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FKK in der DDR - warum so viel aufgegeben?
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natourist



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FKK in der DDR - warum so viel aufgegeben?

Mich (hoffentlich nicht nur) würde interessieren, wie es passieren konnte, dass die "FKK-Bewegung" in der DDR innerhalb von weniger als 3 Jahren nach der Wende auf vielleicht 10% zurückgedrängt wurde (verglichen mit der Vorwende-Akzeptanz) wurde. Die platte Aussage, dass der Kapitalismus Badehosen absetzen wollte und daher eine Prüderie auslöste kann es ja wohl nicht hinreichend herleiten.
Ehemalige DDR-Bewohner können hier vielleicht an Beispielen erläutern, warum eine so schöne Bewegung mit der damit verbundenen freien Einstellung zur Nacktheit so rasch die Fahnen eingeholt hat.

Natourist

Beitrag 07 August 2014 18:45 
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Eule



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Zitat:
Die platte Aussage, dass der Kapitalismus Badehosen absetzen wollte und daher eine Prüderie auslöste kann es ja wohl nicht hinreichend herleiten.
Es war, soweit ich es beobachten konnte, wohl mehr der Wegfall des Grundes durch die neue Reisefreiheit.

Beitrag 07 August 2014 18:57 
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Aria



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Die Antwort darauf ist einfach: Die westliche Kultur, die schon seit jeher der öffentlichen* Nacktheit skeptisch gegenüberstand bzw. -steht, ist nun auch in der Ex-DDR vorherrschend: Man hat sich mittlerweile auch in Sachen FKK dem Westen angepasst.

* Man darf diese Nacktheit nicht mit der veröffentlichten gleichsetzen, denn diejenigen, die sich für die Medien ausziehen, werden von dieser Gesellschaft als moralisch minderwertig angesehen.

Beitrag 07 August 2014 19:08 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
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@ Aria
Dieses Argument habe ich schon sehr häufig gehört. Aber es beantwortet mir nicht die Frage, warum diese breite FKK-Bewegung so flott verschwunden ist. Der kirchliche Einfluss in der DDR hat nach der Wiedervereinigung sehr nachfgelassen und kann daher nicht als Grund hierfür gebracht werden.

Beitrag 07 August 2014 19:14 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Eule hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
Die Antwort darauf ist einfach: Die westliche Kultur, die schon seit jeher der öffentlichen* Nacktheit skeptisch gegenüberstand bzw. -steht, ist nun auch in der Ex-DDR vorherrschend: Man hat sich mittlerweile auch in Sachen FKK dem Westen angepasst.

* Man darf diese Nacktheit nicht mit der veröffentlichten gleichsetzen, denn diejenigen, die sich für die Medien ausziehen, werden von dieser Gesellschaft als moralisch minderwertig angesehen.
Dieses Argument habe ich schon sehr häufig gehört. Aber es beantwortet mir nicht die Frage, warum diese breite FKK-Bewegung so flott verschwunden ist. Der kirchliche Einfluss in der DDR hat nach der Wiedervereinigung sehr nachfgelassen und kann daher nicht als Grund hierfür gebracht werden.

Interessant, Eule, wie Du aus meiner „westlichen Kultur“ den „kirchliche Einfluss“ gemacht hast. icon_biggrin.gif

Was ich sagte bzw. sagen wollte: Der westliche Lebensstil wurde überall in der Ex-DDR übernommen, warum also sollte gerade der FKK-Bereich davon ausgenommen bleiben?

Beitrag 07 August 2014 20:06 
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natourist



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Aria schlußfolgert: "Der westliche Lebensstil wurde überall in der Ex-DDR übernommen, warum also sollte gerade der FKK-Bereich davon ausgenommen bleiben?"
Meine Frage ist ja gerade WARUM?. Der FKK-Bereich hätte davon ausgenommen werden können, da das Selbstbewusstsein nicht aussagt, dass es besser ist, bei angenehmen Temperaturen auf Klamotten zu setzen.
Ich wollte und will eigentlich nicht glauben, dass die DDR-Deutschen allen bundesrepublikanischen Lebensentwürfen kritiklos folgen wollten.

