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Fleischlos, Nikotinlos kein Alkohol- was meint man im Forum?
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Katzi
Ehemaliger User










Es stimmt zwar das der Mensch ein Allesfresser ist, also auch Fleisch essen kann und soll, aber in der heutigen Zeit wird sicher zuviel Fleisch und zuwenig Gemüse gegessen. Die Folgen sind ja bekannt...

Kai hat folgendes geschrieben::
Was die Naturismus Bewegung betrifft, so denke ich mal das da am anfang wohl einige Gesundheitsapostel exestierten, welche die Nacktheit für ihre Sache entdeckten, nicht weil sie gerne Nackt waren, sondern vielmehr weil sie der Meinung waren, das dies eben Gesünder für den Menschen wäre, wenn er nackend wie die Griechen sich Sportlich betätigt. Schätze mal die Griechischen Sportler aus der Antike, waren hier auch das große Vorbild für diese Gesundheitsapostel.


Der Ursprung des FKK hat nichts mit den Griechen zu tun,
sondern es war einfach nur ein Ausbruch aus den trüben Fabriken, hin zu sich, zum Körper.
Nachzulesen in der Geschichte des Nudismus.

Beitrag 09 Februar 2003 20:39 
 
 
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naturist_kai
Ehemaliger User










Das ist nur eine Bewegung

Der Ursprung des FKK hat nichts mit den Griechen zu tun,
sondern es war einfach nur ein Ausbruch aus den trüben Fabriken, hin zu sich, zum Körper.
Nachzulesen in der Geschichte des Nudismus.


Bei den Arbeitern war es wohl mehr der Protest und die Auflehnung gegen den Staat, wohl wie dies auch in der DDR der Fall war. Doch bei der Bürgerschicht war das Vorbild der Griechen schon die Grundlage, darum auch die vielen Prallen nackten Männerstatuen (Ach ja Kinder und da merkwürdigerweise auch wieder war meistens das männliche Geschlecht zu sehen) überall in Europa auf öffentlichen Plätzern, etwas was die Nazis auch so für sich entdeckt haben.

Überdies ist Geschichte vielseitiger als du dir wohl vorstellen kannst. Außerdem war nacktheit zu dem Zeitpunkt zum Beispiel bei der Landbevölkerung, hier wohl mal wieder desto Nördlicher desto mehr, etwas normales. Viele lebten überdies zu der Zeit immer noch wie die Menschen im Mittelalter. Beonsders was Unterwäsche betrifft, die sie nicht kannten, so kannten sie auch keine Badesachen.
Überdies befand sich der Badezuber in der Küche, wo eben die ganze Familie durch mußte. Vater zuerst icon_cool.gif icon_lol.gif .

Wie wäre es wenn du dich da mal Umfassender Informierst. Das Internet und einige Bücher sind da noch nicht alles.

Beitrag 09 Februar 2003 20:48 
 
 
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Katzi
Ehemaliger User










@kai
Hmm ich meinte bei mir die Zeit so um 1920.
Ich beziehe mich auf ein Buch, schließe aber nich aus das andere Faktoren auch noch ihren Einfluss hatten.
Persönlich kann ich mir die Theorie von einen Gesundheitsapostel nicht so recht vorstellen.
Der Rest stimmt.

Beitrag 09 Februar 2003 21:05 
 
 
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Ralf
Ehemaliger User










Nacktheit = Gesundheit?

Was hat denn Nacktheit mit Gesundheit zu tun? Wenn ich nackt bin, dann deshalb weil ich es bequemer finde. Wo soll denn da ein gesundheitlicher Aspekt sein wenn ich z.B. nackt vor dem PC sitze?
Und selbst die Standardformulierung "Nacktheit = Natürlichkeit" ist doch so auch nicht ganz richtig. Wir leben in einer Klimazone in der es die Witterung ohne Schutz durch Kleidung oder Gebäude doch keine 6 Monate im Jahr zulässt nackt zu sein. Die Menschen haben im Laufe der Evolution ihr Fell doch nur deshalb verloren weil sie gelernt haben sich vor den Witterungseinflüssen zu schützen.
Leute die auch jetzt im Winter in der Wohnung nackt rumlaufen tragen sogar in erhöhtem Maße zur Umweltverschmutzung bei. Zumindest mir geht es so, daß ich zum Nacktsein etwas höhere Temperaturen brauche. Folglich muß mehr geheizt werden. Das bedeutet aber einen höheren Energieverbauch und damit mehr Umweltverschmutzung. Was mich persönlich aber nicht davon abhält trotzdem nackt rumzulaufen - zumindest wenn ich nicht wie jetzt eine Erkältung habe.

