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FKK in der DDR - warum so viel aufgegeben?
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
guenni



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@fkk'ler,
@mmore321,

also dass mangelnde freizeit durch arbeitsüberlastung an den zurückgehenden fkk-aktivitäten schuld sein soll ist nun wirklich kompletter blödsinn!

die strände und badeseeufer sind doch nicht leerer geworden, nur der anteil der textiler ist gestiegen.

und in den gestrichenen fkk-zeiten der spaßbäder etc. sind diese ja nun nicht leer sondern - mit textilern - voller geworden.

ökonomische aspekte taugen nun wirklich nicht als erklärungsansatz und es lohnt sich immer, bummlers argumente kritisch zu hinterfragen!

Beitrag 19 August 2014 20:43 
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Tim007



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guenni hat folgendes geschrieben::

also dass mangelnde freizeit durch arbeitsüberlastung an den zurückgehenden fkk-aktivitäten schuld sein soll ist nun wirklich kompletter blödsinn!


Ich habe auch mit den Ohren geschlackert, als ich das gelesen hatte.

Zumal die Menschen heutzutage mehr Freizeit haben als vor 35 Jahren. Und die Menschen in der DDR kaum weniger gearbeitet haben dürften. (Sonst gäbe es eine plausible Erklärung für das Versagen der Planwirtschaft).

Beitrag 19 August 2014 21:25 
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mmore321



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Natürlich kann man die Augen vor den Tatsachen verschließen.... Bestes Beispiel Pöhl... sowohl im Textilbereich als auch im FKK - Bereich waren - nach einem Eindruck - in den letzten Jahren immer weniger Badegäste. Und die vielen, die aus dem "Osten" jetzt im "Westen" arbeiten kann man ja wohl schlecht weg diskutieren (wollen), oder? Die, die nicht ganz weg gezogen sind haben oft auch immens längere Arbeitswege, die sich auch hier allgemein bei sehr vielen "erweitert" haben. Ich wüsste - für mich selbst - nicht, wann ich hätte früher tagtäglich 150 km unter die Räder nehmen sollen, nur um arbeiten zu können. Auch musste ich nicht zwei Jobs machen, um soviel Einkommen zu haben, damit ich normal (ohne Luxus) leben kann (da spielen dann die hohen Kosten für den Arbeitsweg auch eine große Rolle....). Ich habe zumindest, wie viele meiner Feunde und Bekannten auch, bedeutend weniger Freizeit als früher - ohne jetzt in die Diskussion zu verfallen, dass früher alles besser gewesen wäre. Es waren einfach andere Bedingungen. Es wurde - bitteschön - nach Ursachen gefragt. Und das sind nun einmal Fakten, die kann man mögen oder nicht - aber sie bestehen. Und wenn ich heute in die regionalen Kur- und Spaßbäder und Saunen gehe - Freitags gehe ich immer schwimmen - da werden es auch immer weniger Gäste. Aber ich habe den Eindruck, solche Erfahrungen sind hier nicht gern gesehen, viel lieber macht man pseudophilosphische Endlosdiskussionen - immer schön an der Realität vorbei. Und, FKK muss ja demnach weniger Anhänger finden, weil man ja heute damit nicht mehr "protestieren" muss...
Und - Freizeit bemisst sich eben nicht nur nach der Zeit, die man nicht am Arbeitsplatz ist! Zumal es heute wieder so ist, dass die Arbeitszeit eher länger wird.

Beitrag 19 August 2014 21:53 
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Tim007



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Beitrag 19 August 2014 22:06 
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Tim007



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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
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Re: Zeitgeist?

Bummler hat folgendes geschrieben::

Nun ja, ich bin seit 9 Jahren in diesem Forum und seit 25 Jahren in diesem politischen System. Ich habe es in diesen Jahren nicht geschafft irgend jemanden von meiner Meinung zu überzeugen.


Woran das wohl liegt?
Grübel, grübel.

