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Wie ich zum FKK kam - und warum ich dabei blieb
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Werner



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:69

Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beiträge: 4290
Wohnort: Broome


australia.gif
Wie ich zum FKK kam - und warum ich dabei blieb

Hallo, Nacktfans,

ich will mal ein bißchen schildern, wie ich überhaupt zum FKK gekommen bin.
Als ich noch als Single in Berlin lebte, beschränkte sich mein „Vergnügen“ darauf, nackt zu schlafen und hin und wieder, wenn es sich gerade ergab, nicht extra was anzuziehen; extra ausgezogen hab’ ich mich aber nicht. Nur im Sommer hab’ ich mich dann und wann auch mal nackt auf dem Balkon gesonnt.
Als ich dann hier in Ba-Wü mit meiner Frau zusammenzog, und als wir dann Familie wurden, spielte „nackt“ auch keine Rolle. Na ja, hin und wieder nach dem Baden, aber eben nicht ausdrücklich.
Dann kam unser Urlaub am Plattensee. Unsere Tochter war gerade zwei. Wir hatten ein Häuschen gemietet. Ab zum Strand. Eine Katastrophe! Dagegen ist Mallorca (ich kenn’s nicht) wahrscheinlich Oase pur. Besoffene Deutsche, zerbrochene Bierpullen, keinerlei Spielmöglichkeit für Kinder, blökende, plärrende Musik, Dreck über Dreck.
Da fiel mir ein, dass wir auf dem Hinweg den Hinweis zu einem (Bezahl-) Strandbad gesehen hatten. Das dürfte wohl erträglicher sein. Also die zwanzig Kilometer hin. Und dieses Bad war FKK. Wir waren noch nie nackt unter Leuten gewesen. Egal. Des Kindes wegen rein.
Eine Offenbarung: Sauber, gepflegt, Kinderspielplatz, keine Kofferradios, keine Sauferei, toller Strand mit Steg, Restaurant und, besonders beeindruckend: Saubere Toiletten, so picobello, dass man da sogar barfuß raufgehen konnte.
Hier habe ich das erste mal gemerkt, dass der Naturismus beinhaltet, dass Menschen gepflegter mit sich und dadurch auch mit anderen umgehen. Dies habe ich (mit geringen Ausnahmen) immer wieder bestätigt gefunden.
Ich weiß noch, was mich an diesem ersten Tag ganz besonders fasziniert hat: Da gab es zwei Damen, die geradezu unglaublich fett waren. Entschuldigung für den Ausdruck, aber sie waren wirklich nicht korpulent, sondern fett. Und mit Luftmatratzen. Schon toll, was so eine Luftmatratze aushalten kann. Die beiden Damen waren nackt, und das war so toll natürlich, dass ich ganz weg war. Es hat wirklich niemand interessiert. An jedem anderen Strand wären sie im Badeanzug DIE Sensation gewesen. Hier waren sie einfach da. Toll!!!!!!!!!
Natürlich kam ich mir beim ersten Ausziehen ein wenig seltsam vor, aber wirklich nur die ersten Minuten. War das schön! Was die paar Quadratzentimeter Stoff ausmachen, weiß nur der, der’s probiert hat.
Den Rest des Urlaubs haben wir dann natürlich zum guten Teil in diesem Strandbad verbracht.
Später sind wir dann zum FKK-Urlaub übergegangen und haben immer wieder festgestellt, dass man dort (im Schnitt) die netteren und rücksichtsvolleren Menschen trifft.
Und die nackten natürlich.

Mich würde interessieren wie andere zum Naturismus gekommen sind, und was sie damit verbinden. Schreibt’s doch auch mal auf. Hier gibt’s nämlich ein Forum dafür.

Werner

Beitrag 25 Oktober 2002 01:08 
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Martin1970



Geschlecht: Geschlecht:männlich
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Beiträge: 801
Wohnort: Ebersbach / Fils