Somit muß ich die Kausalkette "Nacktheit = Natürlichkeit = Gesundheit" doch stark in Frage stellen.


Gruß

Ralf

Beitrag 10 Februar 2003 09:45 
 
 
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wiesel
Ehemaliger User










@ralf

Das sehe ich nicht so.
Der einzige Grund, warum Menschen ohne Kleidung kalt ist ist der, weil sie immer brav in konstant beheizten Räumen leben.
Letzten Winter bin ich im Freibad 3-4 mal die Woche Schwimmen gegangen.
Ich spürte ein halbes jahr drauf keine Kälte mehr und so ging ich dann schon im März in einem Bergsee baden bei 15° ohne Probleme.
Sprich der Mensch würde wegen der Kälte nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit ganz sicher keine Kleidung benötigen.
(sicher in Russland bei -40° wirds nicht mehr funktioniern)

Dies bestätigt sich zb auch bei Kinder, die bei Tieren groß geworden sind.
Logischerweise hatte diese keine Kleidung an und es wurde in einem Geomagazin von einem Jungen berichtet der dann eben gefunden wurde, der stundenland im Winter nackt im Schnee herumtollen und spielen konnte. Keine Anzeichen von Kälte, er hatte sogar sichtlich Vergnügen daran.(dies gilt selbstverständlich nicht nur für die kälteresistenz, sondern auch für hitze und alle sinnnesorgane)
Als er dann in Kleidung gesteckt wurde, empfand er schon nach kurzer Zeit (ich denke es war ~ 1 Jahr später) die selben Temperaturen als unerträglich kalt.

Ein permanentes Nacktsein würde den Menschen ganz sicher abhärten und resistenter machen, daran besteht für mich gar kein Zweifel.
Und ich denke auch, dass es natürlicher wäre.
Jedoch denke ich auch, dass dies nicht zwingen um sooo viel besser sein muss als eine bekleidete Lebensweise.
Es würde sich meiner Meinung aber äusserst positiv auf das gesellschaftliche Körperbewusstsein auswirken.

Beitrag 10 Februar 2003 10:43 
 
 
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Ralf
Ehemaliger User










@wiesel

der Mensch kann sich durch häufiges nacktsein sicherlich abhärten und dann längere Zeit auch im Winter unbekleidet rumlaufen. Wie du aber selber geschrieben hast, bewegt er sich dabei ständig (sei's durch Sport oder rumtoben) und hält sich dabei warm.
Tatsache ist doch, daß der Mensch eine normale Körpertemperatur von "36 Komma irgendwas" Grad besitzt. Diese Temperatur ist bei allen Menschen erstaunlich gleich - egal welche Rasse und in welcher Klimazone er lebt. Eine Veränderung der Temperatur um nur 5 Grad nach oben oder unten bringt einen bereits in einen lebensgefährlichen Bereich. Folglich ist es für einen Menschen (wie auch für jedes Tier) zwingend erforderlich seine normale Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.
Man kann zwar nackt draußen rumlaufen, aber dabei darf die Körpertemperatur nur geringfügig absinken und anschließend braucht man dann wieder eine Gelegenheit um sich aufzuwärmen.
Ungeschützt zu schlafen würde mangels Bewegung bereits bei Temperaturen um (geschätzt) +10° zu einer lebensbedrohlichen Unterkühlung führen (dafür brauchen wir keine sibirischen -40°). Somit halte ich ständiges Nacktsein in unserer Klimazone für nicht möglich.
Ich gebe allerdings zu, daß ich auf diesem Gebiet alles andere als ein Fachmann bin. Vielleich weiß jemand genaueres hierzu.



@alle

Ralf hat folgendes geschrieben::

Leute die auch jetzt im Winter in der Wohnung nackt rumlaufen tragen sogar in erhöhtem Maße zur Umweltverschmutzung bei. Zumindest mir geht es so, daß ich zum Nacktsein etwas höhere Temperaturen brauche. Folglich muß mehr geheizt werden. Das bedeutet aber einen höheren Energieverbauch und damit mehr Umweltverschmutzung.

hinter diesem Satz habe ich ein icon_wink.gif vergessen.



