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Hautkrebs?
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Strolch
Ehemaliger User










Hans Patt hat folgendes geschrieben::
Ist es angebracht, sich jetzt vor dem intensiven Sonnen, Sonnenbänke in den einschlägigen Studios zu nutzen?

Nein, gegen Sonnenbrand und Schäden hilft das garnichts. Ich weiß nicht mehr genau, wie das ist, aber prinzipiell machen Sonnenbänke aufgrund ihres etwas hautschonenderen Strahlenspektrums zwar braun, regen die Haut aber nicht wie die Sonne zur Bildung einer dickeren Schutzschicht an.
Ergebnis: Auch der schwärzeste "Steckdosenneger" kriegt in der Sonne Sonnenbrand.

Vielleicht weiß das ja noch jemand etwas genauer.

Ich verstehe übrigens auch garnicht, wie man sich stundenlang flach in die heiße Mittagssonne legen kann. Ich will das garnicht. Nicht nur wegen dem Sonnenbrand, sondern auch, weil mir das viel zu heiß ist.

Beitrag 11 April 2006 14:11 
 
 
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innocent



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:43

Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 870



germany.gif

Zitat:

Tatsache ist, dass ein kontrolliertes Vorbräunen auf der Sonnenbank sehr wohl dazu geeignet ist, die Haut auf die "Herausforderungen" von Sommer, Sonne und Urlaub vorzubereiten. Allerdings darf dieser Schutz nun auch wieder nicht überschätzt werden und zum Leichtsinn im Umgang mit der Sommer-Sonne verführen.

http://www.wolffsystem.de/sonne/vorbraeunen_lichtschwielen.html

icon_wink.gif

man kanns aber auch anders sagen - immun wird man wenn man sich auch ab und zu etwas dreck aussetzt und nicht steril lebt.

Beitrag 11 April 2006 14:21 
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Werner



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:69

Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beiträge: 4290
Wohnort: Broome


australia.gif

Ich bin ein eher "empfindlicher" Typ.

Seit ich früh im Jahr anfange, draußen über längere Zeit nackt zu sein, brauche ich keine Sonnenschutzmittel, und ich bekomme auch keinen Sonnenbrand mehr. Früher war ich nach einer halben Stunde rot, heute bin ich den ganzen Tag draußen.

Und das schöne: Die Haut merkt sich das. Im Jahr drauf "weiß" sie noch schneller, daß UV-Unempfindlichkeit angesagt ist.

Extrembeispiel:
Julie ist ja gerade gestern aus dem australischen Sommer heimgekehrt. 2 Monate in praller Sonne, manchmal von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Nackt und zu (Bar-) Fuß. Kein Sonnenschutz. Gar nichts.
Und das macht sie jedes Jahr.
Wer nun meint, daß sie kohlrabenschwarz mit Lederhaut rumläuft, der irrt.
Sie ist gut braun - aber weit heller als mancher nach 2 Wochen Mallorca.
Und die Haut - na, wer sie kennt, weiß, daß da so manch 20jährige froh wäre, eine solche zu haben.

Jeder weiß ja, daß Australien ein Riesen-Problem mit dem Ozonloch und daraus folgender massiver UV-Strahlung hat.
Wenn man dann aber schaut, wer den Hautkrebs bekommt: Es sind die Städter, die sich hin und wieder in die Sonne trauen - und prompt gehts schief.
In der Landbevölkerung gibt es kaum Hautkrebs.

Noch was zu den Sonnenschutzmitteln: Mittlerweile gehen viele Fachleute davon aus, daß sie eher krebsfördend wirken. Und das hat einen ganz simplen Grund:
Aus Untersuchungen weiß man, daß es NIEMANDEM gelingt, die Haut lückenlos einzucremen. Und an den kleinen Stellen, die man nicht erwischt hat, wirkt die UV-Strahlung ja genauso intensiv wie an großen Flächen. Nur sind die oft so klein, daß man die massive Hautschädigung dort gar nicht bemerkt. Ein Melanom braucht nicht viel "Startplatz", um zu wachsen.
Selbst bei größter Sorgfalt beim Eincremen bleiben immer nadelspitzenkleine Löchlein in der Schutzschicht. Und die reichen völlig, um sich was bösartiges zu fangen. Absolut unbemerkt.

Grüße

Werner

Beitrag 11 April 2006 14:57 
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düllerk



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:77

Anmeldungsdatum: 10.01.2004
Beiträge: 1031
Wohnort: EL


germany.gif
!

. . . ich bin ja immer wieder total überrascht, wenn ich entdecke, wie schön Werner seine beiträge hier abliefert . . .

Beitrag 11 April 2006 15:44 
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Donald



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:52

Anmeldungsdatum: 13.05.2003
Beiträge: 1780
Wohnort: Berlin


blank.gif

Ja, die Zusammenhänge sind leider alles andere als klar.