Beitrag 19 August 2014 22:16 
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mmore321



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Anmeldungsdatum: 22.06.2012
Beiträge: 136
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Klar Tim, da sind auch die Wegezeiten mit drin.... alles klar, vor allem auch die nicht bezahlten Stunden... Traue keiner Statistik, aber das passt nicht in Dein Weltbild, oder?

Beitrag 19 August 2014 22:21 
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Tim007



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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
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mmore321 hat folgendes geschrieben::
... aber das passt nicht in Dein Weltbild, oder?


Oder in Deines?

Jeder Furz wird bemüht, um DDR-Geschichts-Klitterung zu betreiben.

Im Westen war das Wirtschaftsmodell vor40 Jahren mit dem heute identisch. Und trotzdem ist FKK derzeit nicht "in". (wobei ich auch den Eindruck habe, dass FKK bei jüngeren Leuten wieder interessanter wird. Vielleicht, weil die Anfahrtswege zur Arbeit wieder kürzer werden?)

Merkwürdig, merkwürdig.

Beitrag 19 August 2014 22:58 
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Hans H.






Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 1031



blank.gif

Für mmore321 ist eben seine persönliche Einzelfallerfahrung (auch schon in seinen früheren einträgen hier) maßgeblich für die "Wahrheit" in Bezug auf das gesamte System.
Und für Bummler gilt nur das, was er damals direkt mitbekommen hat, was nämlich die Bürgerbewegungen ausgelöst hat. Aber das war schließlich keinesfalls der Grund für das Weichwerden der ex-DDR-Regierung, sondern der Grund war der Staatsbankrott, den man nicht mehr in den Griff bekommen konnte. Nur deshalb wusste dir Regierung, dass die Massenbewegungen sich Monat für Monat extrem verstärken würden, wenn plötzlich die Wirtschaftslage ihre zwangsweisen Auswirkungen auf die arbeitende Bevölkerung gehabt hätte. Deshalb gab es keinen Ausweg mehr. Ohne die wirschaftlichen Probleme hätte man die Bürgerbewegungen von Anfang an im Keim erstickt. Die Möglichkeit hatte die Staatsmacht nach wie vor. Da auch der gesamte Osten Wirtschaftsprobleme hatte, war auchRussland für die Öffnung zum Westen und die Wiedervereinigung zu gewinnen. Ohne die Wirtschaftsprobleme dort wäre diese Zustimmung auch nicht erreicht worden.

Beitrag 19 August 2014 23:20 
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Bummler



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Alter:61

Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2367
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Tim007 hat folgendes geschrieben::


Jeder Furz wird bemüht, um DDR-Geschichts-Klitterung zu betreiben.



Du sagst es. Vor allem, warum ist das noch nötig, wo doch in der DDR alles so scheiße war und in der BRD alles (mehr oder weniger) toll ist.

Zitat:
Im Westen war das Wirtschaftsmodell vor40 Jahren mit dem heute identisch. Und trotzdem ist FKK derzeit nicht "in".


Ja, aber in diesem Thread geht es mal nicht um euch, sondern um uns. Da wird es doch wohl mal möglich sein die Perspektive zu wechseln.
Quatsch, was ich schreibe, das ist nicht möglich. Oder besser: es ist euch nicht möglich.

Zitat:
Woran das wohl liegt?


Klar kann meine Meinung auch falsch sein. Das ist auch der Unterscheid zwischen uns beiden. Deine Meinung ist nie falsch.

Hans H. hat folgendes geschrieben::
Und für Bummler gilt nur das, was er damals direkt mitbekommen hat,


Nein, aber das gilt auch. Das selbst erlebte hat nun mal einen hohen Stellenwert. Dieses: "das habe ich selbst gesehen..." ist ja auch für euch wesentlich.
Falsch an deiner Aussage ist das "nur".
Das stimmt nicht. Im Gegenteil, ich war ja auch mal der Meinung, dass die DDR pleite war.