Gruß

Ralf

Beitrag 10 Februar 2003 11:51 
 
 
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wiesel
Ehemaliger User










Hallo Ralf !

Fachmann bin ich auch keiner.
Trotzdem kann ich nur schwer glauben, dass eine temperaturabhängige Abhärtung rein vom Gefühl abhängt, ich glaube schon auch dass man definitiv körperlich resistenter wird, durch angepasste Durchblutung und gesamten Kreislauf zb. Jo, die Körperkerntemperatur bleibt natürlich gleich.

Stimmt, wenn die Körperkerntemperatur um wenige grad sinkt, dann wirds kritisch und wenn nichts unternommen wird auch lebensbedrohlich. (auch daran denken wenn jemand Erfrierungen hat und bewusstlos ist, nicht sofort wild rumbewegen weil das Blut in den Gliedmaßen viel kälter ist als das Blut im Körperinneren und durch das Bewegen dann das kalte Blut der Gliedmaßen ins Innere gelangt und es erst recht zum Tod kommt)
Das mit den 10° ist mit Bewegung aber nur im Wasser so. Darum erfriert man im Eismeer auch wenn man wie der verrückte schwimmt, denn ab unter 10° kann der Körper den Wärmeverlust durch keine Bewegung mehr kompensieren.
An der Luft hält man aber bei weitem kühlere Temperaturen viel länger aus.

Mich würde jetzt schon interessieren, ob jetzt ein "abgehärteter" Menschen nackt länger bei 10° schlafen kann ohne dass es gefährlich wird, als ein Zimmertemperaturklamottenweichei icon_wink.gif
Hmmmm....

wer meldet sich freiwillig ? icon_razz.gif

Beitrag 10 Februar 2003 13:49 
 
 
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Ralf
Ehemaliger User










Wiesel hat folgendes geschrieben::

Zimmertemperaturklamottenweichei


Echt geile Wortkonstruktion. Muß ich unbedingt in meinen Sprachschatz aufnehmen icon_razz.gif

Beitrag 10 Februar 2003 14:18 
 
 
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naturist_kai
Ehemaliger User










In sachen Schwimmen stimme ich dir zu

Als Wasserratte, habe ich auch die Erfahrung gemacht, das man sich erstens nicht wie ein wilder Warm schwimmen muß. Das führt nämlich eher zu einem erhöhten Ernergie verbrauch. Statt dessen sollte man sich langsam bewegen, so das der Körper sich in aller Ruhe auf die Wassertemperatur einstellen kann
Doch das hilft zweitens nichts, wenn man schon mit dem Gefühl ins Wasser geht, das dies furchtbar eisig kalt ist. Weswegen der Körper schon lange vor dem Kontakt mit dem Wasser seine Temperatur hoch fährt und somit erhitzt dann im Wasser dieses als noch kälter emfindet.

Was Menschen in Sachen Temperatur alles ohne Probleme aushalten können, natürlich nur wenn sie vor allen Psychisch Gesund sind und Gut drauf sind.
Wenn das nämlich nicht der Fall ist funktioniert der Körper nicht mehr wie er soll. Deshalb gibt es ja auch in den Pfadfinderregeln eben den Punkt, das ein Pfadfinder bei Problemen sich eins Pfeift oder auch etwas singt.
Er bringt sich dadurch wieder in Positive Stimmung und diese ist ennorm wichtige für seine Abwehrkräfte.
Deshalb halten Menschen, nach einer langsamen Steigerung der temperaturen oder deren Absenkung, dies eben besser aus, als wenn dies extrem und rasend schnell geschieht.

Dazu habe ich auch schon so manche reale Erfahrungsberichte gelesen. Wozu auch eben Menschen wie Rüdiger Nehberg gehörten.

