Kürzlich ist er mir durch sein europapolitisches Engagement aufgefallen – vielleicht ergeben sich da neue Möglichkeiten für den Vorsitzenden der „Fundación Internacional de Derechos Humanos“.

Natürlich gibt es auch in Spanien viel zu tun, denn in der „nackten Sache“ liegen dort inzwischen vier Verfahren beim „Tribunal Supremo, Madrid“ ( grob übersetzt: „Verfassungsgericht“) zur Entscheidung an. Wie Ismael Rodrigo, der Präsident des spanischen Naturistenverbandes, betont, verschlingt jedes dieser Verfahren eine vom Gericht erhobene „Bearbeitungsgebühr“ von 1250 Euro.

Das summiert sich.

Auch hierzulande hat es Versuche gegeben, nach unscharfen Kriterien so etwas ähnliches wie eine „BverfG-Gebühr“ zu erheben. Unvergessen der von Andreas Voßkuhle vor rund 2 Jahren mit vorgeblicher Rückendeckung der anderen Bundesverfassungsrichter fürs erste erfolglos gestartete Versuch, dem BverfG noch vor(!) Prüfung durch Verfassungsrichter und nach erstaunlich unscharfen Kriterien das Verhängen einer so genannten „Mutwillensgebühr“ von bis zu 5000 Euro zu gestatten. Voßkuhle ist damals durch das politische Berlin geeilt und hat jedem – aber auch wirklich jedem – erzählt, dass im Jahre 2011 über 6200 Beschwerden dort eingegangen sein, die zu einer Arbeitsüberlastung führen würden. Wohlgemerkt : Bereits seit über einem halben Jahrhundert hat das BverfG die Möglichkeit, nach(!) richterlicher Prüfung eine „Missbrauchsgebühr“ zu verhängen, wovon aber aus gutem Grund bisher in nur 0,2 % der Beschwerden Gebrauch gemacht wurde. Wichtig erscheint mir auch die Bemerkung, dass – ganz anders als ihr vielleicht durch die TV-Berichterstattung zu den großen Sachen beim BverfG, wo immer gleich ein ganzer Senat involviert ist – ein typisches Beschwerdeverfahren normalerweise maximal 3 Bundesrichter benötigt, von denen es 18 gibt.

Höchste Zeit für das Schlusslicht :


(5) Ein Bild und seine Geschichte

Bei den größeren, vielfach verschachtelten und auch umfangreichen WNBR-Unternehmungen kann es - trotz offener und versteckter polizeilicher Unterstützung – schon einmal zu kleineren Zwischenfällen kommen, wie zum Beispiel folgendes Bild zeigt,


http://www.diarioregistrado.com/upload/news/diarioregistrado/53ad247826dd1_crop.jpg

hinter dem sich diese Geschichte verbirgt :

Ein frisch vermähltes Brautpaar (Glückwunsch) wollte sich ursprünglich zum Londoner Royal Palace kutschieren lassen, verzichtete dann aber – wegen des Verkehrsstaus – auf den teuer gemieteten Rolls Royce und ging zu Fuß weiter … als sie lautes Fahrrad-Klingeln, Musik und Rufe vernahmen, die sie zunächst nicht einordnen konnten.

Bis dann … ja … bis dann … einige Nacktradler der Londoner WNBR-Demo auftauchten, was dann zu vermutlich einmaligen Hochzeitsfotos führte :


http://www.diarioregistrado.com/upload/news/diarioregistrado/53ad24d4eaa46_crop.jpg

Ich habe einige Minuten überlegt :

Vielleicht wird der eine oder die andere jetzt sagen, dass die Nacktradler ihnen ihre Hochzeit kaputt gemacht haben.

Ich aber sage das exakte Gegenteil.

Sie scheinen sich gefreut zu haben.

In jedem Fall :
Glückwunsch dem frischvermählten Brautpaar.

Schluss für heute.


Alle Grüße
michael regenmacher / strothjohann

Hier geht es zum letzten Streiflicht:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=30909

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat:
Hier geht es zu den anderen Streiflichtern - „gesammelt und gebunden“:
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=19187

Und hier:
http://www.sauna-jugendforum.de/viewtopic.php?f=69&t=126&start=200

Und hier auch:
http://www.fsg-lev.de/aktuelles.html
.

Beitrag 28 Juni 2014 12:45 
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