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Hallo Werner,
nette Geschichte. Ich glaube bei mir war es nicht ganz so.
Ich persönlich würde mich nicht unbedingt als Naturist bezeichnen, da ich z.B. dem Nikotin (leider) nicht ganz abgeneigt bin und auch ansonsten nicht unbedingt naturverbunden bin.
Ich geniesse einfach das Nacktsein so oft es geht.
Wie ich dazu kam?
Als Kind schon war ich am liebsten die ganze Zeit nackt. Da ich auf einem Dorf wohnte, hatte ich es auch nicht weit mit dem Rad um diesem Wunsch nachzukommen.
Also raus in den Wald und auf die Wiesen, runter mit den Klamotten und nackt durch die Bäche gelaufen und die Sonne genossen.
Das hat dann irgendwie aufgehört, als ich 15 wurde. Da hatte ich dann ja ein Mofa und beschäftigte mich mit anderen Sachen. *g*
Später mit 19 od. 20 kam wieder das Verlangen auf, auch draussen nackt zu sein. Also suchte ich mir Möglichkeiten dazu.
Nur ist man in dem Alter nicht mehr so unbedarft, wie früher als Kind. Also nicht mehr einfach in den Wald und nackt ausziehn.
Ich erfuhr dann von einem See mit FKK- Möglichkeit in der Nähe und wollte unbedingt mal hin. Keiner von meinen Freunden wollte mit. Also hab ich das lange rausgezögert, bis ich irgendwann man im Sommer den Mut fand alleine hin zu fahren.
Und was soll ich sagen? Vom ersten Tag an war ich begeistert.
Wie bei Werner waren die ersten Minuten schon etwas ungewohnt aber danach... herrlich...
Möchte es nicht mehr missen...

Martin

Beitrag 25 Oktober 2002 07:51 
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Werner



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:69

Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beiträge: 4290
Wohnort: Broome


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icon_biggrin.gif icon_biggrin.gif icon_biggrin.gif

Ich nehme für meine Person den Begriff "Naturismus" ohne jeglichen Ausdruck des Bedauerns zurück und ersetze ihn durch "Nudismus".
Im Ernst: Ich rauche und trinke zwar nicht, hänge dem strengen Naturismus aber nicht an. Ist wirklich nicht meine Welt. Hab' mich gerade informiert, was Naturismus in Konsequenz bedeutet. Da kann man ja richtig erschrecken.
Ich mag nur nicht die Abkürzung "FKK". Ganz schlimm finde ich "FKK machen". Was "mache" ich denn da? Ich bin nackt. Und das ganz natürlich. Ich mach' doch da nichts. Klingt so nach Anstrengung.
In unserer "Kultur" haben wir es ja öfter, daß wir das eigentlich natürliche mit eigenen Begriffen belegen und vom eher unnatürlichen abgrenzen (Bioobst, Nichtraucher etc.).
Und der Ausdruck "Nudismus" (in Frankreich gang und gäbe) ist hier bei uns leider, leider mit einem leichten G'schmäckle von "Exhibitionismus" versetzt. Trifft das, worum es mir geht, aber am besten.

Grüße von Nackedei Werner

Beitrag 25 Oktober 2002 11:03 
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Klaus1959
Ehemaliger User










Hallo Werner,

was hast du denn da nur für eine Definition von Naturismus gelesen, dass du so "verschreckt" bist? Hoffentlich nicht die vom INF. Denen hab ich schon mal gemailt deswegen, aber keine Antwort bekommen.

Du hast doch selbst bemerkt, wie schön es an den, ich sag jetzt mal Nacktstränden war (um nicht auf irgendeinem Begriff herum zu reiten).
Das müssen dann wohl wenigstens ansatzweise Naturisten sein. Sonst könnte der Strand nämlich genauso aussehen wie bei den Textilern. Nudismus heißt doch nicht mehr und nicht weniger, als dass man einfach gerne nackt ist und auch alles nackt macht, was angezogene auch tun. Dazu gehört dann aber auch Abfall an den Strand werfen, sie besaufen und die Flaschen kaputt hauen. Der einzige Unterschied zwischen dem Textiler und dem Nudisten ist die Nacktheit. Sobald ein gewisses Naturdenken dazu kommt, ein bisschen Sinn für Harmonie und vielleicht noch ein wenig Körperbewusstsein ist es schon etwas mehr als "nur" Nudismus. Die Grenzen zwischen dem Nudismus und dem Naturismus sind fließend, und ich bezweifle, dass es auch nur einen wirklich perfekten Naturisten gibt.
Ich habe auch schon oft überlegt, ob ich eigentlich ein Naturist oder ein Nudist bin. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen. Ich glaube aber sagen zu können, dass ich deutlich mehr Naturist bin als Nudist, und deshalb bezeichne ich mich auch so.