Beitrag 10 Februar 2003 15:54 
 
 
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Klaus1959
Ehemaliger User










wiesel hat folgendes geschrieben::
Mich würde jetzt schon interessieren, ob jetzt ein "abgehärteter" Menschen nackt länger bei 10° schlafen kann ohne dass es gefährlich wird, als ein Zimmertemperaturklamottenweichei icon_wink.gif
Hmmmm....

wer meldet sich freiwillig ? icon_razz.gif

Ich melde mich nicht freiwillig, denn ich kann bei 10°C nicht nackt und ohne Decke schlafen. Ich kann bei dieser Temperatur auch im Wachzustand nicht besonders lange ohne Bewegung aushalten. Mit Bewegung kann ich bei 10°C schon sehr lange aushalten, z.B. beim Joggen oder sonstigem Sport oder bei anstrengenden Arbeiten.

Ich bin genausowenig Fachmann wie ihr, aber ich versuche mal eine Theorie:

Wenn ein Mensch bei niedrigen Temperaturen lange Zeit überleben kann, besonders im Schlaf, dann muss er wohl einen sehr aktiven Stoffwechsel haben und eine gut funktionierende Durchblutung. Dann könnte das funktionieren. Allerdings würde für das Aufrechthalten dieses hohen Stoffwechsels auch eine beachtliche Menge Nahrung benötigt.

Ich habe gerade ein Buch von Rüdiger Nehberg gelesen, der ja als Survival-Spezialist bekannt ist. Er ist schon des Öfteren ohne Nahrung los gezogen, versorgte sich unterwegs von dem, was die Natur so her gab. Er hat eine Kappe auf dem Kopf getragen, weil man am Kopf sehr viel Wärme verliert. Wärmeverlust bedeutet aber gleichzeitig Kalorienverlust, und deshalb muss man mehr essen, je mehr Wärme man verliert.

Klaus

Beitrag 10 Februar 2003 17:33 
 
 
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Werner



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australia.gif

Also, ein paar gesicherte Erkenntnisse gibt es schon:

Zum einen stimmt es, was Klaus aussagt:
Ein unglaublich großer Teil der Körperenergie (-wärme) wird im Kopf umgesetzt und erzeugt: Satte 30%! (woran man bei dem einen oder anderen User hier allerdings zweifeln möchte icon_twisted.gif ).
Darum ist ja der Kopf auch so hitzeempfindlich (Hitzschlag).

Interessant is aber auch, daß es im Hitze- und Kälteempfinden der unterschiedlichen Menschenrassen keine Unterschiede gibt (übrigens auch nicht, wie man lange glaubte, in der Schmerzempfindlichkeit).
D.h. Neger schwitzen und frieren genauso schnell wie Eskimos.

Der Körper erzeugt und verliert genau so viel Körperwärme, daß er in völliger Ruhe bei 29° C im Temperaturgleichgewicht ist. Also kann er bei 29° unbedeckt rumlungern (so wie ich gerade), ohne zu schwitzen oder zu frösteln. Jede körperliche Betätigung erhöht natürlich den Umsatz und senkt die "Wohlfühlemperatur". Die liegt dann bei leichter Betätigung bei etwa 25 bis 26° C, was ich ja auch aus Erfahrung bestätigen kann.

Natürlich nackt

Werner

Beitrag 10 Februar 2003 17:56 
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wiesel
Ehemaliger User










Das könnte also auch ein Grund sein, warum der Mensch überhaupt Haare am Kopf hat.
Diese dienen ja vorzüglich als Dämmschicht und verhindern somit dass Wärme abgegeben, aber auch bei Sonne zu viel aufgenommen wird.
Womit mir nun der Gedanke kommt:
Haben Klatzköpfe nun einen erhöhten Energieverbrauch ?
Sind Klatzköpfe demnach vergeallmeinert auch schlanker weil sie mehr Energie verbauchen oder essen sie mehr ?
Diese Fragen klingen spaßig muss man sich dann aber durchaus ernsthaft fragen.
Weiss jemand warum der Kopf, der ja von der Körperfläche nur einen geringen Prozentsatz ausmacht, so ein großer Wärmespender ist ? liegts an der Durchblutung ?
Hui da fällt mir dann aber ein: wenn ein schlechter Stoffwechsel vorhanden ist, erträgt man kältere Temperaturen länger, da ja nicht so viel Wärme verloren geht durch einen hohen Bluttransport vor allem im Bereich der Gliedmassen, die ja am schnellsten abkühlen.

Das mit der Wohlfühltemperatur hängt aber extrem stark auch mit der Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung zusammen.
Je nachdem kann da die Wohlfühltemperatur ziwschen ~20 bis 40 Grad betragen (müsste da zu Hause genau nachsehen)

Phu, is ja gar net so einfach das Thema....