Immerhin gilt es als recht gesichert gilt, dass Sonnenbrand in der Kindheit Hautkrebs im Erwachsenenalter fördert.

Vor Solarium warnen Experten. Dem würde ich folgen - "Abhärtung" im Solarium könnte mehr Risiko als Nuzten sein.

Ciao
Donald

Beitrag 11 April 2006 15:49 
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WITCH
Site Admin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Alter:42

Anmeldungsdatum: 22.09.2002
Beiträge: 3640
Wohnort: Herrenberg


germany.gif

Es kommt auf die Dosierung an.
Uebertreiben (egal ob Sonne oder Solarium) ist nie gut!!!

P.S.
Bevor wer meckert...meine Umlaute tun nimmer und die Satzzeichen sind nimmer da wo sie hingehoeren.

Beitrag 11 April 2006 17:10 
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Walter
Ehemaliger User










Ich baue jedenfalls auf die Selbstheilungskräfte meines Körpers!

...und gebe Werner vollkommen recht. Man muss seinem Körper wieder die
Chance geben, das zu erlernen, was wir über Jahre oder gar Jahrzehnte un-
terdrückt haben.

Nur so können wir auch wieder ohne Chemie auskommen und dem Körper
dabei gutes tun.

Wie heisst es doch so schön? Weniger (Chemie) ist mehr!

Gruß
Walter

PS: und an der Theorie mit den Solarien ist schon was dran. Es sollte nur
nicht dazu führen, daß manch einer meint, es deshalb übertreiben zu kön-
nen. Das schlägt dann in´s Gegenteil!

Beitrag 11 April 2006 20:49 
 
 
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Klaus 59
Ehemaliger User










Werner hat folgendes geschrieben::
Seit ich früh im Jahr anfange, draußen über längere Zeit nackt zu sein, brauche ich keine Sonnenschutzmittel, und ich bekomme auch keinen Sonnenbrand mehr. Früher war ich nach einer halben Stunde rot, heute bin ich den ganzen Tag draußen.

Daran sieht man wieder mal, wie unterschiedlich Menschen sind. Ich verbrenne nach wie vor. icon_sad.gif Allerdings lass ich es heutzutage nicht mehr so weit kommen. Ich hatte meine Quittung ja schon.

Werner hat folgendes geschrieben::
Wenn man dann aber schaut, wer den Hautkrebs bekommt: Es sind die Städter, die sich hin und wieder in die Sonne trauen - und prompt gehts schief.
In der Landbevölkerung gibt es kaum Hautkrebs.

Dann bin ich wohl eine Ausnahme... icon_confused.gif

Walter hat folgendes geschrieben::
Ich baue jedenfalls auf die Selbstheilungskräfte meines Körpers!

...und gebe Werner vollkommen recht. Man muss seinem Körper wieder die
Chance geben, das zu erlernen, was wir über Jahre oder gar Jahrzehnte un-
terdrückt haben.

Nur so können wir auch wieder ohne Chemie auskommen und dem Körper
dabei gutes tun.

Wie heisst es doch so schön? Weniger (Chemie) ist mehr!

Ich hätte dir wirklich gerne uneingeschränkt zugestimmt...

Beitrag 11 April 2006 21:05 
 
 
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Oscar



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:46

Anmeldungsdatum: 12.04.2005
Beiträge: 4331
Wohnort: auf dem Vulkan


germany.gif

Walter hat folgendes geschrieben::
Ich baue jedenfalls auf die Selbstheilungskräfte meines Körpers!

...und gebe Werner vollkommen recht. Man muss seinem Körper wieder die
Chance geben, das zu erlernen, was wir über Jahre oder gar Jahrzehnte un-
terdrückt haben.

Nur so können wir auch wieder ohne Chemie auskommen und dem Körper
dabei gutes tun.

Wie heisst es doch so schön? Weniger (Chemie) ist mehr!

Gruß
Walter

PS: und an der Theorie mit den Solarien ist schon was dran. Es sollte nur
nicht dazu führen, daß manch einer meint, es deshalb übertreiben zu kön-
nen. Das schlägt dann in´s Gegenteil!


Nur 2 kurze Einwände.
Selbstheilungskräfte - jahrzehnte unterdrückt haben

Kann es sein, das die Leute früher gar nicht so alt wurden oder niemand registriert hat ob man an Hautkrebs starb???

Somit wäre dann:Weniger (Sonne) ist mehr!

Also nicht nur übers maligne Melanom reden sonder auch die anderen Formen des Hautkrebses beachten!!!!!!!!!!!!!!!!