Klaus

Beitrag 25 Oktober 2002 23:52 
 
 
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Werner



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:69

Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beiträge: 4290
Wohnort: Broome


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Hallo, Klaus,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Na, da bin ich dann ja beruhigt. Also darf ich mich getrost zu den Naturisten zählen.
Ich habe ja schon geschrieben, daß für mich das Nacktsein mit einem Mindestmaß an Sorgfalt im Umgang mit sich selbst und als Konsequenz auch im Umgang mit anderen einhergeht. Ich komme also auch zu dem Schluß, daß diese Haltung notwendig, aber auch hinreichend ist, sich zu den Naturisten zählen zu können.

Nackte Grüße von Werner, dersichnackteinfachwohlfühltundsichamwohlstenfühltwennanderesichmitihmzusammennacktwohlfühlen

Beitrag 26 Oktober 2002 18:04 
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Franz51
Ehemaliger User










Hallo Werner und alle anderen!

Auch ich fühle mich nackt am wohlsten!
Sobald es die Jahreszeit nur einigermaßen erlaubt bin ich schon mit meinem E-Rolli zwischen Felder und Wäldern oft stundenlang unterwegs, und da gibt es nichts Herrlicheres, als die Natur am ganzen Körper zu spüren.

Ich bin überhaupt gegen die strickte Abgrenzung in FKK-Ghettos. In freier Natur sollte es doch möglich sein, sich so zu "bekleiden", wie man sich am wohlsten fühlt.
Zahlreiche Teilnehmer dieses Bords kennen Dr.Peter Niehenke. Dieser gründete vor viereinhalb Jahren die Bürgeriniative Wald-FKK mit dem Ziel, keinem Kleidungszwang ausgeliefert zu sein.

Nackte Grüße
Franz

Beitrag 26 Oktober 2002 21:19 
 
 
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Katzi
Ehemaliger User










Meine FKK Herkunft

Liebe Gleichgesinnte!

Zuerst mal sage ich dir meine weiteren Kontaktmöglichkeiten für einen Chat.
ICQ: # 166769231 , oder MSN Messenger. Meine HP: http://www.katrins-welt.at.tf

Es hat damit angefangen das meine Mutter als sie mit noch 15 Jahren das für sich selber entdeckt hat wie schön es doch ist im nackten zustand zu sein. Später entdeckte mein Vater das Gefühl durch meine Mutter. Die beiden fanden das natürlich toll und betrieben viel Aufklärung bei Familie und Freunden. Meine Schwester kam zur Welt, 3 Jahre später mein Bruder. Sie wuchsen mit FKK auf. Obwohl sie das zuhause noch nicht immer gemacht haben, und nur manchmal nackt waren. Das änderte sich erst als ich 6 Jahre später nach meinen Bruder geboren wurde. Von da an waren wir eigentlich zur jeder Gelegenheit nackt. Ich bin damit aufgewachsen, es ist normal für mich, und teil meines Lebens. Früher bin ich z.B.. immer nackt mit meinen Eltern (Die aber oft bekleidet waren) spazieren gegangen. Die anderen Spazierengeher störte nicht meine Nacktheit, im Gegenteil es kamen gute Gespräche zustande. Ich sah als ich noch kleiner was das die anderen Kinder da Hemmungen hatten, nicht so offen waren. Darum beschloß ich, und habe es zu meiner Lebensaufgabe gemacht andere Leute für FKK zu begeistern. Was mir auch vielfach gelungen ist. So habe ich durch meine Kontaktfreude viele Freunde für das FKK gewinnen können. Ich bin auch in der FKK-Jugend, und da treffe ich viele andere Staatsbürger aus allen Ländern auf Jugendcamps etc. die mir gleichgesinnt sind. Meine Schwester die jetzt 22 ist, ist schon von zuhause weggezogen, aber wenn sie mal zu besuch kommt ist es selbstverständlich das sie sich entkleidet, wie viele andere Freunde, Bekannte auch. Ich finde das ist einfach die natürlichste und schönste Form des Zusammenlebens. Natürlich habe ich dadurch auch schon viel erlebt, zb. mit Spannern, oder ich habe sogar mal vergessen mir was überzuziehen als der Postmann klingelte, meine Nachbarn kennen mich auch schon so, obwohl sie damit nichts zu tun haben, aber sie alle sind tolerant und das sollte man auch sein. Schade finde ich das der Name "FKK" nicht geschützt ist, weil so in fast jedem Swingerclub das "FKK" irgendwo steht, das für das Image des echten FKK sorgt. Jeder Nudist sollte Aufklärung insbesondere bei der Jugend betreiben, denn nur so wird FKK wieder ein großes Thema bzw. das Nacktsein eine selbstverständlickeit in der Gesellschaft.
Ok, nun mache ich aber schluß mit meinem langen Text. Ihr könnt mich natürlich auch gerne was fragen, ich bin da offen und beantworte fast alle Fragen so gut es geht. Ich wäre natürlich auch Hocherfreut über eure Geschichte.
Bis bald,