Natourist

Beitrag 07 August 2014 20:41 
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guenni



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ich glaube nicht, dass es der "westliche" lebenstil ist, sondern der wegfall eines grundes für die fkk = diesbezüglich gelebte "freiheit" in der ddr.
im "westen" war ja u.a. der anfang bzw. die hochzeit der fkk-bewegung ein aufbegehren gegen gesellschaftliche normen.

die fkk war dann gesamtdeutsch irgendwann nicht mehr zeitgeist.

Beitrag 07 August 2014 21:21 
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Klaus_59



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Beiträge: 5424



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Ich finde die Frage hier noch nicht befriedigend beantwortet. Ich bin ja ein Ex-Wessi und trotzdem nackt. Ich brauchte und brauche dafür keine Gründe wie fehlende Freiheit oder Protest gegen die Gesellschaft, und den westlichen Lebensstil hatte ich auch schon. Wenn Nacktheit solcher Gründe bedürfe, warum bin ich dann immer noch nackt? Und wenn es dieser Gründe nicht bedarf, warum ziehen sich ehemals Nackte plötzlich an? Sollte deren Nacktheit nur Kalkül gewesen sein? Hat es ihnen in Wahrheit gar nicht gefallen und falls doch, gefällt es ihnen plötzlich nicht mehr, oder sind sie einfach so sehr fremdgesteuert, dass sie es plötzlich tatsächlich nicht mehr gut und richtig finden? Fragen über Fragen. Beantwortet werden müssten sie von Menschen, die eben diesen Wandel selbst vollzogen haben. Wir hier können es eigentlich nicht beantworten, weil es immer nur spekulativ sein kann.

Beitrag 07 August 2014 22:54 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Klaus_59 hat folgendes geschrieben::
Fragen über Fragen. Beantwortet werden müssten sie von Menschen, die eben diesen Wandel selbst vollzogen haben. Wir hier können es eigentlich nicht beantworten, weil es immer nur spekulativ sein kann.

Ja, aber die anderen können sie nur subjektiv beantworten – wie Deine Antwort ein subjektive ist, die zudem nichts mit der allgemeinen Haltung der Westdeutschen zum Thema FKK zu tun hat. Auch sind in diesem Forum nur diejenigen aus der Ex-DDR aktiv, die diesen Wandel nicht vollzogen haben; sie können also zu dem Wandel der anderen auch nicht viel mehr sagen als wir.

Im Übrigen hat dieser Wandel nichts mit Fremdsteuerung zu tun: Der Konformitätsdruck der Mehrheitsgesellschaft ist unsichtbar, aber gleichwohl deutlich spürbar. Und wenn die erfolgreiche Mehrheitsgesellschaft im Westen etwas vorlebt, dann wird dem unbewusst nachgeeifert: Man will immer zu den Siegern gehören.

Beitrag 08 August 2014 01:05 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
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@ Aria
Deinem Argument wird ja im Prinziep nicht widersprochen. Das mag einer der verschiedenen Begründungen sein. Diese Begründung reicht jedoch nicht aus.

Ich habe deinem Argument ein weiteres zur Seite gestellt. Aber auch diese Erweiterung vermag als Begründung noch nicht zu überzeugen. Es muss also noch weiter gesucht werden.

Eine Möglichkeit habe ich angedeutet, die gewonnene Reisefreiheit. Dieses Gefühl der Befreiung kann ein tragendes Argument sein, die die Flucht in die private Freiheit beendete. Der Wegfall einer Bevormundung könnte hier eine tragende Rolle spielen. Dein Gedankengang läuft auf einen Tausch der Fremdbestimmung hinaus. Dieser Gedankengang ist nicht abwegig, mir jedoch nicht starkg genug, um einen solchen Wandel begründen zu können.