Zitat:
Spinaliom oder spinozelluläres Karzinom
Spinaliom oder spinozelluläres Karzinom, auch Stachelzell-Karzinom oder verhornendes Plattenepithel-Karzinom genannt. In Deutschland kommen 6 betroffene Frauen und 12 betroffene Männer auf 100.000 Gesunde. In Australien ist die Rate 5-6 mal höher. Besonders Hauttyp I und II (heller Hauttyp) wird von dieser Form des Hautkrebses häufiger befallen, wenn die Haut jahrelang der Sonne ausgesetzt wurde. Sie betrifft deshalb vorwiegend Menschen, die sich lange in der Sonne aufhalten, sei es im Beruf oder in der Freizeit, natürlich auch beim Sport. Zu lange und hochenergetische Bestrahlung in Sonnenstudios hat dieselben Auswirkungen. Früher galt der Hautkontakt mit Teer und Arsen als weitere Ursache, heute nur noch sehr selten. Aber auch die chronische Belastung der Haut durch Narben, Verbrennungs- oder Geschwürs-Folgen oder nicht heilende Warzen (durch Papillomviren) oder Herpes-Erkrankungen (durch den Typ 16 und 1icon_cool.gif kann Auslöser für das Spinaliom sein.


Zitat:
Basaliom oder Basalzellkrebs
An dem Basaliom, auch Basalzellkrebs genannt erkranken jährlich über 30.000. Eine deutliche Zunahme ist weltweit zu verzeichnen. Waren früher überwiegend ältere Menschen, die sich ständig in der Sonne aufhielten, betroffen, tritt dieser Hautkrebs heute immer häufiger berufsunabhängig auch in jüngeren Jahren auf. Es ist der häufigste Hautkrebs ohne Metastasenbildung. Er tritt fast ausschließlich nur lokal auf, kann aber tief einwachsen und das darunter liegende Gewebe zerstören. Sein äußeres Erscheinungsbild ist sehr vielfältig.


Zitat:
Aktinische Keratose
Aktinische Keratose ist meist hell und schuppig, prinzipiell nicht bösartig, kann aber zu einem Spinaliom entarten. Die Behandlung epithelialer Hautkrebsarten erfolgt immer öfter mittels Photodynamischer Therapie: Sie ist etwa 100 Jahre alt, heute aber entscheidend weiterentwickelt. Mit sichtbarem Licht hoher Wellenlänge, Sauerstoff und einer Substanz, die die Lichtempfindlichkeit erhöht, werden die Hautkrebszellen zerstört. Bei Basaliomen verwendet man rotes, bei oberflächlichen aktinischen Keratosen blaues Licht. Erfolgreiche Anwendung bis zu einer Tumordicke von 3mm. Seit 2002 wird auch der Lävulan-Kerastick mit der 5-Aminolävulansäure (ALA) angewendet. Heilungsraten: Basaliom 50% (nach Mehrfachanwendung), aktinische Keratose 95% (Eiinmal-Anwendung). In den Zellen wird der körperreigene Farbstoff Porphyrin angereichert, er bildet zusammen mit dem Bestrahlungslicht aggressiven Sauerstoff, der nur die Tumorzellen absterben lässt. In vielen Fällen geht der Entstehung der Karzinome eine Schuppung voraus oder begleitet sie auch. Zumindest sind diese Formen der Entartung der Haut nicht prinzipiell schwarz wie das Melanom, teilweise sogar hautfarben.

Beitrag 11 April 2006 23:06 
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Andreas
Ehemaliger User










Um einen Lichtschutzfaktor von 2-3 aufzubauen, esse ich jeden Tag eine Möhre und eine
Grapefruit. Der Schutz ist dann auf jeder Stelle der Haut vorhanden.

Digedag

Beitrag 12 April 2006 06:28 
 
 
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Oscar



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:46

Anmeldungsdatum: 12.04.2005
Beiträge: 4331
Wohnort: auf dem Vulkan


germany.gif

Zu Betacarotin:


Zitat:
Viele Wissenschaftler schreiben der Zufuhr von an Beta-Carotin reichen Früchten und Gemüsen einen schützenden Effekt bei der Entstehung bestimmter Krebsarten zu. Eine hohe Zufuhr bzw. ein sehr guter Versorgungsstatus dieses Nährstoffes wird mit einem verringerten Auftreten bestimmter Krebsformen, besonders dem Lungenkrebs, in Zusammenhang gebracht.


http://www.gesundheit.com/gc_detail_7_vitumin18_7.html

Zitat:
Wie wirkt Betacarotin?

Die Schutzwirkungen des Betacarotins beruhen vor allem auf seiner Funktion als Antioxidans. Betacarotin wirkt dabei über zwei verschiedene Mechanismen: Zum einen macht es den reaktiven Singulettsauerstoff, der z.B. durch UV-Bestrahlung entsteht, unschädlich. Dieser könnte sonst Zellstrukturen durch Oxidation zerstören. Dabei nimmt Betacarotin die Energie des reaktiven Sauerstoffs auf und gibt sie dann als Wärme wieder ab. Dieser Vorgang wird auch als "quenchen", d.h. „löschen" bezeichnet. Zum anderen kann Betacarotin aber auch eine schon bestehende Lipidperoxidation selbst hemmen, indem es diese Kettenreaktion als Radikalfänger abbricht.