Beitrag 29 Oktober 2002 23:59 
 
 
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JayTee
Ehemaliger User










Hi,
ich erzähl auch einfach mal meine Anfängergeschichte icon_smile.gif
Bei mir fings an einem lokalen Baggersee an, zu dem ich oft im Sommer mit Freunden aus der Kirchenjugend gefahren bin. Damals in den glorreichen 80ern icon_cool.gif war das ein See an dem jeder so gebadet hat wie er wollte - nackt oder angezogen war egal. Bei uns in der Gruppe hatte sich damals keiner getraut, alles auszuziehen, wobei ich jetzt im nachhinein denke, das sich keiner traute, weil niemand den Anfang machte... wäre ich mal mutig gewesen icon_sad.gif Irgendwann bin ich dann mal alleine hingefahren, hab all meinen Mut zusammengenommen, und mich nackt in einer einsamen Ecke hingelegt. Prompt kam 10 Minuten später ein Bekannter von mir mit seiner Freundin vorbei icon_redface.gif War mir zuerst etwas peinlich, aber die beiden störten sich überhaupt nicht dran und nach nem kurzen Gespräch gingen sie weiter. Alles halb so wild. Danach hatte die Badehose bei mir ausgesorgt, hab glaub ich seit über 10 Jahren keine mehr icon_surprised.gif Seitdem gehe ich wenns irgendwie möglich ist nur noch zum Nacktbaden. Das war in Kürze mein Einstieg.

Beitrag 30 Oktober 2002 02:50 
 
 
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Andreas
Ehemaliger User










Hi, ich bin neu hier und das ist mein 1. Eintrag, also erzähl ich dann auch mal wie ich zum FKK gekommen bin...
Meine Eltern haben damit nix am Hut, eher im Gegenteil, aber mich hat das Thema schon länger fasziniert,und es war wie ein innerer Drang es dann auch mal auszuprobieren.
Da ich auf einem Bauernhof groß geworden bin und mit der Natur aufwuchs gibts bei uns viele einsame ecken aber das 1.mal probiet hab ichs bei uns auf dem Hof, Sonnenschain alleine zuhause und runter mit den Klamotten,ein super gefühl, das ist jetzt 9 Jahre her.
irgendwann wars mir aber zu langweilig mich immer nur allein zu hause zu sonnen, also fuhr ich in den wald unseres Dorfes in der nähe von Mainz, zog mich aus und legte mich hin, nach einiger Zeit begann ich ein wenig herumzulaufen und entdeckte so mein Lieblingshobby, das Nacktwandern.
Bis heute(ich bin 25), bin ich in keinem Verein oder sowas, meine Freunde wissen das ich gerne nackt bin und tolerieren das auch(sonst wärns auch nicht meine Freunde), auch wenn ich Besuch bekomme bleibe ich nackt, mein Besuch bleibt meist angezogen.Eine gute Freundin von mir wollte mal mit auf eine Wandertour gehen (nackt), Kniff dann kurz zuvor aber doch,schade

So genug über mich, das nur zur Einführung aber eines wollte ic noch agen, ein Leben ohne Fkk kann ich mir heute nicht mehr vorstellen.