Beitrag 08 August 2014 01:58 
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Zett



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Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 1357
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Re: FKK in der DDR - warum so viel aufgegeben?

natourist hat folgendes geschrieben::
Mich (hoffentlich nicht nur) würde interessieren, wie es passieren konnte, dass die "FKK-Bewegung" in der DDR innerhalb von weniger als 3 Jahren nach der Wende auf vielleicht 10% zurückgedrängt wurde (verglichen mit der Vorwende-Akzeptanz) wurde. Die platte Aussage, dass der Kapitalismus Badehosen absetzen wollte und daher eine Prüderie auslöste kann es ja wohl nicht hinreichend herleiten.
Ehemalige DDR-Bewohner können hier vielleicht an Beispielen erläutern, warum eine so schöne Bewegung mit der damit verbundenen freien Einstellung zur Nacktheit so rasch die Fahnen eingeholt hat.

Natourist


Ich würde es mit der Pornoschwemme aus dem Westen erklären. Das hat viele Köpfe kaputtgemacht für eine natürliche Nacktheit.

Als 2. die neuen Besitzverhältnisse: Wo prüder Wessi das Sagen hat, muss sich Ossi die Hose anziehen - oder gehen.

3. Ist die Ostsee nicht mehr das quasi einzige Urlaubsziel. Die Ossis verteilen sich im Urlaub nach der Wende anders - und breiter über Europa.

Und 4. Es gibt viele, die gern FKK machen, aber nur, wenn alle ringsrum auch nackt sind (Nach dem Motto: Ich gebe den Anblick meines nackten Körpers und kann deshalb auch verlangen, den nackten Anblick jedes anderen zu bekommen). Ein inzwischen übliches Clothing optional vergrault alle diese Leute, die sich nun nicht mehr darauf verlassen können, auf einem FKK-Strand FKK (FKK nach ihrer Vorstellung und Gewohnheit) machen zu können.

5. Ostseeurlaub - und der Beweis mittels nahtloser Bräune - war in der DDR ein hohes Statussymbol. Urlaubs- und Campingplätze waren für die Ostsee sehr rar, eigentlich nur über Beziehungen zu bekommen (berichtigt mich, wenn ich nicht ganz richtig liege, ich war nur 1 mal über FDGB mit den Eltern zu DDR-Zeiten an der Ostsee).
Heute gelten ganz andere Statussymbole: Nr. 1: das Auto, Nr. 2 die Auslandsreise.

Beitrag 08 August 2014 16:54 
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riedfritz



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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1760
Wohnort: Rieden


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Nur noch Randerscheinung?

Zett hat folgendes geschrieben::
Ich würde es mit der Pornoschwemme aus dem Westen erklären. Das hat viele Köpfe kaputtgemacht für eine natürliche Nacktheit.

Als 2. die neuen Besitzverhältnisse: Wo prüder Wessi das Sagen hat, muss sich Ossi die Hose anziehen - oder gehen.

Natürlich, an allem sind die Wessies schuld!

natourist hat folgendes geschrieben::
Ich wollte und will eigentlich nicht glauben, dass die DDR-Deutschen allen bundesrepublikanischen Lebensentwürfen kritiklos folgen wollten.
Da glaube ich schon, dass dies in wesentlich grösserem Masse geschehen ist, als Du es wahrhaben willst.

Ich glaube, dass ganz allgemein, Ost wie West, die Nachfolgeneration der 68-er, die wegen des Aufbegehrens gegen den "Muff unter den Talaren" auch die FKK entdeckte, extrem angepasst ist und Statussymbole (z.B. die Bade-Pluderhosen, i-Phone) so viel wichtiger sind.

Für den Urlaubs-"Beweis mittels nahtloser Bräune" (Formulierung von Zett) braucht es keinen Ostseeurlaub sondern lediglich das Abo fürs Solarium.


Viele Grüsse,

Fritz

Beitrag 08 August 2014 18:20 
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guenni



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Alter:64

Anmeldungsdatum: 24.07.2009
Beiträge: 1602
Wohnort: Westsachsen


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@zett

zu 1. eine behauptung, kann sein, kann aber auch nicht sein

zu 2. haben die "prüden" wessis nun alle strände und badeseen übernommen oder wie?
auch an den badeseen, z.b. südlich von leipzig haben sich die bader nach und nach immer mehr angezogen, obwohl es den von dir angeführten grund dafür hier nicht gibt.
und auch die ffk-badezeiten in (von wessis betriebenen?) spaßbädern wurden oft aufgegeben, weil die besucherzahlen zurück gingen.

i.ü.: ich kann dieses scheiß ossi-wessi-gerede 25 jahre nach der wende nicht mehr hören!

zu 3. wenn es dieses clothing-optional denn mal geben würde....

zu 4. die nahtlose bräune hat man sich zu ddr-zeiten wohl nicht nur an der ostsee holen können, oder war überall im inland die luft tatsächlich zu verdreckt?