Aber dieses:

Zitat:
sondern der Grund war der Staatsbankrott


stellte sich nach genauerer Betrachtung als Propaganda heraus. Diese falsche Behauptung wird vor allem deshalb bemüht, weil es dem wirtschaftlichen und politischen System der BRD nicht gelingt im Osten eine funktionierende Wirtschaft auf dem Niveau des Westens zu installieren. Die Arbeitslosenquoten verharren auf einem hohen Niveau und die Arbeitsproduktivität erreicht die Werte von Westdeutschland nicht annähernd.
Und das trotz enormer Investitionen. Die Infrastruktur in Ostdeutschland dürfte weltweit die Beste sein, Fördermittel sprudeln ohne Ende und trotzdem gibt es wirtschaftlich eine Stagnation.

Das dürfte nach den Regeln der Ökonomen aber nicht sein. Ist ja auch egal, niemand muss unter der Brücke schlafen oder verhungern. Insofern ist der Zustand, den wir jetzt 25 Jahre nach der Wende erreicht haben schon akzeptabel.

Was mich dennoch ärgert ist, dass so viel Unsinn über die DDR gesagt wird, der nicht stimmt. Ich hatte damals gehofft, dass die Lügen aufhören würden, mit dem Untergang des Sozialismus. Aber jetzt muss ich feststellen dass weiterhin gelogen, verleumdet und kriminalisiert wird. Von einer Position des Siegers aus, der das doch eigentlich nicht nötig hätte.

Aber freilich, wenn man sich die Entwicklung in der Ostzone von 1945 bis 1970 ansieht (also 25 Jahre), in der die DDR eine Schwerindustrie aufgebaut hat, eine eigene Energieversorgung auf Braunkohlebasis (Adenauer hat ja die Steinkohle an der Grenze gestoppt), die Chemieindustrie entwickelt, die Landwirtschaft auf leistungsfähige industrielle Großproduktion umgestellt hat und dann mit den Ergebnissen der letzten 25 Jahre vergleicht, in denen industriell praktisch nichts passiert ist, dann versteht man schon, warum Politiker und deren Spießgesellen auf Leichen rumtreten.

Zitat:
Da auch der gesamte Osten Wirtschaftsprobleme hatte, war auch Russland für die Öffnung zum Westen und die Wiedervereinigung zu gewinnen.


Soso, der gesamte Osten hatte Wirtschaftsprobleme. Die haben wir jetzt auch im Osten, nur vereinigen können wir uns mit niemandem mehr. Vielleicht noch mit Polen, aber ob das was bringt?
Und damals war das noch die Sowjetunion unter Gorbatschow.

Wenn ich mich auch recht erinnere hatte auch Stalin (ganz früher) nichts gegen eine Vereinigung Deutschlands, aber unter der Bedingung der Neutralität. Die wollte Adenauer aber auf gar keinen Fall, er wollte die Westbindung und so nahm das Schicksal seinen Lauf.

Aber das ist Geschichte. Und zu einer seriösen Geschichtsaufarbeitung gehört nicht das was schlecht war, sondern das was wirklich war. Und da sehe ich wesentliche Defizite in eurem Geschichtsbild. Leider kommt man auch mit Fakten nicht dagegen an.

Letztendlich ist es ja egal, ob der Rückgang der FKK in der DDR Zeitgeist war oder ökonomisch bedingt.

Einen Fortschritt habe ich übrigens tatsächlich ausgemacht. Ich freue mich darüber, dass mir noch niemand die Verhöhnung der Opfer und die gesprengten Kirchen vorgeworfen hat. Vielleicht sollte ich doch noch nicht aufgeben.... icon_lol.gif

Gruß
Bummler

Beitrag 20 August 2014 09:26 
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riedfritz



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Beiträge: 1760
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Sieger?

Bummler hat folgendes geschrieben::
Von einer Position des Siegers aus, der das doch eigentlich nicht nötig hätte.

An diesem "Sieg" knabbert aber "der siegreiche Westen" immer noch heftig, weil er deutlich mehr Geld gekostet hat, als er eingebracht hat, von der dauerhaften Unzufriedenheit der "Besiegten" ganz zu schweigen.