Bis dann, Andreas

Beitrag 30 Oktober 2002 16:17 
 
 
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Bernd
Ehemaliger User










Hallo,

meine "Anfängergeschichte" ist folgende:
Als Kind war ich gern nackt und verstand nicht, warum meine Eltern, sobald ich etwas größer geworden war, dagegen einschritten.
Mit 14 Jahren war es dann soweit. Die ganze Familie war im Sommerurlaub an der Nordsee, natürlich am Textilstrand. Ich wusste aber, dass in der Nähe ein FKK-Strand war, hatte aber gar keine richtige Vorstellung, wie es da so aussehen könnte. Also sagte ich, ich wolle einen langen Strandspaziergang machen, und habe dann neugierig den FKK-Strand gesucht. Und als ich ihn erreicht hatte, war es für mich ganz selbstverständlich, die Badehose auszuziehen. Sicher, zunächst ein merkwürdiges Gefühl, aber ich wusste doch sofort, dass FKK das war, was ich wollte, gerade auch am Strand. An den nächsten Tagen wiederholte ich meinen Ausflug, sagte meinen Eltern aber nichts von meinem "unzüchtigen Tun", denn sie hätten es nicht verstanden...
Als Student dann nutze ich und Zeit und Gelegenheiten, um Vereins- und freie FKK-Bereiche kennenzulernen.
Seit 15 Jahren bin ich nun Mitglied in einem FKK-Verein, verbringe (fast) jeden Urlaub nackt, ob allein, mit Freundin oder sonstwem, fahre nackt Rad (waldfkk!), bin auch zu Hause häufig nackt, aber das ist dann natürlich schon keine "Anfängergeschichte" mehr...

Bernd

Beitrag 09 November 2002 15:24 
 
 
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hajo



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Wie kam ich zum Nacktsein

Ich find es gut, mal zu lesen, welche unterschiedlichen Wege die Einzelnen hinter sich haben, um zu der Nacktheit in der ein oder anderen Art als - partielle - Lebensform zu kommen.

Als ich das las, hab ich einfach mal nachgedacht wie das bei mir war.

Den tatsächlichen Anfang weiß ich nicht mehr. Aber ich bin wohl nackt geboren worden... icon_wink.gif
Tatsache ist jedoch, dass ich schon als Kleinkind jede Gelegenheit genutzt habe, mich wieder auszuziehen, auch wenn Mutter mich gerade erst bekleidet hatte. Da das häufig zu "Krach" führte, beschränkte ich mein Nacktsein meist auf das nackt schlafen. Damals habe ich gedacht, meine Eltern würden meinen, ich schliefe in dem schönen Schlafanzug. Viel später habe ich erfahren, dass sie genau wussten, was ich tat, aber sich genau so wenig was anmerken ließen, wie ich mir was anmerken lassen wollte. Irgendwann meinte meine Mutter mehr, da ich ja eh keinen Schlafanzug anzöge, lege sie mir auch keinen mehr hin. Ich fand das okay!

Wenn wir Kinder später mal allein zu Haus waren, was viel zu selten vorkam, war ich natürlich nackt. Lange Jahre hat meine Schwester das mitgemacht - und ich erinnere mich noch an einen schönen Abend, als meine Eltern und meine Tante + Onkel ins Theater gingen und deren Tochter bei uns im Bett blieb. Wir waren alle nackt und freuten uns darüber.

Als ich dann als Jugendlicher mein eigenes Zimmer hatte, war ich dort oben immer nackt. Meine Schwester machte damals nicht mehr mit, sondern verfiel eine zeitlang auf die glorreiche Idee, ihren Freundinnen meine Nacktheit zu zeigen, indem sie sie vor der Tür postierte und dann zu mir reinkam. Ich fand das allerdings nicht sehr angenehm, da ich mir bloßgestell vor kam. Verrückt nicht?!
Später allerdings hatte ich dann auch gegenteilige Gefühle, wollte, dass andere wussten, wie ich mich am wohlsten fühlte, wie schön es war, nackt zu sein. Wollte mich zeigen.
Als Naturfreund war ich im Sommer viel mit dem Rad unterwegs und kannte viele Stellen wo ich nackt in Wald und Flur sein konnte.
Als ich etwa 15 oder 16 war, wurde ich mutiger und fuhr häufiger nachts nackt mit dem Rad von zu Hause los, einfach um das herrliche Gefühl zu erleben.
Mit der aufkommenden Sexualität erhielt die Nacktheit eine neue Variante, die mir ziemlich zu schaffen machte. Ich hatte nie was gegen meine Sexualität, wollte aber diese beiden Aspekte meines Lebens (Nacktheit und Sexualität) nicht so einfach gleichsetzen. Allerdings, wenn ich mich damals auszog, war die körperliche Reaktion eines Wohlgefühls deutlich sichtbar...