Beitrag 08 August 2014 18:29 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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guenni hat folgendes geschrieben::
ich glaube nicht, dass es der "westliche" lebenstil ist, sondern der wegfall eines grundes für die fkk = diesbezüglich gelebte "freiheit" in der ddr.
im "westen" war ja u.a. der anfang bzw. die hochzeit der fkk-bewegung ein aufbegehren gegen gesellschaftliche normen.

die fkk war dann gesamtdeutsch irgendwann nicht mehr zeitgeist.

Das dürfte der Sache, wie m.E. übrigens häufig bei dir, wohl am nächsten kommen.

@natourist:
Zitat:
würde interessieren, wie es passieren konnte, dass die "FKK-Bewegung" in der DDR innerhalb von weniger als 3 Jahren nach der Wende auf vielleicht 10% zurückgedrängt wurde

MEINE Erklärung wird dir nicht gefallen: "FKK" war in der DDR m.E. ein SUBSTITUT für die nur im Westen vorhandene bzw. geduldete "Pornographie". Ein (harmloses) Ausdrucksmittel individuell empfundener persönlicher Freiheit in einer ansonsten gewollt gleichgeschalteten Umgebung.


Was anderes nebenher - ihr wisst ja, dass ich wg. Postingbegrenzung gern alles zusammenpack:
Hörte eben auf WDR5 in einem launischen, glossenhaften Text (kommentierend) die Meldung über ein paar Studenten, die nackt durch die Straße gelaufen seien (Hintergrund sei eine gesellschaftspolitische Diskussion gewesen, aus der sich entsprechendes Handeln ergab), woraufhin empört Blumentöpfe auf die Straße geflogen seien.

Folge: Anzeige wg. Erregung öffentlichen Ärgernisses versus Anzeige weg. versuchter oder vollbrachter Körperverletzung.

Der Glossenschreiber bzw. sein Sprecher merkte süffisant an, er finde es "interessant", dass heutzutage ein gesellschaftskritisches Anliegen herangezogen werden müsse - und jugendliche Flapsigkeit dazu nicht mehr reiche.

Beitrag 08 August 2014 19:08 
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Zett



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:57

Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 1357
Wohnort: Osterland, Sachsen


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Re: Nur noch Randerscheinung?

riedfritz hat folgendes geschrieben::


Für den Urlaubs-"Beweis mittels nahtloser Bräune" (Formulierung von Zett) braucht es keinen Ostseeurlaub sondern lediglich das Abo fürs Solarium.


Es ging dabei um DDR-Zeit. Da war das ziemlich schwierig mit dem Abo fürs Solarium, weil es gar keine Solarien gab.

Ja, ja, die lieben Wessis haben nicht nur "blühende Landschaften" gebracht, es war auch eine Menge Scheiße dabei. Das fällt dem Überflieger-Wessi natürlich ziemlich schwer, das einzugestehen.

Und @ guenni: im Innland ist man nie so braun wie an der Ostsee geworden (hängt mit der höheren UV-Strahlung an der Ostsee zusammen.

Die FKK in der DDR war keinesfalls ein Aufbegehren (es dürten die wenigsten FKK aus politischem Protest gemacht haben). Es war einfach eine der wenigen Möglichkeiten, einen schönen Urlaub zu machen. Übrigens dürte der Anteil der Stasi-, Partei- und sonstigen "sozialitischen Persönlichkeiten" an den FKK-Stränden weit über dem DDR-Durchschnitt gelegen haben, da man Beziehungen brauchte, um an die Ostsee zu kommen.

Beitrag 08 August 2014 19:16 
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