Zitat:
.........auch Stalin (ganz früher) nichts gegen eine Vereinigung Deutschlands...........
Stalin, der große Friedensstifter und Adenauer, der mit schuld ist an unserer Misere?
Solchen Unsinn habe ich mein Lebtag noch nicht gelesen!


Viele Grüsse,

Fritz

Beitrag 20 August 2014 09:57 
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Tim007



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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Bummler hat folgendes geschrieben::


Zitat:
Im Westen war das Wirtschaftsmodell vor40 Jahren mit dem heute identisch. Und trotzdem ist FKK derzeit nicht "in".


Ja, aber in diesem Thread geht es mal nicht um euch, sondern um uns. Da wird es doch wohl mal möglich sein die Perspektive zu wechseln.
Quatsch, was ich schreibe, das ist nicht möglich. Oder besser: es ist euch nicht möglich.


Dann eine Hilfestellung, da Dich ja sonst keiner versteht:

Der Systemwechsel ist, so meine ich Dich jedenfalls verstanden zu haben, (wie eigentlich alles andere Negative auch) Schuld am FKK-Rückgang in der Ex-DDR.

Im Westen ist zur gleichen Zeit aber auch die FKK-Begeisterung zurückgegangen. Ohne Systemwechsel:

Quizfrage: gibt es vielleicht doch sowas wie einen "Zeitgeist"?

Trotzdem könnte etwas an Deiner Theorie stimmen: hat eine Bevölkerung, die vom eigenen Staat eingesperrt wird, das unstillbare Bedürfnis, sich auf andere Weise "frei" zu machen?

Beitrag 20 August 2014 13:33 
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Fkk'ler



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Beiträge: 8



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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Der Systemwechsel ist, so meine ich Dich jedenfalls verstanden zu haben, (wie eigentlich alles andere Negative auch) Schuld am FKK-Rückgang in der Ex-DDR.

Im Westen ist zur gleichen Zeit aber auch die FKK-Begeisterung zurückgegangen. Ohne Systemwechsel:

Quizfrage: gibt es vielleicht doch sowas wie einen "Zeitgeist"?



Der Westen hat sicher keinen Systemwechsel wie die DDR hinter sich, allerdings ist der "Westen" nach dem Mauerfall bzw. nach der Öffnung des gesamten Ostens und der damit beginnenden Globalisierung natürlich auch nicht mehr im Ansatz mit der Bundesrepublik der Achziger Jahre zu Vergleichen. Also auch im Westen hat es gesellschaftlichen Wandel gegeben. Die weltweite Duchsetzung des Internets und mehrere Wirtschafts- und Finanzkrisen haben ihr Übriges getan.

Das alles verschiebt auch die Freizeitinteressen der Menschen und zwar sowohl freiwillig, weil es vor allem durch Internet und Computer ganz andere Ablenkungsmöglichkeiten gibt, wogegen FKK, was ja u.a. auch einen historischen Grund mit wachsender Industrie hatte, nur noch langweilig ist (dafür muss man ja aus dem Sessel aufstehen und sogar ins Freie gehen!!!), als auch unfreiwillig, wie ich gestern geschrieben habe, weil man einfach nicht mehr die Zeit hat. Ich sehe das an mir selbst, dass ich seit Ende der Ausbildung bei Weitem nicht mehr so oft an den Baggersee zum Fkk komme wie früher. Bin froh wenn ich als Alibi-Fkk meinen Sauna-Nachmittag selbst am Samstag gegen Termine und Verpflichtungen "verteidigen" kann.

Ob das jetzt Systemwechsel oder Zeitgeist ist, darüber kann man streiten. In wirtschaftlicher Hinsicht ist speziell in der ehemaligen DDR vieles dem Systemwechsel geschuldet. Im Westen würde ich die Änderungen tenenziell eher als Änderungen im Zeitgeist bewerten.