Zu der Zeit fiel mir ein kleiner Bildband von Herbert Rittlinger in die Hände (ich weiß beim besten Willen nicht mehr, woher ich den hatte), dessen Bilder waren dermaßen schön, dass ich das Gefühl hatte, Nacktheit müsse doch gemeinsam mit anderen viel mehr Spaß machen.

Als wir dann während des letzten gemeinsamen Familienurlaubs auf Norderney waren, bin ich zum dortigen FKK-Strand und das war ein dermaßen schönes Erlebnis! Rund herum nur nackte Menschen, die so taten, als sei das die natürlichste Sache der Welt. Da wusste ich, dass ich mit meiner inneren Überzeugung nicht allein war. Als ich dann beim Bund war, hab ich jede Gelegenheit genutzt an den Sommerwochenenden zu den entsprechenden Stränden zu fahren oder in die Bäder, die damals noch mehr als heute FKK-Badezeiten anboten.

Von zu Hause weg bin ich gleich nach der BW-Zeit, um zu studieren. Da konnte ich endlich nackt leben. Wenn ich nach Hause in meine Bude kam, Klamotten aus! Das schöne war, dass damals (es ist jetzt ca. 30 Jahre her) auch kaum jemand der Kommilitonen und vor ...innen was dagegen hatte. Wir sind zu mehreren an den Langener Waldsee gefahren, haben dort nacjt in der Sonne gelegen, geschwommen, diskutiert. Herrlich.
Ich habe später mit zwei Mitstudentinnen und einem Studenten eine zeitlang in einer WG gewohnt. Ich war zwar der einzige, der immer nackt war, aber die andern hatten nichts dagegen und ließen sich selbst auch immer wieder unbekleidet sehen. Warum auch nicht: wir gingen zusammen in die Sauna, badeten nackt im See...


Na ja, jetzt ist der Bericht schon ein bisschen sehr lang geworden. Daher nur ganz kurz:
Geändert hat sich an meiner Lebensweise nichts. Und ich könnte mir auch nicht vorstellen, anders zu leben.
Ich hab zudem das Glück gehabt, dass - bis auf einen Fall - ich immer tolerante Nachbarn hatte. Teilweise erstaunlich tolerent... aber das vielleicht später einmal.

Danke denjenigen, die bis hier her gelesen haben...

Beitrag 20 November 2002 00:27 
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grafix.77
Ehemaliger User










jetzt will ich mich doch auch noch hier einreihen....

Hallo alle miteinander.....
Also bei mir hat das mit dem FKK so richtig erst heute angefangen. Wie ihr vieleicht teilweise wisst, habe ich mich vor ein paar tagen hier im Board angemeldet in der Hoffnung, viele Antworten auf meine offenen Fragen zum Thema FKK zu finden. Ich habe hier auch Katzi und Bernd kennen gelernt, die mich in meinem drang FKK mal für mich auszuprobieren bestärkt haben. Also dann ging alles noch rasend schnell. Nach langen Unterhaltungen über, habe ich mir bei www.nacktbaden.de Informationen geholt, wo es bei mir in der nähe die Möglichkeit gibt Nackt zu baden. Meine Wahl viel aufs Wunnebad in Winnenden. Also noch abgewartet, bis Mittwochabend 19.00 Uhr, als es dann losging. Den ganze tag quälte mich die Frage, ob es denn wirklich das Richtige für mich sei. Ich habe beschlossen es einmal auszuprobieren und dann darüber zu Urteilen. Also wie gesagt Heute Abend 19.00 Uhr bin ich in mein Auto gestiegen und losgefahren. Ich hatte ein Gefühl im Bauch wie bei meiner ersten großen Liebe. Mir schwirrte alles Mögliche im Kopf rum. Dann fielen mir aber immer wieder die Worte von Katzi und Bernd ein. Probier es, es wird dir gefallen. Im Bad dann angekommen, habe ich mich zuerst noch mal vergewissert ob heute auch wirklich FKK war oder nicht. Es war!!! Also bin ich sehr unsicher an die Kasse gegangen habe den Eintritt bezahl und von nun an gab es kein zurück mehr. Raus aus den Klamotten, unter die Dusche, noch schnell das Handtuch abgelegt und rein in as nasse Vergnügen. Es war einfach genial. Die unbefangene Nacktheit. Alle waren Nackt.... zuerst war es ein etwas Komisches gefühlt, dann war es einfach nur noch schön. Es ist ein absolut befreiendes Gefühl einfach von allen Normen des Alltags loszulassen. Ich kann jedem der mit FKK anfangen will nur raten es zu tun. Ich glaube ich bin von einem Virus befallen und werde nie mehr davon ab lassen.