Ein positiver Nebeneffekt ergibt sich aus der chemischen Struktur dieses Vitalstoffes: mit seiner eigenen Farbkomponente intensiviert Betacarotin die natürliche Hautbräune und sorgt für ein gesünderes und frischeres Aussehen.


http://www.gesundheit.de/ernaehrung/naehrstoffe/vitamine/carotin-betacarotin

Beitrag 12 April 2006 12:05 
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Manuela, inkonsequent
Ehemaliger User










Re: mein Beitrag dazu (lang)

a-ha hat folgendes geschrieben::
Zum Thema Sonne und Hautkrems-Risiko möchte ich einiges anmerken,
habe aber in dieser Woche nur gelegentlich die Möglichkeit rein zu schauen, und kann deswegen nicht mit diskutieren:


und deshalb knallst du hier das forum voll mit "wissenschaft" ?

äußerst nervtötend
!

manuela aktiviert wieder den edl button

Beitrag 12 April 2006 12:13 
 
 
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Hans Patt
Ehemaliger User










Re: mein Beitrag dazu (lang)

a-ha hat folgendes geschrieben::
Zum Thema Sonne
habe aber in dieser Woche nur gelegentlich und kann deswegen nicht mit diskutieren:

Wir können von mindestens fhaut in der noch verbleibenden Lebens-
zeit zumuten darf und was ...............nicht...................................................................................

Schöne Sonnentage!


a-ha

sagt
dergutgläubigeHans icon_confused.gif

Beitrag 12 April 2006 12:37 
 
 
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Klaus 59
Ehemaliger User










Re: mein Beitrag dazu (lang)

a-ha hat folgendes geschrieben::
Hier muss der Ansicht widersprochen werden, man könne sich unter "bewölktem Himmel"
optimal auf ein Sonnenbad vorbereiten....
...Gefährliche Sonnenbrände entstehen sogar hauptsächlich bei bedecktem Himmel, etwa
auf einer Wasseroberfläche.

Und wie erklärst du dann, dass ich bei bedecktem Himmel noch nie einen Sonnenbrand hatte, obwohl ich ja, wie schon erwähnt, ungeschützt sehr schnell verbrenne?

(Weiter hab ich nicht gelesen. Deshalb auch keine weiteren Kommentare)

Beitrag 12 April 2006 19:33 
 
 
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psychotaucher
Ehemaliger User










Als direkt Betroffener kann ich Werner nur recht geben und sozusagen als Fallbeispiel herhalten. Ich habe fast zwei Jahre in den Tropen gelebt, war kontinuierlich "braun", sehr oft, auch tagelang in der Sonne, ohne Sonnenschutzmittel verwendet zu haben. Mit Sonnenbrand gab es auf Dauer keine Probleme, ich habe zwar blonde Haare, bekomme aber entgegen diesem Konstitutionstyp schnell Farbe. Problematisch wurde es, als längere Aufenthalte in Deutschland, berufsbedingt meist "indoor", mit kurzen Aufenthalten in den Tropen "outdoor" abwechselten. Aus einem starken Sonnenbrand (große, flüssigkeitsgefüllte Brandblasen) entwickelte sich über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren ein unregelmäßiger Pigmentfleck, der von mehreren Hautärzten zunächst als harmlos eingestuft wurde. Zuletzt hatte er eine Länge von 8,5mm, man konnte eine Spiegelachse durchlegen und er hatte wenig mit den typischen Melanomphotos gemein, die man sich über Google anschauen kann, bzw. in den Praxen der Dermatologen als Poster aushängen. Als ich darauf bestand (Intutition...) ihn zu entfernen, ergab sich als Diagnose ein "medium risk" malignes Melanom, bereits an einer Stelle ulzeriert. Eine Nachschnitt mit 4cm Breite und 10cm Länge mit Folgeuntersuchungen (histologisch, MRT, CT, Szintigraphie, Ultraschall, Entfernung des "Wächterlymphknoten") erbrachte keine Hinweise auf Metastasen. Die Sonne meide ich deswegen nicht, komme selbst gerade wieder von einem Tropenaufenthalt zurück, aber Hautrötungen vermeide ich seitdem erfolgreich und passe mich lieber langsam an die veränderten Lichtverhältnisse an. Als Erinnerung bleibt mir die lange Narbe am Oberschenkel und ein Schnappschuß mit der Digitalkamera auf dieses ehemals bedrohliche Objekt.

Beitrag 14 April 2006 17:05 
 
 
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