Beitrag 20 August 2014 17:08 
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Fkk'ler



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Anmeldungsdatum: 28.07.2014
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guenni hat folgendes geschrieben::
@fkk'ler,
@mmore321,

also dass mangelnde freizeit durch arbeitsüberlastung an den zurückgehenden fkk-aktivitäten schuld sein soll ist nun wirklich kompletter blödsinn!

die strände und badeseeufer sind doch nicht leerer geworden, nur der anteil der textiler ist gestiegen.

und in den gestrichenen fkk-zeiten der spaßbäder etc. sind diese ja nun nicht leer sondern - mit textilern - voller geworden.

ökonomische aspekte taugen nun wirklich nicht als erklärungsansatz und es lohnt sich immer, bummlers argumente kritisch zu hinterfragen!


Das würde aber voraussetzen, dass die Textiler die Gleichen sind, die früher Fkk gemacht haben, speziell auf die DDR bezogen, an den Stränden der Ostsee. Dass die Strände jetzt voller sind ist unbestritten, da der ganze "Westen" auch dazu kommt. Dein Einwand wäre also nur berechtigt, wenn die ehemaligen DDR-Fkkler jetzt in gleicher Anzahl mit Badehose unterwegs sind. Und so habe ich den Rückgang von FKK nicht verstanden. Im Übrigen muss man ja nicht alles, was gegen die eigene Meinung geht, gleich als "Blödsinn" bezeichnen.

Beitrag 20 August 2014 17:22 
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guenni



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Anmeldungsdatum: 24.07.2009
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Fkk'ler hat folgendes geschrieben::


wogegen FKK, was ja u.a. auch einen historischen Grund mit wachsender Industrie hatte, nur noch langweilig ist (dafür muss man ja aus dem Sessel aufstehen und sogar ins Freie gehen!!!), als auch unfreiwillig, wie ich gestern geschrieben habe, weil man einfach nicht mehr die Zeit hat. Ich sehe das an mir selbst, dass ich seit Ende der Ausbildung bei Weitem nicht mehr so oft an den Baggersee zum Fkk komme wie früher. Bin froh wenn ich als Alibi-Fkk meinen Sauna-Nachmittag selbst am Samstag gegen Termine und Verpflichtungen "verteidigen" kann.



das ist deine persönliche situation. nochmal, ich stelle fest, dass an den hiesigen badeseen die besucher nicht weniger geworden sind, nur eben mehr textil (vorwiegend bei den jüngeren).

und wieso ist grds. fkk mit einem zeitaufwand verbunden? als fan der fkk bin ich die meiste zeit zuhause nackt....

Beitrag 20 August 2014 17:30 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Im Westen war das Wirtschaftsmodell vor40 Jahren mit dem heute identisch.


Ist zwar jezt Off-Topic, aber da muss ich Dir wiedesprechen.
Damals hatte wir eine soziale Marktwirtschaft. Von der kann dank Globalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte heute keine Rede mehr sein. Den heutigen extremen Konsumterror, mit jeder Menge Wegwerfprodukten (Reparieren lohnt heute einfach nicht mehr) - das gab es vor 40 Jahren bei weitem nicht.
Das System ist also bestenfalls ähnlich, aber keinesfalls identisch.

Wobei das jetzt evtl. doch nicht so ganz Off-Topic ist, denn der wachsende Konsumterror könnte durchaus ein Grund für den Rückgang der FKK sein.
An Nackte kann man nicht jedes Jahr neue Designer-Badeklamotten und ähnlichen Mist verkaufen. Auch die Bildzeitung und ähnliche Titten-Blätter würden sich nicht so gut verkaufen, wenn Nacktheit in der Gesellschaft etwas selbstverständliches wäre. Eine große Zahl von FKKlern ist somit für die Konsumgüterindustrie nicht erstrebenswert und daher wird diese Lebenseinstellung in der Werbung und den Medien auch nicht gefördert.

Beitrag 20 August 2014 18:14 
 
 
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