In diesem Sinne.
Nackte Grüße

Björn

Beitrag 20 November 2002 23:27 
 
 
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Werner



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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
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Re: Wie kam ich zum Nacktsein

hajo hat folgendes geschrieben::


Zu der Zeit fiel mir ein kleiner Bildband von Herbert Rittlinger in die Hände (ich weiß beim besten Willen nicht mehr, woher ich den hatte), dessen Bilder waren dermaßen schön, dass ich das Gefühl hatte, Nacktheit müsse doch gemeinsam mit anderen viel mehr Spaß machen.



Hallo, Hajo,

beim Lesen dieses deines Beitrags habe ich den Namen Herbert Rittlinger glatt überlesen.
Irgendwie hat er sich doch in meinen Gedanken festgehakt. Vorhin schoß er mir wieder durch den Kopf, und ich überlegte, woher ich den kenne.
Jetzt fiel es mir wieder ein.
Dieser fantastische Fotograf hat ja auch Fotoschulen herausgegeben, aus denen ich vor vielen, vielen Jahren unendlich viel gelernt habe.
Und irgendwo muß ich noch Bücher von ihm haben.
Leider habe ich für meinen bevorstehenden Umzug schon angefangen Kisten und Kartons zu packen. Und da fängt man immer mit den Büchern an.
Davon habe ich "bloß" eine vierstellige Anzahl, und so packe ich nicht extra alles wieder aus. Ich weiß aber, daß mir das jetzt keine Ruhe mehr lassen wird.
Danke für deinen Anstoß.

Ach, mir fällt gerade ein, daß ich bisher immer die Floskel "Natürlich nackt" als Grußformel verwendet habe, und ich war ehrlich durchaus der Meinung, diese sei auf meinem Mist gewachsen. Jetzt habe ich bei einem neuerlichen Besuch auf Klaus' Seite wieder gesehen, daß dies ja auch sein Motto darstellt. Es war keine böse Absicht, diese zu plagiieren.
Klaus, wenn du möchtest, daß ich mir was anderes ausdenke, sag's mir, bitte. Wenn nicht - mir gefällt das Wortspiel.

Natürlich nackt.

Werner

Beitrag 20 November 2002 23:49 
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hajo



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germany.gif
Re: Wie kam ich zum Nacktsein

Werner hat folgendes geschrieben::

Und irgendwo muß ich noch Bücher von ihm haben.


Manchmal ist es doch seltsam...
Als ich das schrieb, was du zitiertest, dachte ich daran, dass ich dieses Büchlein von damals sehr vermisse (ich hatte es einem Mitschüler geliehen und nie wieder zurück gekriegt..). Und ich dachte daran, wie ich viele Jahre versuchte, Rittlinger - Bücher zu erhalten (Antiquariat), es später aber einfach in den Wirren des Alltags und des persönlichen Lebens aus den Augen verlor.
Jetzt schreibst du plötzlich, du hättest welche... (Ein einziges Rittlinger Buch habe ich: "Das bald verlorene Paradies".)
Und die seien wg Umzug verpackt...
Meine Bücher (ca. 4000 bis 5000) werden auch bald eingepackt , da wir ebenfalls umziehen...
Ich hätte Lust, nach unseren Umzügen, sich doch mal zu treffen und sich auszutauschen..
Schon etwas reichlich "Coincidence" - oder?!

PS: Hoffentlich war das jetzt nicht zu sehr "off topic" icon_wink.gif

Beitrag 21 November 2002 01:01 
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Klaus1959
Ehemaliger User










Re: Wie kam ich zum Nacktsein

Werner hat folgendes geschrieben::
Klaus, wenn du möchtest, daß ich mir was anderes ausdenke, sag's mir, bitte. Wenn nicht - mir gefällt das Wortspiel.

Natürlich nackt.

Nein Werner, lass das mal ruhig so stehen. Meine Domain heißt zwar auch so, aber ich hab ja auf die zwei Worte kein Copyright.

Die Einen sind natürlich nackt, während die Anderen natürlich nackt sind. Aber natürlich sind alle nackt, oder? icon_wink.gif

mit natürlich nackten Grüßen,

Klaus

Beitrag 21 November 2002 01:04 
 
 
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