Beitrag 11 Februar 2003 08:40 
 
 
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Ralf
Ehemaliger User










@wiesel

Also zum Thema Wärmeverlust über den Kopf kann ich nur sagen, daß der Kopf gerade bei Kleinkindern den größten Wärmeverlust verursacht. Hier ist die Oberfläche aber im Verhältnis zum restlichen Körper aber auch wesenlich größer als bei Erwachsenen. Deshalb müssen Kleinkinder selbst bei Temperaturen, bei denen wir schon ohne Jacke draußen rumlaufen können immer eine Mütze tragen.
Dies unterstützt auch wieder meine weiter vorne gemachte Aussage, daß es für den Menschen eigentlich gar nicht so natürlich ist nackt rumzulaufen, auch wenn dies immer wieder behauptet wird.

Beitrag 11 Februar 2003 09:05 
 
 
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hajo



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wiesel hat folgendes geschrieben::
Weiss jemand warum der Kopf, der ja von der Körperfläche nur einen geringen Prozentsatz ausmacht, so ein großer Wärmespender ist ? liegts an der Durchblutung ?

Genau! Denn unser Kopf ist annähernd so gut durchblutet, wie der gesamte restliche Körper. Das bring schon was...

Ein anderer Punkt ist der, ob Menschen auch nackt oder leicht bekleidet Kälte aushalten können...

Zumindest gab es welche, die das konnten. Auf Feuerland beschrieb schon Charles Darwin u.a. die Alakaluf und Yamana. Kanunomaden, die so gut wie immer nackt waren, da dies für sie angenehmer war, als in nassen Klamotten zu frieren. Sie schützten sich durch eine dicke Schicht von Seelöwenfett auf der Haut gegen die Unbilden des Wetters.
Leider sind diese Menschen, die sogar Feuer auf ihren Kanus machten, um zu braten und natürlich auch um sich zu wärmen, seit Beginn des letzten Jahrhunderts restlos ausgestorben.

siehe auch hier: http://membres.lycos.fr/jes/sur/yama/athlinata.jpg

Beitrag 11 Februar 2003 19:53 
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Klaus1959
Ehemaliger User










Werner hat folgendes geschrieben::
Der Körper erzeugt und verliert genau so viel Körperwärme, daß er in völliger Ruhe bei 29° C im Temperaturgleichgewicht ist. Also kann er bei 29° unbedeckt rumlungern (so wie ich gerade), ohne zu schwitzen oder zu frösteln. Jede körperliche Betätigung erhöht natürlich den Umsatz und senkt die "Wohlfühlemperatur". Die liegt dann bei leichter Betätigung bei etwa 25 bis 26° C, was ich ja auch aus Erfahrung bestätigen kann.

Da decken sich deine Erfahrungen jetzt aber nicht ganz mit meinen. Wenn ich manchmal am Nachmittag so einen Tiefpunkt habe, dann döse ich hin und wieder mal am Sofa ein. Da sind es aber höchstens mal so 24°C. Ich schlafe da zwar nicht lange, aber so 30 bis 60 Minuten sind das schon mal. Dabei wird mir aber nicht besonders kalt, trotz Bewegungslosigkeit. Natürlich kann man das nicht mit einem Nachtschlaf vergleichen.

Bei leichten Tätigkeiten oder auch einfach nur rumsitzen und ein Buch lesen oder z.B. am Rechner sitzen, reichen mir aber 24°C vollkommen aus, auch den ganzen Tag lang. Bei etwas mehr Bewegung reicht mir weit weniger. Ich habe z.B. vor ein paar Tagen ein Stück wand verputzt, und da wurde mir bald zu warm, sodass ich mich auszog. Das Zimmer war aber nur ganz leicht geheizt. Ich schätze die Temperatur auf höchstens 16°C. Mir war da auch nach einer Stunde noch nicht zu kalt geworden, und wenn ich mit der Arbeit noch länger gebraucht hätte, hätte ich wohl auch nach mehreren Stunden nicht gefroren.

Mir scheint also, dass das Temperaturempfinden doch irgendwie unterschiedlich ist.

Klaus

Beitrag 11 Februar 2003 20:33 
 
 
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